Der beste Weg zur BU-Absicherung für Apotheker
BU für Apotheker. Praxisinformation, von sauberer Aufbereitung, Risikovoranfrage bis zum flexiblen Vertrag.
Apotheker zählen mittlerweile zu einem festen Kreis an Mandanten, die sich bei uns zur Berufsunfähigkeitsversicherung beraten lassen. Offenbar ist die Vernetzung untereinander in der Branche ziemlich gut – und auch wenn die Bundesapothekerkammer nicht ganz so medienwirksam auftritt wie andere Berufsgruppen, so gibt es laut ABDA (Arbeitsgemeinschaft der Berufsvertretungen Deutscher Apotheker) doch über 67.000 approbierte Apotheker in Deutschland – Tendenz leicht rückläufig, dafür der Frauenanteil bei den Berufseinsteigern sehr hoch. Wir freuen uns in jedem Fall über die Empfehlungen, die wir regelmäßig bekommen – aber natürlich findet man uns auch über Google und Co., wenn man gezielt nach einer fundierten BU-Beratung für Apotheker sucht. (Gibt’s eigentlich noch jemanden, der nicht googelt, bevor er sich beraten lässt? Ok, mittlerweile fragt man auch immer öfters die KI, netterweise werden wir aber auch häufiger als Versicherungsmakler mit Schwerpunkt Berufsunfähigkeitsversicherung ausgespuckt).
Du willst wissen, welche BU zu Dir als Apotheker passt?
Vertraue auf unsere Expertise aus über 7.000 BU-Risikovoranfragen und über 2.000 positiven Kundenbewertungen.
Was uns besonders macht? Wir liefern einen der praxisnahesten Ratgeber zur Berufsunfähigkeitsversicherung, den Du online finden wirst. Kein Geschwafel, sondern klare Fakten – und vor allem: eine sorgfältige und strukturierte Aufbereitung Deiner Gesundheitshistorie. Genau hier trennt sich in der Praxis nämlich oft die Spreu vom Weizen. Manche Vermittler nehmen es da nicht so genau. Und das kann im Leistungsfall böse enden – im schlimmsten Fall steht man trotz BU-Police ohne Leistung da. Für uns gilt daher: Sorgfalt vor Schnelligkeit. Das dürfte auch in der Apotheke ein Grundprinzip sein – schließlich willst Du Deinen Patienten ja auch nichts verpassen oder falsch dosieren, oder?
1. Warum brauchst Du als Apotheker eine Berufsunfähigkeitsversicherung?
Kommen wir gleich mal zu unserer – zugegeben – etwas direkten, aber praxisnahen Antwort: Als Apotheker solltest Du Dich gegen Berufsunfähigkeit absichern, wenn Dir Dein aktueller Lebensstandard und Deine berufliche Unabhängigkeit wichtig sind. Genau solche ehrlichen, klaren Aussagen wirst Du in diesem Artikel noch öfter lesen. Wir halten nicht viel von langem Drumherumgerede – bei uns bekommst Du echten Mehrwert, ohne Marketingfloskeln.
Berufsunfähigkeitsversicherung für Apotheker – Worum geht’s wirklich?
Eine BU-Versicherung ist in erster Linie eine Statusabsicherung. Wenn Dir Dein Status egal ist und Du im Fall einer Berufsunfähigkeit auch mit Bürgergeld oder Grundsicherung leben könntest – dann brauchst Du streng genommen keine Berufsunfähigkeitsversicherung. In Deutschland wirst Du nicht verhungern. Aber: Nach jahrelangem Studium, Staatsexamen, Praktika, Approbation und ggf. auch der Selbstständigkeit mit eigener Apotheke möchtest Du vermutlich nicht wieder auf das finanzielle Niveau eines Studenten zurückfallen.
Am Anfang des Berufslebens magst Du Dir noch denken: „Ich brauche nicht viel, ich bin genügsam.“ Aber spätestens mit einer eigenen Familie, Immobilie, beruflicher Verantwortung und ein bisschen Lebensstandard sieht das ganz anders aus. Du hast Dir etwas aufgebaut – und genau dieses Leben möchtest Du im Ernstfall absichern. Klar, die Wahrscheinlichkeit, dass Du als Apotheker berufsunfähig wirst, ist deutlich geringer als bei körperlich hart arbeitenden Berufen wie Dachdeckern oder Pflegekräften. Aber dafür zahlst Du auch entsprechend weniger. Versicherer unterscheiden mittlerweile sehr genau zwischen den Berufen – und Apotheker gehören klar zu den Gewinnern dieser Differenzierung. Ob man das gerecht findet oder nicht, sei dahingestellt – es ist schlicht die Realität.
Fakt ist: Es gibt keinen sinnvollen, rationalen Grund, warum Du als Apotheker auf eine BU-Versicherung verzichten solltest – es sei denn, Du hast ein Millionen-Erbe, 20 Immobilien in der Hinterhand oder ein fettes Aktiendepot im Rücken.
Was aber wichtig ist: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht gleich eine gute BU-Versicherung. Vielleicht hat jemand vor Jahren in der Ausbildung mal einen kleinen Vertrag über 500 € Monatsrente abgeschlossen. Nett gemeint – aber im Ernstfall reicht das hinten und vorne nicht. Wenn schon BU, dann bitte vernünftig, bedarfsgerecht und sauber aufgesetzt.
„Mein Risiko als Apotheker ist doch gar nicht so hoch – lohnt sich das überhaupt?“
Ja, das Risiko, als Apotheker berufsunfähig zu werden, ist statistisch geringer. Aber genau das spiegelt sich eben auch in sehr fairen Beiträgen wider. Die Versicherer haben heute oft über 100 Berufsgruppen – und da zahlen Apotheker nun mal deutlich weniger als körperlich Tätige.
Dazu kommt: Es fließen noch viele weitere Faktoren in die Prämienermittlung ein. Ein abgeschlossenes Studium wirkt sich positiv aus, Nichtraucher bekommen oft bis zu 30 % Rabatt, auch Familienstand und BMI / Übergewicht werden bei manchen Versicherern berücksichtigt. Und Hand aufs Herz: Die meisten Apotheker leben recht gesund und strukturiert – ein Vorteil, der sich bei der BU direkt bezahlt macht. Gerade deshalb solltest Du nicht einfach auf das günstigste Angebot schielen. Der billigste Anbieter ist nicht automatisch der beste. Es kommt auf die Bedingungen, die Leistungsfähigkeit im Ernstfall und die saubere Gestaltung des Vertrags an. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Im Tarifrechner der Continentale wird auch auf die Wahrscheinlichkeit eines Apothekers eingegangen:
Auch wenn die genannten Werte auf den ersten Blick recht hoch wirken, decken sie sich weitgehend mit unserer eigenen Erfahrung aus der Praxis. Die Zahlen aus Mitte 2024 (Quelle Morgen & Morgen) zeigen deutlich, welche Ursachen am häufigsten zur Berufsunfähigkeit führen:
- Nervenkrankheiten, also vor allem psychische Leiden wie Depressionen oder Angststörungen, liegen mit 34,23 Prozent an erster Stelle.
- Erkrankungen des Bewegungsapparates – also Rücken, Gelenke und Co. – machen rund 19,38 Prozent aus.
- Krebserkrankungen und andere bösartige Tumore folgen mit 17,38 Prozent.
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen schlagen mit 6,26 Prozent zu Buche.
- Unfälle, oft als Hauptursache vermutet, liegen tatsächlich nur bei etwa 7,15 Prozent.
- Der restliche Anteil entfällt mit 15,60 Prozent auf sonstige Erkrankungen.
Auffällig ist, dass psychische Erkrankungen wahrscheinlich sogar noch häufiger die Ursache sind, als es diese Statistik vermuten lässt. In vielen Fällen werden Diagnosen zunächst verharmlost oder gar nicht gemeldet. Auch Long-Covid-Fälle sind in dieser Auswertung bislang nicht separat erfasst – hier könnte sich der Anteil in den kommenden Jahren noch deutlich verschieben.
Gerade für Apotheker ist dieser Blick auf die Ursachen besonders relevant. Der Arbeitsalltag in der Apotheke ist oft geprägt von hoher Verantwortung, Zeitdruck, Personalmangel und einer permanenten Ansprechbarkeit – sowohl gegenüber Patienten als auch gegenüber dem Team. Dazu kommt der körperliche Aspekt: langes Stehen, monotone Bewegungen und der ständige Blick auf den Bildschirm oder ins Warenlager können auf Dauer belastend sein. Auch wenn der Beruf auf den ersten Blick als „sicher“ gilt, können sowohl psychische als auch körperliche Faktoren über Jahre hinweg zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen. Die Statistik bestätigt also, was viele Apotheker im Alltag bereits spüren: Belastung ist da – und sie ist nicht zu unterschätzen.
2. Habe ich als Apotheker nicht schon eine Absicherung über das Versorgungswerk?
Diese Frage taucht in unseren Gesprächen mit Apothekern immer wieder auf – vor allem bei Berufsstartern. Viele setzen zu Beginn die private BU-Rente zu niedrig an, weil sie sich auf das Versorgungswerk verlassen. Schließlich zahlt das doch auch im Fall der Fälle – oder? Wir gehen in diesem Absatz jetzt darauf an, wenn Du im Versorgungswerk bist - das dürfte für die allermeisten Apotheker der Fall sein.
Die Realität sieht leider etwas anders aus. Die Absicherung über das Versorgungswerk ist nicht besonders alltagstauglich, wenn es um Deine tatsächliche finanzielle Absicherung geht. Aus unserer Sicht gibt es dabei zwei entscheidende Schwachstellen:
- Erstens: Das Versorgungswerk zahlt nur dann eine Rente, wenn Du zu 100 Prozent berufsunfähig bist. Sobald Du noch in irgendeiner Form in der Apotheke arbeiten kannst – selbst nur teilweise oder mit Einschränkungen – gehst Du leer aus.
- Zweitens: Selbst, wenn Du diese Hürde nehmen würdest, ist die Rentenhöhe meist nicht ausreichend, um Deinen Lebensstandard zu halten. Im Leistungsfall kann das schnell zu finanziellen Engpässen führen.
Das eigentliche Problem ist: Viele Apotheker wissen gar nicht genau, wie die Berufsunfähigkeitsregelung im Versorgungswerk funktioniert. Damit Du überhaupt Leistungen bekommst, musst Du Deinen Beruf faktisch komplett aufgeben – sprich: keine pharmazeutische Tätigkeit mehr ausüben. Das kommt in der Praxis selten vor. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dagegen schon ab 50 Prozent Einschränkung Deiner Arbeitskraft – und das ist deutlich näher an der Realität.
Ein weiterer Vorteil der privaten BU: Du kannst die Rentenhöhe passend zu Deinem Einkommen festlegen, Zusatzbausteine wie Beitragsdynamik, garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall oder auch eine Arbeitsunfähigkeitsklausel einbauen. Und: Der sogenannte Prognosezeitraum – also wie lange die Beeinträchtigung voraussichtlich bestehen muss – liegt privat nur bei sechs Monaten. Beim Versorgungswerk können es bis zu drei Jahre sein. Ein himmelweiter Unterschied.
Weil diese Unterschiede zwischen Versorgungswerk und privater BU-Rente regelmäßig zu Missverständnissen führen, haben wir Dir dazu eine übersichtliche Tabelle zusammengestellt – mit den wichtigsten Punkten im direkten Vergleich.
Unterschied BU Rente Privat vs. Versorgungswerk
| private BU-Rente | Versorgungswerk | |
|---|---|---|
| Leistet ab | ✅ 50% | ❌ 100% (vollständige Berufsunfähigkeit) |
| Weitere Berufstätigkeit möglich | ✅ ja (bis 80% Einkommen) | ❌ nein (Rückgabe Approbation / Zulassung) |
| Wartezeit | ✅ keine | ❌ bis zu 5 Jahre |
| Prognosezeitraum | ✅ 6 Monate | ❌ bis zu 3 Jahre = dauerhafte Berufsunfähigkeit |
| Höhe BU-Rente | ✅ frei wählbar | ❌ Ø 2.000 € (einkommensabhängig) |
| Höhe BU-Rente garantiert | ✅ ja | ❌ nein |
| abstrakte Verweisung auf andere Tätigkeiten | ✅ nein | ❌ ja |
| Beitrag | ❌ je nach Absicherung | ✅ keiner |
| Gesundheitsprüfung | ❌ ja | ✅ nein, jedes Mitglied wird ohne Risikoprüfung versichert |
| medizinische Mitwirkungspflichten | ✅ nur gefahrlose ärztliche Maßnahmen mit | ❌ „zumutbare“ Heilbehandlung oder Reha |
| Befristung BU | ✅ bei „guten“ Tarifen ausgeschlossen | ❌ möglich |
| Infektionsklausel | ✅ ja | ❌ nein (keine BU Rente bei Tätigkeitsverbot) |
| Verbindliche Regelungen | ✅ ja, Vertrag ist für gesamte Laufzeit verbindlich | ❌ nein, Satzung kann jederzeit geändert werden |
| Versteuerung | ✅ nur Ertragsanteil bei privater BU | ❌ jährlich steigend bis auf 100% in 2040 |
Das Versorgungswerk zahlt Dir im Fall der Berufsunfähigkeit in der Regel maximal zwischen 2.500 und 2.800 Euro im Monat – selbst wenn Du über viele Jahre hinweg eingezahlt hast. Das reicht in den allermeisten Fällen nicht aus, um Deinen gewohnten Lebensstandard zu halten.
Ein weiterer entscheidender Punkt: Bei einer guten privaten Berufsunfähigkeitsversicherung wirst Du nicht einfach auf irgendeinen anderen Beruf verwiesen. Du musst Deinen bisherigen Beruf also nicht komplett aufgeben, nur weil Du gewisse Tätigkeiten nicht mehr ausüben kannst. Ganz anders sieht es beim Versorgungswerk aus: Dort können sogenannte zumutbare Behandlungen verlangt werden – mit dem Ziel, Dich irgendwie wieder in den Beruf zurückzubringen. Ob Du willst oder nicht. Das kann im Zweifel auch operative Eingriffe oder belastende Maßnahmen bedeuten. Private Versicherer akzeptieren dagegen nur Behandlungen, die risikoarm sind, keine Schmerzen verursachen und eine gesicherte Erfolgsaussicht haben - zumindest in den guten Tarifen am Markt. Bei älteren Tarifwerken gibt es oft noch unliebsame Formulierungen.
Aus unseren Gesprächen mit Apothekern merken wir immer wieder: Über den grundsätzlichen Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung muss man meist gar nicht mehr diskutieren. Dieser Text ist also eher eine kleine Erinnerung – mit Fakten, die man sich leicht verdrängen lässt.
Unsere Leistungsfälle bearbeiten Experten!
- Auch wir haben mittlerweile mehrere Leistungsfälle bei uns im Kundenbestand
- Wie in einem Ärztehaus üblich, geben wir diese Spezialfälle an einen Kooperationspartner ab
- Der BU-Expertenservice hat sich seit über 15 Jahren auf die Leistungsfallbearbeitung in der BU konzentriert
- Mehr dazu findest Du unter “Unsere Vorgehensweise im Leistungsfall Berufsunfähigkeitsversicherung”
- Dass niemand vor einer schweren Erkrankung geschützt ist, kann man (leider) unter "Echte Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung von den Bierls" nachlesen
Was viele dabei vergessen: Auch im Leistungsfall gibt es Abzüge - auch für Apotheker
Die Berufsunfähigkeitsversicherung schützt in erster Linie den Status, den Du Dir durch Ausbildung, Verantwortung und Berufserfahrung erarbeitet hast. Als Apotheker hast Du studiert, Du führst vielleicht ein Team, betreibst eine eigene Apotheke oder trägst hohe Verantwortung im Filialverbund. Du verdienst gutes Geld und lebst entsprechend: Reisen, Freizeitaktivitäten, ein gewisser Lebensstil – all das basiert auf Deinem Einkommen.
Fällt dieses Einkommen weg, bedeutet das massive Einschränkungen im Alltag. Vielleicht kommst Du selbst damit zurecht. Aber willst Du das auch Deiner Familie zumuten? Kein Urlaub mehr, weil Papa oder Mama kein Einkommen hat – oder nur noch ein sehr niedriges aus einer Tätigkeit, die mit dem ursprünglichen Beruf wenig zu tun hat?
Die private Berufsunfähigkeitsversicherung schützt genau das, was Du Dir aufgebaut hast. Werfen wir dazu einen Blick auf ein Beispiel: Angenommen, Du verdienst als Apotheker 100.000 Euro brutto im Jahr – was für einen angestellten Approbierten oder auch selbstständigen Apothekenleiter keine unrealistische Größe ist. Schon bei diesem Einkommen zeigt sich schnell, wie groß die Lücke im Leistungsfall tatsächlich werden kann.
Das sind die Abzüge bei einem Apotheker mit 100.000 Euro Bruttojahresgehalt
| Abzüge PKV (geschätzt) | 900 Euro steigend |
| oder Abzüge GKV | 1.100 Euro |
| Abgabe Versorgungswerk Arbeitnehmer | 744 Euro |
| Abgabe Versorgungswerk Arbeitgeber | 744 Euro |
Was viele Apotheker im Leistungsfall oft übersehen:
Auch wenn Du berufsunfähig wirst, bist Du weiterhin verpflichtet, Beiträge zur Krankenversicherung zu zahlen. Bist Du gesetzlich versichert, gehen von Deiner BU-Rente rund 20 Prozent direkt an die Krankenkasse – ein Punkt, der gerne vergessen wird. Genau deshalb haben wir auch einen Blogartikel geschrieben mit dem Titel: „Warum Du rund 20 Prozent mehr absichern musst, als Du eigentlich denkst“.
Und falls Du privat krankenversichert bist, sieht es nicht besser aus: In dem Fall musst Du den kompletten Beitrag selbst zahlen – ohne Arbeitgeberzuschuss. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist dann in der Regel keine Option mehr. Schließlich bist Du ja gerade wegen der besseren Leistungen in die PKV gewechselt. Dazu kommt: Die Beiträge in der PKV werden langfristig steigen. Der oft genannte „Musterfall“ mit 900 Euro monatlich bleibt also nicht auf Dauer so günstig.
Ein weiterer Punkt, der oft untergeht: Mit Eintritt der Berufsunfähigkeit zahlst Du keinen Cent mehr in Dein Versorgungswerk oder (falls nicht im Versorgungswerk) in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Heißt konkret: Es fließt auch nichts mehr in Deine Altersvorsorge. Du müsstest also selbst privat vorsorgen – und zwar deutlich. Ob über ETFs, Immobilien, Sparpläne oder andere Wege: Die Lücke musst Du eigenständig schließen. Das erledigt kein Versorgungswerk für Dich.
Vor diesem Hintergrund wird schnell klar, warum wir eine BU-Rente von beispielsweise 2.000 Euro monatlich für viel zu niedrig halten. Damit lassen sich weder laufende Kosten noch langfristige Versorgungslücken sinnvoll ausgleichen. Für eine echte Absicherung reicht das schlicht nicht aus.
So viel solltest Du als Apotheker mit 100.000 Euro p.a. absichern!
- Idealerweise solltest Du die maximale BU-Rentenhöhe anstreben
- Über den Daumen gepeilt sind dies ca. 60 Prozent des Bruttogehaltes
- Ein Apotheker mit 100.000 Euro im Jahr, sollte also 5.000 Euro monatliche BU-Rente absichern
Warum Apotheker gerade in jungen Jahren auf eine BU-Versicherung setzen sollten
Ein wichtiger Punkt, den Du im Hinterkopf behalten solltest: Jetzt – mit Mitte 20, 30 oder Anfang 40 – befindest Du Dich in einer Phase, in der eine Berufsunfähigkeit besonders problematisch wäre. Du stehst mitten im Berufsleben, hast Verantwortung, Verpflichtungen und wahrscheinlich auch finanzielle Ziele. Sollte das Leben nicht so verlaufen wie geplant, wirst Du froh sein, frühzeitig für den Ernstfall vorgesorgt zu haben.
Wenn Du später einmal 55 oder 60 Jahre alt bist, gutes Geld verdient hast, vielleicht eine eigene Apotheke führst, ein solides Depot aufgebaut und Immobilien im Bestand hast – dann kannst Du Dir überlegen, ob Du die Berufsunfähigkeitsversicherung noch brauchst oder nicht einfach kündigst (achte auf die Kündigungsfrist). Aber bis dahin gilt: Wenn der Weg nicht wie gewünscht verläuft, ist eine solide Absicherung Dein finanzielles Sicherheitsnetz.
Berufsunfähigkeitsversicherung für Apotheker: Hast Du auch an Deinen Immobilienkredit gedacht?
Ein Punkt, der in der Planung oft unter den Tisch fällt: Dein Immobilienkredit. Vielleicht hast Du Dir zusammen mit Deiner Familie den Wunsch vom Eigenheim erfüllt. Die monatlichen Raten laufen weiter – auch dann, wenn Dein Einkommen aufgrund einer Berufsunfähigkeit wegbricht. Genau das muss in Deine Rechnung mit rein.
Es kommt immer wieder vor, dass Menschen – auch Apotheker – ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung verlieren, weil die Kreditraten nicht mehr bedient werden können. Der Traum vom Eigenheim kann dann schnell platzen. Und das willst Du sicher vermeiden.
BU-Rente für Apotheker nicht zu niedrig ansetzen
Deshalb unser klares Fazit: Verlass Dich nicht auf das Versorgungswerk und setze Deine BU-Rente nicht zu niedrig an. Kalkuliere unbedingt die Abzüge im Leistungsfall mit ein und denke an Deine laufenden Verpflichtungen. Nur so stellst Du sicher, dass Dein Lebensstandard – und der Deiner Familie – auch bei gesundheitlichen Rückschlägen erhalten bleibt.
Über 2.000 Bewertungen zufriedener Kunden, überzeuge Dich selbst!
Jetzt BU-Angebot speziell für Apotheker sichern. Starte mit uns eine anonyme Risikovoranfrage und finde die passende BU-Versicherung, die wirklich zu Dir passt.
✅ Unabhängig, persönlich & kostenlos.
3. Für Apotheker besonders wichtig: Die saubere Aufbereitung der Gesundheitshistorie bei der BU
Viele Apotheker haben es vielleicht schon gehört: Ein Leistungsfall bei der Berufsunfähigkeitsversicherung endet vor Gericht, weil der Versicherer nicht zahlen will – mit Verweis auf angeblich falsche Angaben im Antrag. Genau aus diesem Grund werden wir immer wieder deutschlandweit kontaktiert, insbesondere von Apothekern, die ihre Gesundheitsdaten gemeinsam mit uns strukturiert und korrekt aufbereiten möchten. Und das ist auch absolut sinnvoll, denn: Die saubere Darstellung der Gesundheitshistorie ist eine der wichtigsten Grundlagen bei der Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung.
Warum das so entscheidend ist? Weil schon kleine Unsauberkeiten schnell als Falschangabe oder sogar als Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht gewertet werden können. Im schlimmsten Fall zahlst Du jahrelang Deine Beiträge – und bekommst im Leistungsfall keinen einzigen Cent ausgezahlt. Das Risiko ist real. Vielleicht hast Du im Studium oder im Berufsalltag schon mal von solchen Fällen gehört.
Ein kurzer Blick zurück zum Versorgungswerk: Hier gibt es übrigens keine Gesundheitsfragen. Das ist einer der wenigen Vorteile dieser Absicherung. Du kannst also nichts falsch beantworten – aber das hilft Dir wenig, wenn im Gegenzug kaum Leistungen gezahlt werden und die Hürden für eine Berufsunfähigkeitsrente extrem hoch sind. Ein schwacher Trost, wenn man ehrlich ist.
Sorgfalt geht vor Schnelligkeit bei der BU-Versicherung
Leider erleben wir immer wieder, dass bei der Beantragung der BU-Versicherung – gerade bei Akademikern wie Apothekern – die gesundheitliche Vorgeschichte nicht sorgfältig aufgearbeitet wird. Manchmal aus Unwissenheit, manchmal schlicht aus Bequemlichkeit. Bei manchen Vermittlern ist es sogar noch gravierender: Dort wird bewusst über Details hinweggesehen oder es wird mit „guten Beziehungen zum Versicherer“ argumentiert. Das mag auf den ersten Blick bequem erscheinen – kann aber später teuer werden.
Typisches Szenario: Man wird schon während des Studiums von einem dieser bekannten Vertriebe angesprochen – oft im Rahmen eines vermeintlich kostenlosen Steuerseminars. Alles wirkt locker, modern, sympathisch. Und plötzlich hat man einen Kombivertrag abgeschlossen – Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung in einem. Meist bei bekannten Gesellschaften wie der Alten Leipziger oder Allianz. Was viele nicht wissen: Diese Verträge sind oft unflexibel, schlecht nachvollziehbar und im schlimmsten Fall formal noch gar nicht gültig, weil die Gesundheitsfragen zur BU nicht vollständig oder falsch beantwortet wurden. Häufig schlummern in der Krankenakte Falschabrechnungen und somit unkorrekte Diagnosen, die nie bereinigt wurden.
Genau das versuchen wir zu vermeiden. Unsere Herangehensweise ist etwas anders: sorgfältiger, strukturierter – und ja, manchmal auch etwas zeitaufwendiger. Aber das Ergebnis ist ein sauberer, passender BU-Vertrag, der im Ernstfall auch wirklich leistet. Und darum geht es ja letztlich.
Der große Vorteil der Kombination ist doch die Übernahme der Altersvorsorgebeiträge und der Dynamik?
Ja, dieses Argument hört man immer wieder – auch in der Beratung von Apothekern. Früher hatte das durchaus seinen Charme.
- Heute kann man Altersvorsorge und Berufsunfähigkeitsversicherung aber problemlos trennen.
- Wer auf eine Dynamisierung der Altersvorsorge im BU-Fall nicht verzichten will, sollte sich mit dem sogenannten BU-Airbag beschäftigen. Den bieten inzwischen viele Versicherer an (z. B. Allianz, Volkswohl Bund, Barmenia, Gothaer, LV 1871).
- So bleibst Du flexibel – bei gleichzeitig starker Absicherung.
- Das Argument für die Kombi zählt also nicht mehr wirklich.
BU-Vorgehen für Apotheker: Deine Hausaufgaben zusammen mit uns
Als Apotheker ist eine strukturierte Vorbereitung auf die Berufsunfähigkeitsversicherung essenziell. Unser wichtigstes Werkzeug dabei? Die anonyme Risikovoranfrage. Dabei stellen wir keinen offiziellen Antrag mit Deinem Namen oder Deiner Adresse (deine Angaben werden von uns natürlich geschwärzt). Stattdessen fragen wir anonym bei passenden Gesellschaften an, wie sie Deine Situation einschätzen würden.
Sollte sich herausstellen, dass eine Absicherung wegen bestimmter Vorerkrankungen nicht möglich ist, hast Du nichts verloren – außer etwas Zeit. Genau dafür sind wir da: Wir sind Deine Vorab-Risikoprüfung. Komplett aussichtslose Fälle (findet man auch in unserer Übersicht der klaren Ablehnungsdiagnosen) können wir nicht übernehmen, aber nach mittlerweile über 6.000 anonymen Risikovoranfragen wissen wir sehr genau, worauf es ankommt.
Was gehört in eine gute und praxisorientierte anonyme Risikovoranfrage?
- Ärztliche Stellungnahmen und Atteste sind für uns extrem wichtig. Sie beantworten die Fragen: Was war wann, warum, wie wurde behandelt – und wann war alles wieder okay?
- Auch unsere Eigenerklärungen und das Gesundheitsdaten-Beiblatt sind bei Risikoprüfern und Ärzten geschätzt – klar strukturiert, verständlich und komplett.
- Standardisierte Ja/Nein-Fragebögen von Versicherern nutzen wir bewusst nicht – sie sind oft zu ungenau und sorgen für Missverständnisse.
Mit uns vermeidest Du die typischen Fehler in der Risikovoranfrage. Und ja – es gibt viele davon. Gerade in diesem Schritt wird oft unbewusst gepatzt.
- Wenn Du tiefer in unseren Beratungsprozess einsteigen willst, findest Du unter „Unsere Vorgehensweise in der Berufsunfähigkeitsversicherung“ noch mehr Details.
Zu Beginn unserer Beratung füllst Du als Apotheker deshalb unseren eigenen Gesundheitsfragebogen aus.
Den haben wir speziell entwickelt, um die wichtigsten Infos präzise zu erfassen. Uns geht es am Anfang vor allem um eines: Fakten, Fakten, Fakten.
Dazu zählen:
- Dein Einkommen
- Verantwortung im Apothekenbetrieb oder Filialsystem
- Konkrete Berufsbezeichnung
- Bereits bestehende BU-Absicherungen (am besten mit Tarifdetails bzw. die Unterlagen gerne in simplr hochladen)
- Status der Krankenversicherung
- Weitere medizinische oder berufliche Besonderheiten (Tiefergehende Infos kommen dann direkt danach)
Nachdem Du als Apotheker die Gesundheitsfragen beantwortet hast, geht es weiter mit dem Gesundheitsdaten-Beiblatt. In diesem Schritt listest Du alle Arztbesuche aus dem abgefragten Zeitraum vollständig auf.
Reicht der Platz nicht aus oder ist die tabellarische Form einfach nicht geeignet, um Deinen Fall gut darzustellen, kannst Du natürlich auch einen freien Text verfassen. Schreib ihn einfach so, wie Du es einem echten Menschen erklären würdest – denn genau das passiert auf der Gegenseite. Je klarer und nachvollziehbarer Deine Schilderung ist, desto besser. Natürlich soll das Ganze kein Roman werden, aber es darf ruhig verständlich und anschaulich sein.
Gerade bei riskanten Hobbys empfehlen wir übrigens ausdrücklich eine Eigenerklärung statt der standardisierten Fragebögen. Apotheker sind zwar oft eher analytisch unterwegs, aber auch hier kommt es immer mal wieder vor, dass jemand den Ausgleich zum anspruchsvollen Berufsalltag in besonderen Aktivitäten sucht – sei es beim Klettern, Fallschirmspringen oder Motorsport.
Typische Hobbyerklärung eines Apothekers in der Berufsunfähigkeitsversicherung
Häufige Frage: Muss ich neue Hobbys nach Vertragsabschluss melden?
Die Antwort ist eindeutig: Nein, das musst Du nicht. Es besteht keine Pflicht, neue Hobbys bei der Berufsunfähigkeitsversicherung nachträglich zu melden. Was Du nach Vertragsbeginn in Deiner Freizeit unternimmst, geht den Versicherer im Grunde nichts mehr an. Ebenso muss übrigens auch ein Berufswechsel nicht nachgemeldet werden, falls Du mal eine neue berufliche Herausforderung suchst, als die des Apothekers.
Der nächste Schritt in der Vorbereitung auf die BU ist dann sozusagen die Kür: ärztliche Atteste, die Du als Apotheker für die anonyme Risikovoranfrage bei Deinen behandelnden Ärzten einholen kannst. Idealerweise könnte das so aussehen
Unsere Erfahrung zeigt: Viel besser kann man die Gesundheitshistorie kaum aufbereiten
Ganz ehrlich: Uns fehlt mittlerweile die Fantasie, wie ein Versicherer bei solch einer detaillierten Vorbereitung noch eine Leistung verweigern oder den Vertrag anfechten sollte. Die Aufbereitung der Gesundheitshistorie ist bei uns so sauber und fundiert, dass bislang jede Prüfung auf vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung reibungslos durchging. Kein Fall, in dem der Versicherer etwas zu beanstanden hatte. So soll es sein – und so arbeiten wir.
Unser VIP-Service für Deine BU-Voranfrage als Apotheker
Im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherung haben wir uns in den letzten Jahren einen echten Vorteil aufgebaut: Unsere Risikovoranfragen landen nicht beim allgemeinen Support, sondern direkt bei den Entscheidern. Das bedeutet konkret: Unsere Unterlagen gehen gezielt an Gesellschaftsärzte, erfahrene Risikoprüfer oder direkt an die Leiter der Risikoprüfung.
Sobald wir alle Dokumente vollständig haben, startet der nächste Schritt – ohne Umwege über Massen-E-Mail-Adressen wie „voranfrage@...“, die täglich von Hunderten Maklern und Vermittlern genutzt werden. Stattdessen setzen wir auf klare Kommunikation und individuelle Auswahl.
Qualität vor Masse – bei der Auswahl der Versicherer
Wir stellen nicht wahllos zehn Anfragen gleichzeitig. Bei einem Ein-Vertrags-Modell kontaktieren wir maximal drei Versicherer, bei zwei Verträgen höchstens vier bis fünf – aber nur, wenn uns die bisherigen Rückmeldungen überzeugen. Dieser gezielte Weg sorgt dafür, dass Deine Anfrage auch wirklich bei den Personen landet, die etwas entscheiden – und nicht irgendwo im System versandet.
Stell Dir das wie in der medizinischen Versorgung vor: Du bekommst bei uns keinen Termin beim überfüllten Allgemeinarzt, sondern landest direkt beim Spezialisten.
Warum unsere Methodik Apotheker besser absichert
Wer sich an unser Vorgehen hält, bekommt in Deutschland mit hoher Wahrscheinlichkeit eines der bestmöglichen BU-Angebote – selbst mit Vorerkrankungen. Es ist kein Zufall, dass viele zunächst ihr Glück auf Vergleichsportalen oder mit Finanztest/Finanztip versuchen – und dann wegen leichten Wirbelsäulenproblemen plötzlich eine Ausschlussklausel kassieren.
Genau dann kommen wir ins Spiel: Wenn Standardlösungen nicht mehr greifen. Klar – bei schwerwiegenden Diagnosen wie Multipler Sklerose müssen auch wir passen. Aber in vielen anderen Fällen konnten wir bereits sehr gute Lösungen erzielen. Dazu zählen unter anderem:
- Skeletterkrankungen wie Skoliose oder Morbus Scheuermann
- Chronische Beschwerden wie Asthma, Morbus Crohn oder Hashimoto
- Psychische Vorerkrankungen – auch mit abgeschlossener Psychotherapie ist eine Absicherung noch möglich (auch wenn meist mit einem Ausschluss für psychische Leiden)
Warum wir nicht bei zehn Versicherern gleichzeitig anfragen
Noch mehr Infos dazu findest Du in unserem Artikel „Warum fragt ihr für meine BU-Voranfrage nicht bei 10 Gesellschaften an?“. Stell Dir vor, ein Mandant würde gleichzeitig bei zehn verschiedenen Apotheken um eine individuelle Beratung bitten – das wirkt weder seriös noch effizient. In der Risikoprüfung ist es inzwischen ähnlich: Eine durchdachte Antwort auf eine Voranfrage ist ein Privileg geworden. Versicherer prüfen heute strenger, wählen ihre Partner bewusster aus – und gute Risikoprüfer wachsen nicht auf Bäumen.
Unser Ziel ist klar: Klasse statt Masse. Und davon profitierst am Ende Du.
Warum unsere BU-Voranfrage für Apotheker so effektiv ist
- Direkte Kontakte zu den Entscheidern – keine Massenanfragen
- Fundierte Aufbereitung der Gesundheitsdaten mit ärztlichen Attesten & Eigenerklärungen
- Maximal 3–5 gezielte Anfragen statt Streuschuss bei 10 Versicherern
- Über 6.000 erfolgreich durchgeführte anonyme Voranfragen
- Bessere Chancen auf eine faire Annahme trotz Vorerkrankungen
4. Verkürzte Gesundheitsfragen für Apotheker: Eine echte Chance bei der BU
Apotheker gehören bei einigen BU-Versicherern zu den besonders gefragten Berufsgruppen. Das bringt einen großen Vorteil: Es gibt immer wieder Aktionen mit verkürzten Gesundheitsfragen, die gezielt für akademische Berufe wie Apotheker gelten.
Warum diese verkürzten Gesundheitsfragen so interessant sind:
- Weniger angeben, weniger Risiko: Einige Diagnosen oder Behandlungen, die bei normalen Anträgen zu Ausschlüssen oder Zuschlägen führen könnten, musst Du unter bestimmten Voraussetzungen gar nicht erst nennen. Beispiel: Eine abgeschlossene Psychotherapie, die vier Jahre zurückliegt, fällt häufig aus dem Abfragezeitraum.
- Weniger Aufwand für Dich: Wir wissen, dass der Apothekenalltag anspruchsvoll ist. Nicht jeder hat Zeit und Lust, seitenweise Gesundheitsfragen durchzuarbeiten. Auch wenn wir grundsätzlich eine gründliche Aufarbeitung empfehlen, verstehen wir den Wunsch nach einer schlanken Lösung.
Gerade unter Apothekern sehen wir häufig den Wunsch nach einem möglichst einfachen Abschlussweg – natürlich nur, wenn das medizinisch vertretbar ist. Genau hier kommen die verkürzten Gesundheitsprüfungen ins Spiel, die einige Versicherer inzwischen regelmäßig anbieten.
Wichtig: Eine Berufsunfähigkeitsversicherung komplett ohne Gesundheitsfragen gibt es nach aktuellem Stand nicht. Aber die verkürzten Varianten sind oft ein echter Vorteil – vor allem, wenn Du Deine Vorerkrankungen nicht bis ins letzte Detail aufarbeiten möchtest.
Welche Formen von Sonderaktionen gibt es für Apotheker?
- Aktionen speziell für Apotheker oder akademische Heilberufe – exklusiv und manchmal zeitlich begrenzt
- Allgemeine Sonderaktionen, in denen Apotheker als Zielgruppe eingeschlossen sind (z. B. Tarife für junge Akademiker)
- Reguläre Tarife mit „gefühlt verkürzten“ Gesundheitsfragen – oft durch begrenzte Abfragezeiträume, z. B. drei Jahre bei psychischen Erkrankungen oder orthopädischen Beschwerden
Wir zeigen Dir hier gleich ein paar der wichtigsten Anbieter und Aktionen. Wichtig: Frag am besten direkt bei uns nach – wir kennen die aktuellen Angebote am Markt und wissen, worauf zu achten ist.
A: Verkürzte Gesundheitsfragen bei der HDI BU für Apotheker – bis 2.000 Euro Monatsrente
Die HDI gilt als einer der erfahrensten Anbieter für Sonderaktionen. Für Apotheker gibt es dort eine Aktion mit verkürzter Gesundheitsprüfung – inklusive klar definierter Fragen und ohne tiefgreifende Angaben zu lange zurückliegenden Erkrankungen.
Kaum Nachteile im Vergleich zur regulären Gesundheitsprüfung
Die Aktion mit verkürzten Gesundheitsfragen bei der HDI bringt nahezu keine Einschränkungen im Vergleich zur normalen Risikoprüfung & Gesundheitsfragen des HDI mit sich. Beiträge und Leistungen sind identisch – egal, ob Du als Apotheker den vereinfachten oder den klassischen Antragsweg wählst. Maximal können aber nur 2.000 Euro abgesichert werden, zudem benötigt man eine Art Eintrittskarte mit der Mitgliedschaft beim BTS-Verband (kann ein Apotheker werden).
Einziger kleiner Unterschied: Die ereignisunabhängige Nachversicherungsmöglichkeit entfällt bei dieser Sonderaktion. Das heißt: Du kannst Deine BU-Rente später nur dann erhöhen, wenn ein bestimmtes Ereignis eintritt (z. B. Gehaltssprung, Familiengründung etc.). Im Juni 2025 hat HDI allerdings nachgebessert und eine sogenannte Karrieregarantie eingeführt – diese gilt aber nicht, wenn Du über eine Sonderaktion wie diese eingestiegen bist. Somit wäre eine reguläre Gesundheitsprüfung notwendig.
- Mehr dazu findest Du im Artikel “HDI Vereinfachte Gesundheitsfragen Ärzte, Mediziner, Apotheker”
B: BU-Aktion für Apotheker bei der Allianz
Auch bei der Allianz Berufsunfähigkeitsversicherung, einem der größten Anbieter am Markt, gibt es eine Sonderaktion mit stark verkürzten Gesundheitsfragen – speziell für Apotheker und andere akademische Heilberufe.
Im Folgenden siehst Du die vereinfachte Gesundheitsprüfung der Allianz für Apotheker
Die Eckdaten der Allianz-Aktion für Apotheker:
- Absicherung bis zu 1.750 Euro monatlich, erweiterbar auf 2.275 Euro durch die sogenannte Bonusrente (hierbei wird der Bruttobeitrag gezahlt statt des Nettobeitrags).
- Maximales Eintrittsalter: 50 Jahre
- Beitragsdynamik bis fünf Prozent jährlich möglich – ohne Einschränkung.
- Garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall von bis zu drei Prozent pro Jahr.
- Eine Arbeitsunfähigkeitsklausel kann optional eingeschlossen werden (gegen Mehrbeitrag).
- Die Nachversicherungsmöglichkeiten der Allianz sind grundsätzlich nutzbar, ausgenommen ist jedoch die ereignisunabhängige Nachversicherung.
- Nichtraucher erhalten günstigere Beiträge.
- Es erfolgt eine Abfrage zu Körpergröße und Gewicht.
- Ebenso wird nach risikoreichen Hobbys und Freizeitaktivitäten gefragt.
- Mitgliedschaft im VdH (Verband der Heilberufe) ist erforderlich – wird aber automatisch mit Antragstellung erworben.
- Wichtig: Eine anonyme Risikovoranfrage ist bei dieser Aktion nicht möglich – alle Gesundheitsfragen müssen mit „Nein“ beantwortet werden.
Diese Aktion ist eine starke Option für Deine Berufsunfähigkeitsversicherung als Apotheker – besonders in Kombination mit der bereits vorgestellten HDI-Aktion. Beide lassen sich sinnvoll kombinieren, sodass Du auf eine monatliche Absicherung von bis zu 3.750 Euro BU-Rente kommen kannst (2.000 Euro bei HDI plus 1.750 Euro bei Allianz). Dazu kommen die üblichen Vorteile wie Beitragsdynamik und Nachversicherungsmöglichkeiten.
Ein kleiner Haken bleibt: Bei der Allianz-Aktion ist keine anonyme Risikovoranfrage möglich. Das solltest Du im Hinterkopf behalten, wenn Du Vorerkrankungen hast, bei denen eine detaillierte Aufarbeitung nötig wäre.
- Weitere Infos findest Du im Artikel „Allianz vereinfachte Gesundheitsfragen für Apotheker in der Berufsunfähigkeitsversicherung“.
C: Die LV 1871 – BU-Aktion für junge Apotheker bis 35 Jahre
Die LV 1871 ist ein Versicherer, der bei der BU-Versicherung regelmäßig positiv auffällt – insbesondere bei gut ausgebildeten Zielgruppen. Dazu zählen neben MINT-Berufen, wissenschaftliche Mitarbeiter, Informatiker und Ingenieuren auch junge Apotheker.
Aktuell gibt es dort verkürzte Gesundheitsfragen für Personen bis 35 Jahre, die in bestimmten akademischen Berufen tätig sind. Die maximal versicherbare Rente beträgt momentan 2.500 Euro (wurde durch das Update 01 / 2026 erhöht), wobei die LV 1871 ihre Grenzen flexibel anpasst – in der Vergangenheit meist nach oben. Die Software des Versicherers wird regelmäßig aktualisiert, was schnelle Verbesserungen und Sonderaktionen ermöglicht.
Im nächsten Schritt zeigen wir Dir, wie die verkürzten Gesundheitsfragen bei der LV 1871 für Apotheker konkret aussehen.
Nahezu keine Einschränkungen bei der technischen Ausgestaltung
Bei der Sonderaktion der LV 1871 gibt es praktisch keine technischen Einschränkungen. Deshalb verzichten wir an dieser Stelle auch auf eine detaillierte Auflistung einzelner Bedingungen. Wichtig zu wissen: Auch eine Ja-Antwort ist erlaubt, was bedeutet, dass eine anonyme Risikovoranfrage möglich ist – ein klarer Vorteil für alle, die gesundheitlich nicht zu 100 Prozent „clean“ sind.
Zur Zielgruppe zählen übrigens auch Pharmaziestudierende, die bereits im letzten Abschnitt ihres Studiums oder im Praktischen Jahr (PJ) sind. Auch sie können von dieser Aktion profitieren.
Mehr Infos findest Du im separaten Artikel „Vereinfachte Gesundheitsfragen für Apotheker bei der LV 1871 Berufsunfähigkeitsversicherung“.
Weitere BU-Aktionen für (angehende) Apotheker im Überblick
Die BU-Aktionen von HDI, Allianz und LV 1871 sind aktuell besonders stark – auch bei Apothekerinnen und Apothekern. Aber abhängig von Deiner persönlichen Situation können auch andere Anbieter infrage kommen. Diese wechseln allerdings regelmäßig.
Eine stets aktuelle Übersicht findest Du unter „Sonderaktionen in der Berufsunfähigkeitsversicherung“. Hier ein kleiner Überblick über weitere Aktionen, die für Dich interessant sein könnten:
- Baloise BU: Vereinfachte Gesundheitsprüfung für junge Menschen bis 30 Jahre – auch für angehende Apotheker.
- Nürnberger BU: Als Anbieter mit Fokus auf Kammerberufe bietet die Nürnberger eine Aktion bis max. 1.500 Euro Absicherung und bis 30 Jahre Alter.
- Hannoversche BU: Bietet pauschal für Akademiker bis zu 2.000 Euro BU-Rente – mit nur drei Gesundheitsfragen.
- Gothaer BU: Keine offizielle Aktion, aber stark vereinfachte Antragsfragen seit dem Update im Sommer 2023 – kommt vor allem Akademikern entgegen.
- Canada Life BU: Seit Sommer 2024 mit spürbar vereinfachten Gesundheitsfragen über drei Jahre – für alle Berufsgruppen. Besonders interessant: hohe finanzielle Angemessenheit bei der Absicherung möglich.
Diese Beispiele zeigen, dass es neben den bekannten Anbietern weitere spannende Möglichkeiten gibt, die Berufsunfähigkeitsversicherung als Apotheker optimal abzusichern. Es lohnt sich, genau hinzuschauen – denn nicht jede Aktion passt zu jeder Lebenssituation. Damit Du schneller den Überblick behältst, haben wir eine eigene Übersicht für Kammerberufe (gilt also auch für Ärzte&Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater und Co.) erstellt, in der Du Dich als Apotheker direkt wiederfindest.
Übersicht Sonderaktion für Kammerberufe in der BU-Versicherung
Kammerberufe Übersicht Sonderaktionen in der Berufsunfähigkeitsversicherung
| Gesellschaft | Zielgruppe | Max. Eintrittsalter | Max. Absicherungshöhe | Gesundheitsfragen | Risikovoranfrage* | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Allianz | Ärzte & Apotheker | 50 Jahre | 1.750 Euro | 3 Fragen | Nein | Bonusrente möglich** |
| Allianz | Steuerberater, Notare, Wirtschaftsprüfer | 50 Jahre | 1.750 Euro | 3 Fragen | Nein | Bonusrente möglich** |
| Allianz | Rechtsanwälte | 50 Jahre | 1.750 Euro | 3 Fragen | Nein | Bonusrente möglich** |
| Baloise | Alle | 30 Jahre | 2.000 Euro | verkürzt | Ja | Keine Anrechnung Versorgungswerk / besondere Karrieregarantie |
| Gothaer | Ärzte & Mediziner | 35 Jahre | 3.000 Euro | 6 Fragen | Ja | Keine Anrechnung Versorgungswerk |
| Hannoversche | Junge Leute | 35 Jahre | 2.000 Euro | 3 Fragen | Nein | keine Einschränkung |
| HDI | Ärzte / Zahnärzte | 49 Jahre | bis zu 2.500 Euro | 3 Fragen | Ja | Studenten ab Physikum |
| HDI | Notare | 55 Jahre | 3.000 Euro | 3 Fragen | Ja | auch Familienangehörige |
| HDI | Steuerberater | 55 Jahre | 2.000 Euro | 3 Fragen | Ja | auch Familienangerhörige |
| HDI | Rechtsanwälte | 55 Jahre | 2.000 Euro | 3 Fragen | Ja | auch Familienangehörige |
| HDI | Für sämtliche Berufe | 2.500 Euro | 3 Fragen | Ja | In Verbindung mit Basisrente | |
| LV 1871 | "Gute" Berufe / Studiengänge | 35 Jahre | bis zu 2.500 Euro | unterschiedlich | Ja | Auch Schüler / Studenten |
| LV 1871 | Ärzte | 35 | 1.500 Euro | verkürzt | Ja | - |
Verkürzte Gesundheitsfragen: Vor- und Nachteile für Dich als Apotheker
Gerade wenn Du gut verdienst – was bei vielen Apothekerinnen und Apothekern der Fall ist – kann eine Aktion mit verkürzten Gesundheitsfragen bei der BU zwar verlockend sein, deckt aber unter Umständen nicht Deinen vollen Absicherungsbedarf ab.
Wichtig zu wissen: Du profitierst zwar von einer vereinfachten medizinischen Risikoprüfung, bist aber auch Teil eines weniger streng geprüften Versichertenkollektivs. Das kann langfristig Auswirkungen haben. Denn je lockerer die Annahmekriterien sind, desto größer ist die Gefahr, dass mehr Personen mit relevanten Vorerkrankungen aufgenommen werden. Es muss nicht gerade in einer Pleite der BU-Gesellschaft enden, aber grundsätzlich sind die Risiken etwas höher für das Kollektiv.
Die Folge: höheres Risiko für Beitragsanpassungen im Bestand – oder unter Umständen längere Bearbeitungszeiten im Leistungsfall. Denn auch der Servicelevel kann bei solchen Aktionen schwanken, je nachdem wie viele BU-Verträge ohne tiefere Prüfung abgeschlossen wurden.
Verkürzte Gesundheitsfragen sind also kein Selbstläufer – sie bieten Chancen, aber eben auch gewisse Einschränkungen. Wir wägen gemeinsam mit Dir ab, ob eine Aktion wirklich zu Deiner Situation passt – oder ob die reguläre Risikovoranfrage langfristig sinnvoller ist.
Sind die Beiträge bei verkürzten Gesundheitsfragen höher?
Nein, die Beiträge bleiben gleich. Als Apotheker zahlst Du für eine vereinfachte Gesundheitsprüfung keinen höheren Beitrag als jemand, der den klassischen Antragsweg mit vollständiger Gesundheitsprüfung wählt.
Verkürzte Gesundheitsprüfung oder klassischer Antrag – was ist für Apotheker sinnvoller?
Wichtig für Dich als Apotheker: Du musst keine Sorge haben, wenn im klassischen BU-Antrag irgendwo eine „Ja-Antwort“ auftaucht. Im Gegenteil – in vielen Fällen ist die konventionelle, vollständige Aufbereitung sogar die bessere Lösung.
Warum? Ganz einfach: Wenn dem Versicherer alle relevanten Informationen sauber vorliegen, kommt es nicht zu Missverständnissen. Mit unserer strukturierten Vorgehensweise und Deiner professionellen Mithilfe stehen die Chancen gut, dass Du als Apotheker ganz regulär zu normalen Konditionen angenommen wirst. Das ist unser Anspruch – und dafür arbeiten wir.
Natürlich gilt auch: Wenn Du Dich bewusst für eine Aktion mit verkürzten Gesundheitsfragen entscheidest, solltest Du diesen Weg idealerweise über uns gehen. Wir prüfen im Vorfeld, ob das zu Deiner Situation passt und ob Du realistisch Chancen auf Annahme hast. Grundsätzlich möchten wir aber zuerst auf die „Grüne Wiese“ schauen – also auf Deinen vollständigen Gesundheitszustand. Du entscheidest dann, ob wir über eine Aktion oder lieber über die individuelle Risikovoranfrage gehen.
Diese Punkte solltest Du für Dich ehrlich abwägen, bevor Du Dich für oder gegen den Weg über verkürzte Gesundheitsfragen entscheidest.
5. Die optimale Konfiguration für Apotheker in der Berufsunfähigkeitsversicherung
Für Dich als Apotheker ist eine durchdachte, technische Ausgestaltung Deiner BU-Versicherung besonders wichtig. Denn genau davon hängt ab, ob Deine Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit wirklich passt – nicht nur heute, sondern auch in 10, 20 oder 30 Jahren.
Auch wenn Du aktuell noch im Studium bist oder am Anfang Deiner beruflichen Laufbahn stehst: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Dich mit der optimalen Konfiguration Deiner BU zu beschäftigen. Denn was heute vielleicht nebensächlich wirkt – etwa ein bestimmter Tarifbaustein – kann später entscheidend sein, wenn es darauf ankommt.
Beitragsdynamik für Apotheker: Dein Schutz gegen Kaufkraftverlust
Die Beitragsdynamik in Deiner BU-Versicherung hat eine klare Aufgabe: Sie schützt Dich vor Inflation. Jedes Jahr steigt Deine versicherte BU-Rente automatisch – meist um drei bis fünf Prozent, abhängig von der gewählten Einstellung. Natürlich erhöht sich dabei auch Dein Beitrag.
Wichtig: Die Beitragsdynamik ersetzt keine solide Absicherung. Sie ist ein Zusatz, kein Ersatz. Wenn Deine BU-Rente zu niedrig angesetzt ist, hilft auch die schönste Dynamik nichts. Der Schutz muss von Anfang an passen – und dann durch die Dynamik mitwachsen.
Warum 5 Prozent Beitragsdynamik für Apotheker ideal sind
In vielen modernen BU-Tarifen kannst Du die Beitragsdynamik auf bis zu fünf Prozent jährlich einstellen – und genau das ist unsere Empfehlung für Apotheker. Warum?
- Inflation ist Realität: Die Preissteigerungen der Jahre 2022 und 2023 haben gezeigt, wie schnell die Lebenshaltungskosten steigen können. Eine hohe Dynamik sorgt dafür, dass Deine Rente auch in Zukunft ihren Wert behält.
- Volle Flexibilität: Bei den meisten Versicherern kannst Du der Dynamik jederzeit widersprechen. Manche erlauben das unbegrenzt, andere begrenzen es auf zwei Jahre in Folge – danach müsstest Du eine Erhöhung wieder annehmen.
- Wenn der Leistungsfall eintritt: Stell Dir vor, Du erhältst die Diagnose einer ernsten Erkrankung. In dem Moment bist Du froh über jede Dynamik, die Deine Rente automatisch erhöht. Du wirst sie zu schätzen wissen – garantiert.
Warum die Beitragsdynamik so wichtig ist und weshalb wir sogar mehr als drei Prozent empfehlen, erklären wir Dir ausführlich in unserem Artikel: „Kundenfrage: Warum sollte ich mehr als drei Prozent Beitragsdynamik nehmen?“ Damit Du genau weißt, wie flexibel die Beitragsdynamik bei den verschiedenen Versicherern wirklich ist, haben wir eine aktuelle Übersicht erstellt: Wann endet die Dynamik? Wie oft darfst Du widersprechen? Wann setzt ein Deckel ein? – Alle Details findest Du im nächsten Abschnitt.
Übersicht zur Beitragsdynamik bei Apothekern:
| Gesellschaft | Begrenzung Dynamikwiderspruch | Dynamik endet mit.... | Überprüfung Einkommen ab |
|---|---|---|---|
| Advigon | zweimal in Folge | Individuelle (niedrige) Obergrenze | keine Überprüfung |
| Allianz | unbegrenzt | 55 Jahre | 3.333 Euro³ |
| Alte Leipziger | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende | individuelle Obergrenze³ |
| AXA | unbegrenzt | 58 Jahren oder 5.000 Euro | möglich ab 2.500 Euro |
| Baloise | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende | keine Überprüfung |
| Barmenia | zweimal in Folge | 61 Jahre | keine Überprüfung |
| Bayerische | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende | 4.000 Euro³ |
| Canada Life | unbegrenzt | 4 Jahre vor Vertragsende | keine Überprüfung |
| Condor | unbegrenzt | 56 Jahre oder 5.000 Euro | keine Überprüfung |
| Continentale | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende oder 7.500 Euro | keine Überprüfung |
| CosmosDirekt | Maximal 15*möglich¹ | Nicht relevant, da bescheiden gelöst | keine Überprüfung |
| Debeka | zweimal in Folge | 50 Jahre | keine Überprüfung |
| DEVK | zweimal in Folge | 5 Jahre vor Vertragsende | 2.500 Euro³ |
| Dialog | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende oder 7.500 Euro | 5.000 Euro³ |
| Ergo | unbegrenzt | Bis Vertragsende | keine Überprüfung |
| Europa | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende oder 7.500 Euro | keine Überprüfung |
| Generali | zweimal in Folge | 2 Jahre vor Vertragsende | 2.500 Euro |
| Gothaer | unbegrenzt | Bis Vertragsende | Überprüfung möglich |
| Hannoversche | unbegrenzt | 60 Jahre | 4.000 Euro³ |
| Hanse Merkur | zweimal in Folge | 10 Jahre vor Vertragsende | keine Überprüfung |
| Helvetia | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende² | kompliziert |
| HDI | unbegrenzt | 60 Jahre | Überprüfung möglich |
| HUK-Coburg | zweimal in Folge | 55 Jahre | keine Überprüfung |
| LVM | zweimal in Folge | 55 Jahre | keine Überprüfung |
| LV 1871 | unbegrenzt | Bis Vertragsende | keine Überprüfung |
| Münchener Verein | zweimal in Folge | 3 Jahre vor Vertragsende | keine Überprüfung |
| Nürnberger | unbegrenzt | 4 Jahre vor Vertragsende | Keine Überprüfung |
| Signal Iduna | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende | 4.000 Euro³ |
| Stuttgarter | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende oder 10.000 Euro | Individuelle Obergrenze³ |
| Swiss Life | unbegrenzt | 6 Jahre vor Vertragsende | keine Überprüfung |
| Universa | unbegrenzt | 10 Jahre vor Vertragsende | 2.500 Euro³ |
| Volkswohl Bund | unbegrenzt | bis Vertragsende (mit Dynamikform I) | bei Dynamikform Q individuell³ |
| WGV | zweimal in Folge | 55 Jahre oder 4.000 Euro | keine Überprüfung |
| WWK | zweimal in Folge | 65 Jahre oder 5.000 Euro | keine Überprüfung |
| Württembergische | unbegrenzt | 5 Jahre vor Vertragsende | individuell³, proaktive Meldepflicht |
| Zurich | zweimal in Folge | Bis Vertragsende | keine Überprüfung |
Beachte aber bitte, dass es in der Praxis manchmal etwas Taktik braucht, um die bestmögliche Beitragsdynamik herauszuholen. Ein Beispiel: Die Dynamik bei der LV 1871 ist grundsätzlich sehr stark – gerade weil sie sich auf die Vorjahressumme bezieht. Allerdings sind dort Dämpfer eingebaut, die in der Praxis oft zu einer realen Steigerung von nur drei Prozent führen.
Wenn wir Deine Absicherung auf mehrere Versicherer aufteilen – zum Beispiel zwei oder drei Anbieter –, muss das Thema Beitragsdynamik jeweils individuell betrachtet und aufeinander abgestimmt werden. Das ist aber ein Thema für einen späteren Schritt in der Beratung. Zuerst kümmern wir uns um das Fundament: die saubere Aufbereitung Deiner Gesundheitshistorie und eine realistische Annahmeprognose.
Wie wichtig ist die Leistungsdynamik für Apotheker?
Die Leistungsdynamik – auch garantierte Rentensteigerung genannt – spielt erst nach Eintritt der Berufsunfähigkeit eine Rolle, also wenn die Rente bereits läuft. Sie hilft dabei, den Wert Deiner BU-Rente in Zeiten von Inflation zu erhalten. Im Gegensatz dazu wirkt die Beitragsdynamik vor dem Leistungsfall.
Viele Versicherer bieten hier bis zu drei Prozent Steigerung pro Jahr an. Es gibt aber auch Anbieter wie LVM oder Debeka, die gar keine garantierte Rentensteigerung vorsehen. Klar, diese Zusatzleistung macht die BU-Versicherung etwas teurer – aber im Gegenzug bekommst Du eine planbare, automatische Rentenerhöhung, wenn Du sie wirklich brauchst.
Oder wie unser Kollege Patrick gerne sagt: "Lieber haben und nicht brauchen, als brauchen und nicht haben." Idealerweise brauchst Du diese Leistung nie – aber wenn doch, bist Du froh, dass sie vorhanden ist.
Wichtig bleibt: Auch eine gute Leistungsdynamik ersetzt keine zu niedrig angesetzte BU-Rente. Die garantierte Erhöhung setzt oft erst nach mehreren Jahren ein. Eine solide, von Anfang an ausreichende Rentenhöhe ist langfristig deutlich wertvoller. Deshalb setzen wir bei der BU-Konfiguration immer auf maximales Endalter und maximal sinnvolle Rentenhöhe.
Nicht garantierte Überschüsse – ein Bonus, aber keine feste Planung
Neben der garantierten Rentensteigerung gibt es auch nicht garantierte Überschüsse. Der Name sagt es schon: Sie sind nicht verbindlich. Aktuell zeigen sich hier deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern.
Manche Versicherer beteiligen ihre Kunden mit einer jährlichen Rentensteigerung von bis zu einem Prozent, andere gehen bis an zwei Prozent heran. Besonders positiv schneiden hier aus unserer Sicht die LV 1871, HDI, Volkswohl Bund, die Bayerische und Allianz ab.Einige Vermittler werten die Höhe dieser Überschussbeteiligung als Hinweis auf die finanzielle Stärke eines Versicherers. Das kann ein Faktor sein – muss es aber nicht. Für uns ist es eher ein kleiner Mosaikstein im Gesamtbild. Kein entscheidender Punkt, aber ein angenehmer Zusatznutzen für Deine BU-Versicherung als Apotheker.
Anbei findest Du eine Übersicht über die Überschussbeteiligung der Versicherer in den letzten Jahren – damit Du ein Gefühl dafür bekommst, was im Markt üblich ist.
| Gesellschaft | Überschüsse 2020 | Überschüsse 2021 | Überschüsse 2022 | Überschüsse 2023 | Überschüsse 2024 | Überschüsse 2025 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Advigon | - | - | - | - | - | 1,00 % |
| Allianz | 1,9 % | 1,7 % | 2,35 % | 2,50 % | 2,7 % | 1,95 % |
| Alte Leipziger | 1,53 % | 1,53 % | 1,98 % | 1,98 % | 2,08 % | 1,33 % |
| AXA | 2,0 % | 1,7 % | 2,1 % | 2,10 % | 2,10 % | 1,75 % |
| Baloise (früher Basler) | 1,25 % | 1,1 % | 1,75 % | 1,75 % | 2,0 % | 1,25 % |
| Barmenia | 1,6 % | 1,1 % | 1,75 % | 1,75 % | 2,0 % | siehe Gothaer |
| Bayerische | 1,6 % | 1,6 % | 2,25 % | 2,45 % | 2,75 % | 2,00 % |
| Canada Life | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % | 0,0 % |
| Condor | 1,2 % | 1,35 % | 0,55 % | 1,35 % | 1,6 % | 0,95 % |
| Continentale | 1,4 % | 1,2 % | 1,2 % | 2,05 % | 2,35 % | 1,60 % |
| Cosmos Direkt | - | - | - | 1,55 % | 1,85 % | 1,25 % |
| Debeka | - | - | 0,9 % | 1,25 % | 2,25 % | - |
Deutsche Ärzteversicherung | - | - | - | 1,7 % | - | |
| Dialog | - | - | 1,35 % | 1,35 % | 1,65 % | 1,65 % |
| Ergo | - | - | - | 1,05 % | 1,5 % | 1,20 % |
| Europa | - | - | - | - | 2,65 % | 1,90 % |
| Generali (vorher Aachen Münchener) | 0,6 % | 0,4 % | 0,65 % | 0,65 % | 1,5 % | 1,5 % |
| Gothaer | - | - | 1,55 % | 1,87 % | 2,0 % | 1,25 % |
| Hannoversche | - | - | - | - | 2,0 % | 1,70 % |
| Hanse Merkur | - | - | - | 1,75 % | 1,75 % | 1,00 % |
| HDI | 1,7 % | 1,7 % | 2,15 % | 2,15 % | 2,85 % | 2,10 % |
| Helvetia | - | - | 1,25 % | 1,25 % | 1,45 % | 0,7 % |
| HUK Coburg | - | - | - | 1,55 % | 1,55 % | unbekannt |
| Interrisk | - | - | - | - | 2,45 % | 1,7 % |
| LV 1871 | 1,9 % | 1,9 % | 2,55 % | 2,55 % | 2,6 % | 1,85 % |
| Münchener Verein | - | - | 0,1 % | 0,1 % | 1,10 % | - |
| Nürnberger | 1,45 % | 1,45 % | 2,1 % | 2,1 % | 2.6 % | 2,05 % |
| Signal Iduna | 1,26 % | 1,22 % | 1,4 % | 2,25 % | 2,35 % | 1,75 % |
| Stuttgarter | 1,1 % | 0,8 % | 1,45 % | 1,45 % | 1,75 % | 1,00 % |
| Swiss Life | - | - | - | 1,70 % | 1,75 % | 1,00 % |
| Universa | - | - | - | 1,50 % | 1,5 % | 1,25 % |
| Volkswohl Bund | 1,5 % | 1,35 % | 2,0 % | 2,35 % | 2,55 % | 1,8 % |
| VPV | - | - | - | 1,65 % | 2,10 % | - |
| WGV | - | - | - | - | 2,35 % | 1,60 % |
| Württembergische | - | - | 1,75 % | 2,17 % | 2,53 % | 1,78 % |
| WWK | - | - | - | 1,85 % | 1,85 % | - |
| Zurich | - | - | 1,55 % | 1,55 % | 1,55 % | 1,00 % |
Vielleicht fragst Du Dich, warum die Überschüsse im Jahr 2024 deutlich höher lagen als in den Vorjahren. Die Erklärung ist relativ einfach: Zum 1. Januar 2025 wurde der Rechnungszins von 0,25 auf 1,00 Prozent angehoben.
Das bedeutet: Die Versicherer kalkulieren ihre neuen Tarife mit einer deutlich besseren Verzinsung. Das hat positive Effekte auf die Prämienhöhe – sprich, Du zahlst weniger Beitrag für die gleiche Leistung. Gleichzeitig führt die bessere Kalkulationsbasis aber auch dazu, dass die nicht garantierten Überschüsse im Leistungsfall geringer ausfallen.
Genau deshalb ist der Einbau einer garantierten Rentensteigerung (Leistungsdynamik) in Deiner Berufsunfähigkeitsversicherung heute umso wichtiger. Sie sorgt dafür, dass Deine Rente im Leistungsfall stabil bleibt – auch wenn sich Überschüsse reduzieren. Je jünger Du beim Abschluss Deiner BU bist, desto mehr profitierst Du langfristig von einer gut gewählten Leistungsdynamik.
Die Arbeitsunfähigkeitsklausel (AU-Klausel): Ein echter Vorteil für Apotheker?
Die Arbeitsunfähigkeitsklausel – kurz AU-Klausel – kann Deine Berufsunfähigkeitsversicherung deutlich aufwerten. Sie greift in Situationen, in denen Du länger krankgeschrieben bist, aber die formale Berufsunfähigkeit von 50 Prozent (noch) nicht festgestellt wurde. Gerade bei Apothekern kann das schnell relevant werden – zum Beispiel bei einem Burnout, anhaltendem Stress oder psychischen Belastungen im Apothekenalltag. Hier sorgt die AU-Klausel für einen alternativen Leistungsweg, ohne dass Du direkt die aufwendige BU-Prüfung durchlaufen musst.
Was bedeutet das konkret?
Normalerweise müsstest Du einen umfassenden Antrag stellen und nachweisen, dass Du zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig bist. Mit AU-Klausel reicht eine Krankschreibung durch einen Facharzt über sechs Monate – und Du erhältst die vereinbarte Leistung (vereinfacht dargestellt).
Vom "Gelben Schein" zur Leistung – das solltest Du beachten
Die sogenannte „Gelbe-Schein-Regelung“ wurde um 2010 von der Condor eingeführt und hat sich mittlerweile bei vielen Versicherern etabliert. In der Regel liegt die Leistungsdauer heute zwischen 18 und 36 Monaten, wobei sich 36 Monate zunehmend als Standard durchsetzen.
Aber Achtung: Nicht jede AU-Klausel ist gleich gut ausgestaltet. Bei manchen älteren Verträgen musst Du trotz Krankschreibung zunächst einen vollständigen BU-Leistungsantrag stellen – erst dann wird geprüft, ob Du nach AU- oder BU-Leistung abgesichert bist. Das ist nicht ideal. Moderne Tarife machen es besser: Dort kannst Du selbst wählen, ob Du die AU-Klausel in Anspruch nehmen möchtest – ohne zwingend in das reguläre BU-Verfahren einzusteigen. Das sorgt für deutlich mehr Flexibilität und reduziert die Belastung in einer ohnehin schwierigen Phase.
Unsere Erfahrung zeigt: Je länger wir Apotheker zur Absicherung gegen Berufsunfähigkeit beraten, desto mehr sehen wir den praktischen Nutzen der AU-Klausel – gerade in akademischen Berufen mit mentaler und organisatorischer Belastung. Die Auszahlung läuft in der Regel unkompliziert – und wenn der Abschluss über uns erfolgt ist, ist auch die vorvertragliche Anzeigepflicht sauber geregelt. Wenn Du als Apotheker gerne genau wissen willst, wie die AU-Klausel bei den verschiedenen Versicherern ausgestaltet ist, findest Du im nächsten Abschnitt eine Übersicht mit den aktuell gängigen Varianten – von einfach bis umfassend.
Übersicht Arbeitsunfähigkeitsklausel für Apotheker
| Gesellschaft | Leistungsdauer | Mehrpreis ca. | Gute/Schlechte AU-Form |
|---|---|---|---|
| Advigon | bietet keine AU Klausel an | ||
| Allianz | 36 Monate | 7 % | ✅ |
| Alte Leipziger | 24 Monate | 3,3 % | ✅ |
| AXA | 24 Monate | 4,7 -9,1 % | ✅ |
| Barmenia | 18 Monate | 5,7 % | ✅ |
| Baloise (früher Basler) | 36 Monate | 6,2 % | ✅ |
| Bayerische | 36 Monate | ca. 11 -12 % | ✅ |
| Canada Life | 36 Monate | ca. 8 Prozent | ✅ |
| Condor | 36 Monate | 6,4 % | ✅ |
| Continentale | 24 Monate | 13 %* | ❌ |
| CosmosDirekt | 24 Monate | 15 % | ✅ |
| Debeka | bietet keine AU Klausel an | ||
| Dialog | 24 Monate | ca. 4 % | ✅ |
| DEVK | 24 Monate | ca. 6 % | ✅ |
| Dialog | 24 Monate | 3,2 % | ✅ |
| Ergo | 18 Monate | 15 %* | ✅ |
| Europa | 24 Monate | 15 %* | ❌ |
| Generali | 18 Monate | unbekannt | ❌ |
| Gothaer | 36 Monate | 10,6 %* | ✅ |
| Hannoversche | 24 Monate | 8–12 % | ✅ |
| Hanse Merkur | 18 Monate | 7 % | ✅ |
| HDI | 36 Monate | 5–12 % | ✅ |
| HUK-Coburg | 24 Monate | 7-8 % | ✅ |
| LVM | bietet keine AU-Klausel an | ||
| LV 1871 | 24 Monate | 8,5 % | ✅ |
| Münchener Verein | 18 Monate | 11 % | ✅ |
| Nürnberger | 24 Monate | 7 % | ✅ |
| Signal Iduna | 24 Monate | 7 % | ✅ |
| Stuttgarter | 18 Monate | 9,3 % | ✅ |
| Swiss Life | 24 oder 36 Monate | 7-10 % | ✅ |
| Universa | 36 Monate | 13,3 %* | ✅ |
| Volkswohl Bund | 36 Monate | 6,4 % | ✅ |
| WGV | bietet keine AU-Klausel an | ||
| WWK | bietet keine AU-Klausel an | ||
| Württembergische | 24 Monate | 6,7 % | ✅ |
| Zurich | 24 Monate | 2,8 % | ✅ |
*Nur wählbar als Optionspaket mit mehreren Leistungen neben dem AU-Baustein
Einmalleistung im Leistungsfall – ein wachsender Trend
Ein eher unscheinbarer, aber zunehmend gefragter Trend in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Einmalzahlung im Leistungsfall. Viele Versicherte äußern den Wunsch, nicht nur die monatliche BU-Rente, sondern zu Beginn auch eine größere Einmalzahlung zu erhalten – als finanziellen Puffer, sobald die Berufsunfähigkeit anerkannt ist. Normalerweise beginnt die monatliche BU-Rente mit Anerkennung des Leistungsfalls (ggf. rückwirkend). Doch für viele wäre es gerade in der Anfangsphase eine Erleichterung, auf einen Schlag über zusätzliches Kapital zu verfügen.
Besonders populär wurde dieses Modell durch die Cash+1 / 3-Option der Baloise. Hier erhalten Versicherte auf Wunsch entweder eine oder sogar drei Jahresrenten als Einmalzahlung – begrenzt auf maximal 2.000 Euro Monatsrente (bei drei Jahren wären es also 72.000 Euro). Das kann sich also durchaus summieren.
Auch andere Anbieter haben nachgezogen
Der Volkswohl Bund bietet mittlerweile ebenfalls eine Einmalleistung an. Die Canada Life hat in ihrem Update vom Mai 2025 zusätzlich den Baustein „Schwere Krankheiten“ eingeführt. Wird eine von über 50 definierten Erkrankungen diagnostiziert, wird automatisch eine Jahresrente als Sofortleistung ausgezahlt. Bei einer abgesicherten BU-Rente von 3.000 Euro bedeutet das z. B. 36.000 Euro auf einen Schlag. Gerade für Apotheker mit hohen Fixkosten oder laufenden Verpflichtungen – etwa Krediten, Angestellten oder privater Vorsorge – kann eine solche Kombination aus monatlicher Rente und Einmalzahlung sehr sinnvoll sein.
Generell lohnt sich auch ein Blick auf sogenannte „Dread Disease“- oder Schwere-Krankheiten-Absicherungen. Einige unserer Kundinnen und Kunden haben hier zusätzlich sechsstellige Summen abgesichert – z. B. für den Fall einer Krebsdiagnose oder anderer schwerwiegender Erkrankungen. Hier hat man dann auch nicht die Einschränkungen, welche man innerhalb der Kombination BU & Einmalleistung hätte.
6. Wie viel BU-Rente kann ich als Apotheker absichern – und wird das Versorgungswerk angerechnet?
Wie viel Du als Apotheker in Deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) absichern kannst, hängt von Deiner Lebensphase ab. Deshalb teilen wir die Antwort sinnvoll auf – je nachdem, ob Du noch im Studium bist oder bereits berufstätig.
Absicherung während des Pharmaziestudiums (angehender Apotheker)
Als Pharmaziestudent (relativ ähnlich zum Medizinstudent) kannst Du heute in der Regel bis zu 2.000 Euro monatliche BU-Rente absichern. Diese Grenze hat sich in den letzten Jahren im hochwertigen BU-Segment etabliert und ist mittlerweile so etwas wie ein Branchenstandard. Manche Versicherer bieten noch weniger an (1.500 oder sogar nur 1.000 Euro), aber viele – darunter z. B. die Nürnberger – haben zum Jahreswechsel 2025 auf 2.000 Euro erhöht.
Unser klarer Tipp: Teile Deine Absicherung schon im Studium auf zwei Versicherer auf, z. B. 2 x 1.000 Euro. Der Vorteil ist enorm: Du sicherst Dir damit doppelte Nachversicherungsmöglichkeiten. Und gerade als Apotheker mit guter Verdienstperspektive wirst Du später mehr als einen Vertrag brauchen, um Deinen Status solide abzusichern. Einmal die Gesundheitsfragen sauber beantwortet, bist Du in der Regel dauerhaft bei beiden Gesellschaften „eingeloggt“.
Absicherung im Berufsleben (angestellte oder selbstständige Apotheker)
Sobald Du im Berufsleben stehst, gibt es keine starren Grenzen mehr. Die maximale BU-Rente wird nach dem Bruttogehalt berechnet. Eine gängige Faustregel: Etwa 60 Prozent des Bruttojahresgehalts lassen sich in der Regel absichern – manchmal sogar mehr.
Ein Beispiel: Bei einem Bruttogehalt von 100.000 Euro wären also bis zu 5.000 Euro BU-Rente pro Monat möglich (100.000 × 0,6 / 12).
Einige Versicherer lassen sogar höhere Quoten zu – hier ein kurzer Überblick:
- Volkswohl Bund: Bis 85.000 Euro Jahresbrutto sind 65 Prozent absicherbar, darüber 35 Prozent
- Canada Life: 75 Prozent bis 48.000 Euro, darüber 70 Prozent
- Gothaer: 70 Prozent bis 85.000 Euro, darüber 50 Prozent
- Alte Leipziger: Pauschal 66 Prozent
- Allianz: 70 Prozent bis 60.000 Euro, darüber 50 Prozent
Wichtig zu wissen: Manche Versicherer berechnen das durchschnittliche Bruttogehalt aus den letzten drei Jahren. Für Berufseinsteiger gilt das natürlich nicht – hier wird das aktuelle Gehalt angesetzt, z. B. beim Einstieg nach dem Staatsexamen oder der Approbation.
Bei selbstständigen Apothekern gilt eine andere Grundlage:
„Gewinn vor Steuern“ aus dem Gewerbebetrieb bzw. der Apotheke
wird als Basis für die Absicherung verwendet. Die finanzielle Angemessenheit unterscheidet sich je nach Anbieter teils deutlich. Es lohnt sich also, die Details zu vergleichen – gerade, wenn Du langfristig eine hohe Absicherung brauchst.
Damit Du nicht lange suchen musst, haben wir eine aktuelle Tabelle zur maximalen BU-Rentenhöhe:
| Gesellschaft | Mögliche Absicherungshöhe Brutto / Netto | Besonderheiten darüber Hinaus | Verzicht auf ärztl. Untersuchung bis | Anrechnung Versorgungswerk |
|---|---|---|---|---|
| Allianz | 70% vom Brutto bis 60.000 € | +50% vom Brutto darüber | 3.000 € | 42.000 € Jahresrente 50% |
| Alte Leipziger | 66% vom Brutto bis zur Beitragsbemessungsgrenze | +33% vom Brutto darüber | 3.000 € | 42.000 € Jahresrente 50% |
| AXA | 75% vom Brutto bis zu 24.000 € | +65% bis zu 50.000 € und 50% darüber | 2.500 € | 50.000 € Jahresrente 50% |
| Barmenia | 60% vom Brutto bis zu 90.000 € | +50% vom Brutto darüber | 2.500 € | keine exakte Angabe |
| Baloise | 60% vom Brutto bis unbegrenzter Höhe | entfällt | 3.000 € | keinerlei Anrechnung |
| Die Bayerische | 60% vom Brutto bis zur Beitragsbemessungsgrenze | +individuelle Entscheidung darüber | 3.000 € | 50.000 € Jahresrente 50% |
| Canada Life | 75% vom Brutto bis zu 48.000 € | +70% vom Brutto darüber | 3.000 € | 60.000 € Jahresrente 50% |
| Condor | 80% vom Netto bis zu 50.000 € | +50% vom Netto darüber | 3.000 € | 50.000 € Jahresrente 50% |
| Continentale | 65% vom Brutto bis zu 80.000 € | +35% vom Brutto darüber | 3.000 € | 36.000 € Jahresrente 50% |
| CosmosDirekt | 60% des Bruttogehaltes | 3.000 € | unbekannt | |
| Debeka | wohl 75 Prozent des Nettogehaltes | ? | ? | |
| DEVK | wohl 60 Prozent des Bruttogehaltes | wohl keine Grenze | 3.000 € | unbekannt |
| Dialog | 60% vom Brutto (bei Ärzten 70%) | max. 5.000€ Rente möglich | 3.000 € | ab 1€ zu 100% |
| ERGO | 60% vom Brutto bis zu 60.000 € | +40% vom Brutto bis zu 100.000€ darüber | 3.000 € | 42.000 € Jahresrente 50% |
| Europa | 65% vom Brutto bis 80.000 Euro | +35% vom Brutto darüber3 | 3.000 € | 36.000 € Jahresrente 50 % |
| Generali | unbekannt, "wirtschaftlich angemessen" | ? | 2.000 € | unbekannt |
| Gothaer | 70% vom Brutto bis zu 85.000 € | +50% darüber | 3.000 € | keine Anrechnung |
| Hannoversche | 60% vom Brutto ohne Begrenzung | entfällt | 3.000 € | 48.000 € Jahresrente 50% |
| Hanse Merkur | 66% des Einkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze | +33% darüber | 2.000 € | 30.000 € Jahresrente 50% |
| HDI | 60% vom Brutto bis zu 100.000 € | +30% darüber | 3.000 € | 48.000 € Jahresrente 50% |
| Helvetia | 70% vom Brutto bis 50.000 € | +50 % darüber | 3.000 € | 50.000 € Jahresrente 50% |
| HUK-Coburg | 80% des Netto | 2.000 € | wohl komplette Anrechnung | |
| LVM | 50 % des Brutto | unbekannt | wohl komplette Anrechnung | |
| LV 1871 | 60% vom Brutto bis zu 70.000 € | +40% des darüber hinausgehenden Anteils bis 150k, darüber 30% | 3.000 € | 60.000 € Jahresrente 50% |
| Münchener Verein | 50% vom Brutto | 2.000 € | unbekannt | |
| Nürnberger | 70% vom Brutto bis zu 60.000 € | +50% darüber | 3.000 € | 50.000 € Jahresrente 50% |
| Signal Iduna | 70% vom Brutto | 3.000 € | ab 1€ zu 100% | |
| Stuttgarter | 70% vom Brutto bis zu 48.000 € | +60% bis 100.000€, + 50% bis 150.000€ | 2.500 € | 50.000 € Jahresrente 50% |
| Swiss Life | 80% vom Schweizer Netto | entfällt | 3.000 € | 36.000 € Jahresrente 50% |
| Universa | 60 % vom Brutto bis 50.000 Euro | +35% darüber | 2.500 € | 36.000 € Jahresrente 50% |
| Volkswohl Bund | 65% vom Brutto bis zu 85.000 € | +35% darüber | 3.000 € | 50.000 € Jahresrente 50% |
| WGV | 75 % vom Nettogehalt | wohl 2.500 € | unbekannt | |
| WWK | 60% vom Brutto bis unbegrenzter Höhe | entfällt | 2.500 € | 30.000 € Jahresrente 50% |
| Württembergische | 80 % des Netto bis 60.000 € | +50% darüber | 2.000 € | keine exakte Angabe |
| Zurich | 60% des Brutto bis 80.000 € | +50% darüber | 2.500 € | 36.000 € Jahresente 50 % |
Beachte bitte die Anrechnung des Versorgungswerks als Apotheker
Und wieder sind wir beim Thema Versorgungswerk – diesmal geht es um die Anrechnung des Versorgungswerkes auf die private BU-Rente. Auch wenn die Absicherung über das Versorgungswerk eher als lückenhaft gilt (Stichwort: Schweizer Käse), wird sie von vielen privaten Versicherern bei der Ermittlung der maximalen BU-Rente berücksichtigt.
Wie stark das Versorgungswerk angerechnet wird, ist von Anbieter zu Anbieter verschieden – mal stärker, mal schwächer. Eine spannende Entwicklung: Seit Januar 2025 verzichtet die Baloise vollständig auf die Anrechnung, und war damit der erste Versicherer, der diesen Schritt gegangen ist. Ein echter Fortschritt – denn eine solche Anrechnung erscheint aus heutiger Sicht schlicht nicht mehr zeitgemäß.
Es gibt bereits Bewegung am Markt: Im Sommer 2024 hat z. B. Canada Life die maximale finanzielle Angemessenheit auf 60.000 Euro BU-Rente pro Jahr erhöht. Wir gehen davon aus, dass weitere Anbieter folgen werden.
Übersicht Anrechnung des Versorgungswerkes für Apotheker
| Alte Leipziger | 42.000 € | |
| Allianz | 42.000 € | |
| AXA | 50.000 € | |
| Baloise (früher Basler) | keinerlei Anrechnung (ab 01 / 2025) | |
| Barmenia | kein fester Wert, man spricht von "Hohen Barrenten" | |
| Bayerische | 50.000 € | |
| Canada Life | 60.000 € | |
| Condor | 50.000 € | |
| Continentale | 36.000 € | |
| CosmosDirekt | der Gesellschaft selber unbekannt 😎 | |
| Debeka | unbekannt - bitte um sachdienliche Infos😉 | |
| DEVK | unbekannt - bitte um sachdienliche Infos 😉 | |
| Dialog | ab den ersten Euro 100 Prozent | |
| Ergo | 42.000 € | |
| Europa | 36.000 € | |
| Generali | unbekannt - bitte um sachdienliche Infos 😉 | |
| Gothaer | keine Anrechnung (ab 09 / 2025) | |
| Hannoversche | 48.000 € | |
| Hanse Merkur | 30.000 € | |
| HDI | 48.000 € | Keine Anrechnung bei der Nachversicherung |
| HUK-Coburg | angeblich ab dem ersten Euro "Komplett" | |
| LVM | wohl ab den ersten Euro | |
| LV 1871 | 60.000 € | Keine Anrechnung bei der Nachversicherung |
| Nürnberger | 50.000 € | bis 30 Jahre Eintrittsalter keine Anrechnung |
| Signal Iduna | wohl ab den ersten Euro mit 100 % | |
| Stuttgarter | 50.000 € | |
| Swiss Life | 36.000 € (42.000 € bei Human- und Zahnmediziner) | |
| Universa | 36.000 € | |
| Volkswohl Bund | 50.000 € | |
| WGV | unbekannt - bitte um sachdienliche Infos 😉 | |
| WWK | 30.000 € | |
| Zurich | 36.000 € |
Wenn Du als Apotheker 4.000 Euro BU-Rente absichern möchtest (z. B. bei einem Bruttojahresgehalt von 80.000 Euro), solltest Du die Auswahl und Reihenfolge der Versicherer gut durchdenken.
Gibt es einen Anbieter, der unterhalb bestimmter privater BU-Renten – zum Beispiel bis 48.000 Euro (also 4.000 Euro im Monat) – noch das Versorgungswerk anrechnet, dann sollte dieser unter Umständen zuerst abgeschlossen werden. Danach folgt die Policierung und erst dann der nächste Vertrag. Kommt hingegen ein Anbieter wie die Baloise infrage, entfällt diese taktische Planung komplett, da dort seit 01/2025 keine Anrechnung des Versorgungswerks mehr erfolgt. Klingt kompliziert? Genau dafür sind wir da – damit Du nicht in diese Denkfallen läufst.
Wann brauchst Du als Apotheker keine zusätzliche Gesundheitsprüfung?
Nicht nur junge Pharmaziestudierende fragen bei uns an – auch Apotheker in den 30ern oder 40ern sind regelmäßig dabei. In diesem Alter steht meist weniger die Nachversicherung im Vordergrund, sondern vielmehr die Frage:
Wie hoch darf Deine BU-Rente überhaupt sein, bevor eine erweiterte Gesundheitsprüfung notwendig wird?
Denn ab einer gewissen Höhe kann ein Versicherer verlangen, dass Du ein ärztliches Zeugnis oder sogar eine ärztliche Untersuchung einreichst. Und ehrlich gesagt: Davon sind wir nicht allzu begeistert. Nicht, weil wir etwas zu verbergen hätten – sondern weil solche Untersuchungen manchmal unvorhersehbare Stolpersteine aufwerfen.
Damit Du hier keine Überraschungen erlebst, bekommst Du von uns eine aktuelle Übersicht der Untersuchungsgrenzen in der Berufsunfähigkeitsversicherung für Apotheker – so siehst Du sofort, ab wann ein Arztbesuch nötig ist und wo Du noch entspannt „durchrutschst“.
Apotheker und die Untersuchungsgrenzen zum BU-Antrag
| Gesellschaft | Untersuchungsgrenze* | Anmerkung |
|---|---|---|
| Allianz | 3.000 € | Ab 50 Jahren schon ab. 2.500 Euro (Hausarztbericht) |
| Alte Leipziger | 3.000 € | Ab 51 Jahren schon ab 1.000 € |
| AXA | 3.000 € | - |
| Baloise (früher Basler) | 3.000 € | Ab 45 Jahren schon ab 2.000 € |
| Barmenia | 2.500 € | - |
| Canada Life | 3.000 € | Ab 49 Jahren ab 2.500 € Ab 55 Jahren schon ab 1.500 € |
| Condor | 3.000 € | Ab 51 Jahre zusätzlich Ergometrie |
| Continentale | 3.000 € | Ab 51 Jahren NT-proBNP nötig |
| CosmosDirekt | 3.000 € | angeblich laut telefonischer Auskunft |
| Debeka | unbekannt | |
| DEVK | 3.000 € | wohl keine Grenze / unbekannt |
| Dialog | 3.000 € | Ab 51 Jahren schon ab 2.500 € & bei Ärzten & Apotheker bis 31.01.2026 sogar bis 3.500 Euro |
| Die Bayerische | 3.000 € | Ab 51 Jahren schon ab 2.500 € |
| Ergo | 3.000 € | Ab 50 Jahren & 2.000 Euro € mit Hausarztbericht |
| Europa | 3.000 € | |
| Generali | 2.000 € | |
| Gothaer | 3.000 € | - |
| Hannoversche | 3.000€ | - |
| Hanse Merkur | 2.000 € | - |
| Helvetia | 3.000 € | - |
| HDI | 3.000 € | - |
| HUK-Coburg | 2.000 € | - |
| LVM | unbekannt, bitte um Infos 😉 | |
| LV 1871 | 3.000 € | - |
| Münchener Verein | 2.000 € | |
| Nürnberger | 3.000 € | |
| Signal Iduna | 3.000 € | Ab 50 Jahren schon ab 1.500 Euro |
| Stuttgarter | 3.000 € | Ab 51 Jahren schon ab 2.500 € |
| Swiss Life | 3.000 € | - |
| Universa | 2.500 € | Ab 50 Jahren generell mit Hausarztanfrage |
| Volkswohl Bund | 3.000 € | Ab 50 Jahren Befundbericht bei über 2.500 € |
| WGV | 2.500 € | wohl 2.500 €, da über diesen Wert keine BU möglich ist (!) |
| WWK | 2.500 € | |
| Württembergische | 2.000 € | Ab 50 Jahren schon ab 1.000 € |
| Zurich | 2.500 € | Ab 51 Jahren & 1.001 Euro = ärztliches Zeugnis und einiges weiteres |
*Ärztliche Untersuchungen bzw. / oder Arztberichte werden ab folgendem Grenzwert angefordert
5.000 Euro BU-Rente auf einmal als Apotheker – geht das überhaupt?
Wenn Du als Apotheker gleich zu Beginn 5.000 Euro monatliche Berufsunfähigkeitsrente bei einem einzigen Versicherer absichern möchtest, dann ist das durchaus ambitioniert. In manchen Fällen kann es funktionieren – aber es gibt dabei ein paar Dinge zu beachten. Und idealerweise gehst Du diesen Weg gemeinsam mit uns.
Die empfohlene Strategie sieht so aus:
- Zuerst sicherst Du das Maximale ab, das der Versicherer ohne weitere Prüfung akzeptiert (oft 2.500 oder mittlerweile 3.000 Euro).
- Dann wartest Du auf die Policierung dieses ersten Vertrags.
- Im Anschluss beantragst Du bei demselben Anbieter den Restbetrag bis zur gewünschten BU-Rente.
Aber ganz ehrlich: Wir sind keine großen Fans dieser Vorgehensweise. Warum?
- Die Gesundheitsprüfung wird umfangreicher – oft deutlich mehr Fragen, längere Zeiträume.
- In vielen Fällen entscheidet der Rückversicherer mit, was die Annahme schwieriger macht.
- Es kann sogar eine ärztliche Untersuchung fällig werden, bei der unter Umständen Befunde auftauchen, die Dir eine spätere Absicherung erschweren.
- Die Abfragezeiträume werden verlängert – wie z. B. bei der Alten Leipziger, wo die Fragen dann nicht mehr „nur“ fünf Jahre, sondern teilweise deutlich weiter zurückgehen.
Wenn Du also in Richtung 5.000 Euro monatliche BU-Rente denkst, dann ist eine clevere Aufteilung auf zwei Versicherer oft der deutlich bessere Weg – mit sauberer Planung, strukturierter Aufbereitung und ohne unnötige Stolperfallen. Hier schauen wir uns jetzt die erweiterten Gesundheitsfragen der Alten Leipziger an:
Gar nicht begeistert sind wir auch von der Tatsache, wenn nach weiteren Erkrankungen von Verwandten gefragt wird.
Auch für Dich als Apotheker kann es ganz schön tricky sein, die Gesundheitsfragen im Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung korrekt und vollständig zu beantworten. Die Sorge ist berechtigt: Bei ärztlichen Untersuchungen könnten plötzlich gesundheitliche Themen auftauchen, von denen Du bisher gar nichts wusstest – zum Beispiel ein unerkannter Bluthochdruck oder erhöhte Cholesterinwerte. Das kann im schlechtesten Fall zu einem unerwarteten Risikozuschlag in Deinem BU-Vertrag führen.
Genau deshalb raten wir eher davon ab, alles auf eine Karte zu setzen und versuchen nicht zwanghaft, die maximale Absicherung bei nur einem Versicherer unterzubringen. Viel sinnvoller – gerade bei jungen Apothekern oder Pharmaziestudierenden – ist die Aufteilung auf zwei Gesellschaften. So sicherst Du Dir mehr Spielraum für Nachversicherungen, minimierst das Risiko bei der Gesundheitsprüfung und bleibst langfristig deutlich flexibler.
- Einen konkreten Einblick in diese Strategie findest Du übrigens in unserem (älteren, aber immer wieder guten) Erfahrungsbericht “Fälle aus der Praxis – so sichern wir hohe Renten in der Berufsunfähigkeitsversicherung ab!”.
Über 2.000 Bewertungen zufriedener Kunden, überzeuge Dich selbst!
Jetzt BU-Angebot speziell für Apotheker sichern. Starte mit uns eine anonyme Risikovoranfrage und finde die passende BU-Versicherung, die wirklich zu Dir passt.
✅ Unabhängig, persönlich & kostenlos.
7. Die besten Erhöhungsmöglichkeiten für Apotheker in der BU-Versicherung
Je jünger Du bist und je mehr berufliche Entwicklung Du planst – ob in der öffentlichen Apotheke, einer Klinik oder im eigenen Betrieb – desto wichtiger ist dieser Abschnitt für Dich. Die Beitragsdynamik gleicht lediglich die Inflation aus, nicht aber Gehaltssteigerungen, Karrieresprünge oder der Schritt in die Selbstständigkeit.
Mit den Nachversicherungsmöglichkeiten und anderen Erhöhungsoptionen bleibst Du langfristig flexibel. Viele unserer Mandanten – insbesondere junge Apotheker – entwickeln gemeinsam mit uns schon früh eine Art „BU-Nachversicherungsstrategie“ für die kommenden Jahre.
In diesem Bereich hat sich in letzter Zeit viel bewegt. Immer mehr Versicherer bieten inzwischen zahlreiche Anlässe – teils auch ohne konkretes Ereignis – um Deine BU-Rente deutlich aufzustocken.
Typische Anlässe für eine BU-Erhöhung als Apotheker:
- Geburt oder Adoption eines Kindes
- Immobilienkredit zur Finanzierung des Eigenheims
- Modernisierungsdarlehen für eine selbstgenutzte Immobilie
- Einstieg ins Berufsleben nach Studium oder Ausbildung
- Heirat
- Gehaltssprung (meist ab 10 Prozent Erhöhung relevant)
- Kontinuierlich steigender Gewinn bei Selbstständigen
- Wechsel von Teilzeit in eine Vollzeitstelle
- Reduzierung oder Wegfall von Absicherungen aus einer bAV
- Erteilung einer Prokura
- Entfristung eines Arbeitsvertrags in eine unbefristete Vollzeitstelle
- Rückkehr in den Beruf nach Elternzeit
- Bei vielen Anbietern: Erhöhung ohne konkreten Anlass in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss
Wichtig zu wissen:
In der Regel musst Du eine BU-Erhöhung innerhalb von zwölf Monaten nach dem jeweiligen Ereignis anzeigen (einige Versicherer setzen nur sechs Monate an). Zudem muss die Anpassung natürlich finanziell angemessen sein, also in der Regel nicht mehr als 60 Prozent Deines Bruttoeinkommens betragen.
So bleibst Du als Apotheker nicht nur heute gut abgesichert – sondern auch in Zukunft, wenn Dein Einkommen (hoffentlich) ordentlich zulegt.
Erhöhung ohne neue Gesundheitsprüfung möglich
- Das Beste an der Nachversicherung: Du musst keine erneute Gesundheitsprüfung durchlaufen, wenn Du Deine BU-Rente erhöhst.
- Vorteilhafter, als es klingt: Denn der Versicherer fragt bei der Erhöhung auch keine neuen Hobbys, geplante Auslandsaufenthalte, Dein Rauchverhalten oder Deinen aktuellen BMI ab. Das nennt sich dann sogar “ohne Risikoprüfung”
Damit Du einen besseren Überblick hast, zeigen wir Dir direkt, wie hoch die möglichen Erhöhungen Deiner BU-Rente als Apotheker im Einzelfall ausfallen können:
Erhöhungsmöglichkeiten für Apotheker in der Berufsunfähigkeitsversicherung – kompakte Übersicht:
| Advigon | 4.500 Euro | Nein | Ja | Nein | max. aber 100 % der Anfangssumme |
| Allianz | 1.500 Euro mtl. Erhöhung über die Laufzeit | Nein | Nein | Ja | Keine Anrechnung der 1.500 Euro bei Erhöhung nach Studium |
| Alte Leipziger | bis zu 2.500 Euro mtl. Erhöhung über Laufzeit | Nein | Nein | Ja | Individuell ggf. weniger, Ereignisse müssen genutzt werden |
| AXA | 3.000 Euro | Nein | Ja | Ja | |
| Baloise (früher Basler) | 4.000 Euro | Ja, bis zu 7.500 Euro | Ja | Ja | In den ersten 12 Jahren maximal das Dreifache der Anfangsrente |
| Barmenia | 2.500 Euro | Nein | Ja | Nein | |
| Bayerische | 4.000 Euro | Ja, bis 6.000 Euro | Ja | Ja | |
| Canada Life | 10.000 Euro (richtig gelesen) | Nein | Ja | Ja | pro Ereignis maximal 50 Prozent & 1.000 Euro (aber bis 10.000 Euro!) |
| Condor | unbegrenzt | Nein | Nein | Ja | Anrrechnung 80 % vom Netto & Dynamik geht nicht über 5.000 Euro |
| Continentale | 2.000 Euro mtl. Erhöhung über die Laufzeit | Nein | Nein | Ja | Pro Ereignis max. 25 % Erhöhung (Ausnahme Berufseinstieg mit 50 %) |
| CosmosDirekt | 2.000 Euro | Nein | Nein | Nein | Pro Ereignis 250 Euro |
| Debeka | 1.000 Euro mtl. über die Laufzeit | Nein | wohl Nein | Ja | max. 75% des Nettogehaltes (!) |
| DEVK | 2.500 Euro | Nein | Ja | Ja | max. aber 100 % der Anfangssumme |
| Dialog | 4.000 Euro | Ja | Ja | Ja | |
| Ergo | 3.500 Euro | Nein | Ja | Ja | maximal aber 1.500 Euro an NVG |
| Europa | 1.500 Euro mtl. Erhöhung über die Laufzeit | Nein | Ja | Ja | Pro Ereignis max. 25 % Erhöhung (Ausnahme Berufseinstieg mit 50 %) |
| Generali | 2.500 Euro | Nein | Ja | Nein | je Ereignis nur 300 Euro |
| Gothaer | 4.000 Euro | Ja, bis zu 7.500 Euro | Ja | Ja | Gibt keine Grenze (weder Alter noch Höhe) |
| Hannoversche | 4.000 Euro | Ja | Ja | Ja | Dynamik endet bei 10.000 Euro |
| Hanse Merkur | 3.000 Euro | Nein | Ja | Nein | max. aber 100 % der Anfangssumme |
| HDI | 3.000 Euro | Ja, bis zu 6.000 Euro | Ja | Ja | Karrieregarantie greift nicht bei den Sonderaktionen |
| HUK-Coburg | 2.500 Euro | Nein | Ja | Ja | Ab Tarif Premium einmalig nach Berufseinstieg bis 3.333 Euro mtl. NVG |
| LVM | 1.000 Euro mtl. Erhöhung über die Laufzeit | Nein | Nein | Nein | |
| LV 1871 | bis zu 4.000 Euro | Ja, Verdopplung bis 8.000 Euro | Ja | Ja | jeder Beruf wird individuell eingestuft, deshalb nicht pauschal bis 4.000 Euro |
| Münchener Verein | 2.000 Euro | Nein | Ja | Nein | |
| Nürnberger | 3.000 Euro | Ja, Verdopplung bis zu 6.000 Euro | Ja | Ja | |
| Signal Iduna | 3.000 Euro | Ja, Verdopplung auf 6.000 Euro | Ja | Ja | |
| Swiss Life | 3.000 Euro | Ja, bis 4.000 Euro | Ja | Jein, es ist kompliziert | Marketing bis 5k bei Humanmediziner |
| Stuttgarter | 3.000 Euro | Ja, Verdopplung bis zu 6.000 Euro | Ja | Ja | max. aber 200 % der Anfangssumme |
| Universa | 2.500 Euro | Ja, bis zu 5.000 Euro | Ja | Ja | |
| Volkswohl Bund | 3.000 Euro | Ja, bis zu 6.000 Euro | Ja | Ja, aber nicht bei Schüler | |
| WGV | 2.500 Euro | Nein | Ja | Ja | max. aber 100 % der Anfangssumme |
| WWK | 600 Euro(!) über die Laufzeit | Nein | Nein | Nein | max. 300 Euro je Ereignis |
| Württembergische | 3.000 Euro | Nein | Ja | Nein | maximal aber 1.000 Euro an NVG |
| Zurich | 2.500 Euro | Nein | Ja | Nein |
Anmerkung: Erhöhungsmöglichkeiten, welche bei Vertragsabschluss oder künftig eine ärztliche Untersuchung / Zeugnis / Hausarztbericht voraussetzten, finden keine Beachtung.
Wie Du siehst, gibt es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern, wenn es um die Erhöhungsmöglichkeiten in der Berufsunfähigkeitsversicherung für Apotheker geht. Wer sich in der Branche auskennt, weiß: Der BU-Markt verändert sich laufend. Kaum ein Monat vergeht, ohne dass Versicherer ihre Bedingungen oder Nachversicherungsoptionen verbessern.
Ein kurzer Blick in die letzten Monate (dieser Beitrag wurde im Juni 2025 veröffentlicht) zeigt, wie viel Bewegung drin ist:
- Die Gothaer erlaubt mittlerweile Nachversicherungen bis zu 4.000 Euro monatlich.
- Die Alte Leipziger hat mit ihrem Update zum Januar 2025 die Dynamik-Regelung verbessert – diese wird nun nicht mehr auf die maximale Nachversicherung angerechnet.
- Beim Volkswohl Bund sind Nachversicherungen bis zu 3.000 Euro (in bestimmten Fällen sogar bis zu 6.000 Euro) möglich
- Selbst kleinere Anbieter wie die Universa haben mit ihren aktuellen Updates kräftig nachgezogen.
Wir halten Dich natürlich laufend auf dem Laufenden – mehrfach im Jahr fassen wir alle wichtigen BU-Änderungen im Bierl-Blog für Dich zusammen. Und weil uns das Thema Nachversicherung besonders am Herzen liegt, haben wir für das Jahr 2024 sogar erstmals einen BU-Nachversicherungsrückblick veröffentlicht. Ehre, wem Ehre gebührt.
Wenn Du noch tiefer eintauchen möchtest: Im Artikel „Die BU-Nachversicherung in der Praxis bei den Bierls“ bekommst Du einen sehr guten Einblick, wie wir dieses wichtige Thema handhaben. Dort siehst Du auch: Wir begleiten Dich als Apotheker nicht nur beim Abschluss Deiner Absicherung, sondern betreuen Dich und Deinen Vertrag langfristig – so, wie es sein sollte.
Karrieregarantie für Apotheker – der BU-Booster für Deine Zukunft
Ein Begriff, der sich in der Berufsunfähigkeitsversicherung inzwischen fest etabliert hat, ist die sogenannte Karrieregarantie – und gerade für Dich als Apotheker kann sie richtig sinnvoll sein. Ursprünglich von der LV 1871 eingeführt, haben mittlerweile auch Versicherer wie die Nürnberger, Gothaer, Hannoversche, Baloise, Swiss Life, Universa, Stuttgarter, HDI und Signal Iduna nachgezogen.
Was bringt Dir die Karrieregarantie als Apotheker?
Ganz einfach: Wenn Du die maximale Nachversicherung bereits ausgeschöpft hast, lässt sich Deine BU-Rente normalerweise nur noch bei einer deutlichen Gehaltssteigerung erhöhen. Genau hier setzt die Karrieregarantie an: Sie ermöglicht Dir eine flexible Anpassung Deiner Absicherung – auch dann, wenn Du schon an der bisherigen Grenze angekommen bist.
Viele Versicherer erlauben im Rahmen der Karrieregarantie eine Erhöhung Deiner BU-Rente auf bis zu 6.000 Euro, bei der LV 1871 sind sogar noch mehr bei der Karrieregarantie möglich (je nach Berufseinstufung). Die Baloise hat für Kammerberufe – und damit auch für Apotheker – ein Limit von 7.500 Euro eingebaut, was die Gothaer und Dialog ebenso inspierte. Und dann gibt es noch die Canada Life, die für alle Berufsgruppen pauschal bis 10.000 Euro BU-Rente ermöglicht – nehmen wir nicht in jede Übersicht auf, aber im Hinterkopf behalten sollte man das schon.
Damit Du hier nicht den Überblick verlierst, zeigen wir Dir gleich eine strukturierte Übersicht zur Karrieregarantie in der Berufsunfähigkeitsversicherung – natürlich speziell für Apotheker.
Übersicht der Karrieregarantie für Apotheker:
| Baloise | 5 Prozent | Ja, aber* | Ja, mind. zwei Jahre | 4.000 Euro | 6.000 Euro / 7.500 Euro für Kammerberufe |
| Bayerische**** | 5 Prozent | Ja, aber* | Ja | 4.000 Euro | 6.000 Euro |
| Dialog | 5 Prozent | Ja | Ja | 4.000 Euro | 6.000 Euro / 7.500 Euro für Kammerberufe |
| Gothaer | 5 Prozent | Ja, aber * | Ja, mind. zwei Jahre | 4.000 Euro | 6.000 Euro / 7.500 Euro für Kammerberufe & Ingenieure |
| Hannoversche | 5 Prozent | Ja, aber** | Nein | 4.000 Euro | 6.000 Euro |
| HDI | 5 Prozent | Ja, aber* | Ja., mind. ein Jahr | 3.000 Euro | 6.000 Euro (nicht bei Sonderaktionen) |
| LV 1871 | 5 Prozent | Ja, aber***** | Nein | bis zu 4.000 Euro | bis zu 8.000 Euro |
| Nürnberger | 5 Prozent | Ja* | Nein | 3.000 Euro | 6.000 Euro |
| Signal Iduna | 5 Prozent | Ja*** | Nein | 3.000 Euro | 6.000 Euro |
| Stuttgarter | 5 Prozent | Nein | Nein | 3.000 Euro | 6.000 Euro |
| Swiss Life | 5 Prozent | Ja, ** | Ja | 3.000 Euro | 4.000 Euro |
| Universa | 250 Euro mtl. Netto | Ja | Ja | 2.500 Euro | 5.000 Euro |
| Volkswohl Bund | 10 Prozent | Ja | Ja | 3.000 Euro | 6.000 Euro |
Ganz schön viel Bewegung, oder? Wenn Du keine extrem steile Karriere anstrebst, kann die Karrieregarantie in Deiner Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) möglicherweise schon ausreichen – und zwar mit nur einem einzigen Vertrag. Das heißt: Du musst nicht zwingend zwei unterschiedliche BU-Verträge abschließen, um langfristig abgesichert zu sein.
Versicherer wie LV 1871, Baloise oder auch Canada Life bieten Dir bereits in einem einzigen Tarif ein ordentliches Maß an Flexibilität – und das reicht für viele Apothekerinnen und Apotheker völlig aus.
Aber: Wenn Du noch sehr jung bist, große berufliche Schritte planst und zusätzlich noch die Inflation mit einkalkulierst, kommst Du langfristig kaum an einer Zwei-Vertrags-Lösung vorbei. Damit sicherst Du Dir mehr Nachversicherungsspielraum – und damit auch mehr Ruhe für die Zukunft.
8. Wichtige Klauseln für Apotheker in der Berufsunfähigkeitsversicherung
Vorweg: Die Bedingungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) haben in den letzten Jahren ein bemerkenswert hohes Niveau erreicht – das gilt nicht nur für Apotheker. Fragen wie „Verzichtet der Versicherer auf die abstrakte Verweisung?“ oder „Wie lang ist der Prognosezeitraum?“ sind inzwischen fast überholt. Die Antwort lautet heute bei jedem soliden Anbieter: Ja, das ist längst Standard.
Befristetes Anerkenntnis – kein Grund zur Panik
Manche Kolleginnen und Kollegen aus der Branche machen ein großes Thema aus dem befristeten Anerkenntnis im BU-Leistungsfall. Aus unserer Sicht wird das in vielen Fällen überbewertet. Wenn Dich das näher interessiert, haben wir dazu einen separaten Beitrag verlinkt, in dem wir die Thematik ganz nüchtern einordnen.
BU-Anbieter auf Top-Niveau – aber wachsam bleiben
Insgesamt lässt sich sagen: Der Markt der guten BU-Versicherer ist heute qualitativ sehr stark. Die Vertragswerke sind sauber, es gibt kaum noch echte Fallstricke. Das liegt sicher auch daran, dass Ratingagenturen, Vergleichsportale und Prüfsiegel den Markt stark beeinflussen – oft im Sinne des Kunden.
Aber: Wir beobachten eine gewisse Inflation an Testsiegern und Siegeln. Was vor einigen Jahren noch ein verlässlicher Qualitätsindikator war, hat inzwischen ein bisschen an Aussagekraft verloren. Deshalb unser Tipp: Verlass Dich nicht blind auf irgendwelche Tests – sondern lieber auf eine fundierte, unabhängige Beratung, die Deinen Beruf und Deine Situation als Apotheker wirklich versteht.
Vorsicht vor Testsiegern und Siegeln in der BU!
- Wir sind ganz ehrlich - wir halten von solchen Testergebnissen wenig bis nichts bzw. Abstand😉.
- Mittlerweile hat sich eine ganze Industrie gebildet an Ratingagenturen oder Vergleichsrechnern mit eigenen Siegeln.
- Das ist ein durchaus lukratives Unterfangen, denn teilweise werden solche Siegel für mehrere tausend, wenn nicht sogar mehrere zehntausende Euro verkauft.
- Aus unserer Sicht gibt es inzwischen viel zu viele "Testsieger" in der Berufsunfähigkeitsversicherung und somit sind Testergebnisse i.d.R. keine Hilfe für den Verbraucher.
- Mehr zu unserer kritischen Betrachtungsweise findest Du unter "Vorsicht vor Testsiegern in der Berufsunfähigkeitsversicherung".
Aber kommen wir zurück zu Dir als Apotheker und Deiner Absicherung der Arbeitskraft. Dass Deine Gesundheitshistorie und die technische Ausgestaltung Deiner BU-Versicherung entscheidend sind, ist Dir sicher schon bewusst. Doch gibt es möglicherweise zwei oder drei Vertragsklauseln, die Du Dir als Apotheker im Detail ansehen solltest – weil sie je nach Anbieter noch echte Unterschiede machen können?
Konkrete Verweisung: Wie wichtig ist sie für Apotheker?
Der Verzicht auf die abstrakte Verweisung ist bei modernen BU-Tarifen längst Standard – das muss man heute kaum noch erwähnen. Spannender ist allerdings die Frage, wie mit der konkreten Verweisung umgegangen wird. Und genau das kann für Dich als Apotheker im Leistungsfall durchaus eine Rolle spielen.
Was ist der Unterschied zwischen abstrakter Verweisung und konkreter Verweisung?
Im Gegensatz zur abstrakten Verweisung kann ein Versicherer bei der konkreten Verweisung nur dann die Leistung verweigern, wenn du freiwillig eine neue berufliche Tätigkeit aufnimmst, die deiner bisherigen Lebensstellung entspricht.
Konkrete Verweisung: Eine wichtige Unterscheidung für Apotheker
Würde ein Versicherer in seiner BU-Police die konkrete Verweisung erlauben, könnte das bedeuten: Du bist als Apotheker berufsunfähig – arbeitest aber anschließend in einem anderen Beruf weiter, zum Beispiel als medizinisch-wissenschaftlicher Berater in einem Pharmaunternehmen. In diesem Fall könnte der Versicherer die BU-Rente verweigern, da Du ja eine andere Tätigkeit ausübst.
Und genau das sorgt bei vielen Apothekern für Unsicherheit. Denn auch wenn der ursprüngliche Beruf nicht mehr ausübbar ist, heißt das nicht automatisch, dass eine Leistung gezahlt wird – sofern eben die konkrete Verweisung greift.
Die Ausnahme: Anbieter mit Verzicht auf konkrete Verweisung
Einige Versicherer gehen hier deutlich weiter – und bieten für Kammerberufe wie Apotheker einen Verzicht auf die konkrete Verweisung an. Bedeutet konkret: Du wirst ausschließlich an Deinem zuletzt ausgeübten Beruf als Apotheker gemessen. Eine andere, irgendwie verwandte Tätigkeit darf nicht einfach als Alternative herangezogen werden. Dazu zählen unter anderem die Baloise oder die Nürnberger. Gerade bei spezialisierten Berufen wie Deinem kann das im Leistungsfall einen entscheidenden Unterschied machen.
Bei der Baloise Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Regelung zur konkreten Verweisung beispielsweise wie folgt formuliert:
Ist die versicherte Person Arzt/Ärztin, Zahnärztin/ Zahnarzt, Tierarzt/Tierärztin, Apotheker:in, Anwältin/ Anwalt, Notar:in, Steuerberater:in oder Wirtschaftsprüfer:in, gilt: Wir verzichten auf eine konkrete Verweisung, wenn die ausgeübte Tätigkeit nicht zur Führung der gleichen Berufsbezeichnung berechtigt. Beispiele: Bei einer Tierärztin verweisen wir konkret nur auf andere Tätigkeiten, die nur von Tierärzten und Tierärztinnen ausgeübt werden dürfen. Bei einem Rechtsanwalt verweisen wir konkret nur auf andere Tätigkeiten, für die man als Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin zugelassen sein muss. Wenn ein vormaliger Rechtsanwalt zum Beispiel als Unternehmensberater tätig ist, verweisen wir nicht auf diese Tätigkeit. Ein Unternehmensberater ist aufgrund seiner Tätigkeit nicht berechtigt, die Berufsbezeichnung als Rechtsanwalt zu führen.
Fast identisch ist es auch bei der Nürnberger:
Ist die versicherte Person Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker, Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater und/oder Wirtschaftsprüfer, beschränken wir uns bei einer konkreten Verweisung auf andere für die versicherte Person in diesem konkreten Beruf zulässige Tätigkeiten (d. h. wir verweisen z. B. einen Tierarzt konkret nur auf andere für Tierärzte zulässige Tätigkeiten, einen Rechtsanwalt nur auf andere für Rechtsanwälte zulässige Tätigkeiten, usw.).
Der HDI verzichtet jetzt bei allen Berufen auf die konkrete Verweisung – nicht mehr nur für Kammerberufe wie Apotheker
Für Aufsehen im Markt sorgte der HDI Anfang 2024 mit einer bedeutenden Änderung: Seit dem Update verzichtet der Versicherer bei sämtlichen Berufen auf die konkrete Verweisung – und nicht mehr nur bei Kammerberufen wie etwa Apothekern.
Das bedeutet: Egal, welchen Beruf Du ausübst, der HDI prüft im Leistungsfall ausschließlich, ob Du Deinen zuletzt ausgeübten Beruf noch ausüben kannst. Ein Wechsel in eine andere Tätigkeit – selbst wenn sie theoretisch möglich wäre – wird nicht zur Ablehnung der BU-Leistung herangezogen.
Konkrete Verweisung: Ein möglicher Vorteil für Dich als Apotheker – aber kein Muss
Der Verzicht auf die konkrete Verweisung in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kann für Dich als Apotheker ein echter Pluspunkt sein – keine Frage. Dennoch sehen wir ihn eher als kleinen Baustein im großen Ganzen und nicht als das eine entscheidende Kriterium bei der Tarifauswahl.
Falls Dir eine klare Regelung zur konkreten Verweisung besonders wichtig ist, kannst Du aufatmen: Immer mehr Versicherer bieten mittlerweile genau das – unter anderem Baloise, Nürnberger, HDI (alle drei oben vorgestellt) und seit Sommer 2024 auch die Bayerische mit ihrem zusätzlichen „Prestige“-Baustein.
Die Bayerische: „Prestige“-Baustein mit Verzicht auf konkrete Verweisung
Bei der Bayerischen ist der Verzicht auf die konkrete Verweisung nicht im Standardtarif enthalten, sondern im kostenpflichtigen Zusatzbaustein „Prestige“. Der Aufpreis liegt bei rund 18–20 Prozent, beinhaltet aber neben dem Verweisungsverzicht auch weitere Leistungen wie Soforthilfe und Eingliederungshilfe.
Wir finden diesen Ansatz fair: Wer mehr Schutz möchte, zahlt dafür auch mehr – und belastet damit nicht die gesamte Versichertengemeinschaft. Der Markt bewegt sich hier also deutlich.
Wichtig: Der Prestige-Baustein gilt nicht für Schüler, Studenten, Beamte, Richter oder Soldaten. Für Dich als berufstätiger Apotheker ist das jedoch kein Problem. Als Pharmaziestudent könnte dieser Ausschluss allenfalls in der Einstiegsberatung eine Rolle spielen – also ganz am Anfang.
Wie sieht das mit der konkreten Verweisung in der Praxis für Apotheker aus?
Richtig ist: Einige Anbieter verzichten auf die konkrete Verweisung – allerdings meist nur für bestimmte Berufsgruppen, zu denen auch Apotheker zählen. Und auch wenn das auf dem Papier stark klingt, ist der reale Nutzen in der Praxis häufig überschaubar.
Warum? Ganz einfach: Ein Versicherer darf Dich nicht willkürlich auf irgendeine Tätigkeit verweisen. Die neue Tätigkeit muss:
- Deiner bisherigen sozialen Wertschätzung und Lebensstellung entsprechen,
- und sie darf nicht mit deutlichen Gehaltseinbußen verbunden sein.
Wirst Du also als Apotheker berufsunfähig und arbeitest später beispielsweise halbtags in einem Reformhaus oder hilfst in einem Familienbetrieb aus, ändert das nichts an Deiner BU-Leistung. Denn solche Tätigkeiten entsprechen nicht Deinem bisherigen Status oder Einkommen.
Selbst wenn Du in einer Verwaltung im Gesundheitsamt unterkommst, wäre eine Verweisung schwierig. Fachliche Anforderungen, Verantwortung und Gehaltsstruktur wären in der Regel zu unterschiedlich.
Unser Fazit: Ein Verzicht auf die konkrete Verweisung kann sinnvoll sein – ist aber eher ein gutes Extra als ein Muss. Gerade für Apotheker ist eine Verweisung in der Praxis ohnehin selten durchsetzbar.
Weitere wichtige Klauseln und Bedingungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung für Apotheker
Bei der konkreten Verweisung haben wir uns etwas ausführlicher ausgelassen – ab jetzt wird’s wieder kompakter. Versprochen. Denn es gibt noch ein paar weitere Punkte, die für Dich als Apotheker in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) von Bedeutung sein können:
- Vorsatz im Straßenverkehr: Ist Dir wichtig, dass selbst ein Unfall durch grob fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr versichert bleibt?
- Befristetes Anerkenntnis: Vorteil oder Nachteil? Die Meinungen gehen auseinander – wir beleuchten beide Seiten.
- Teilzeitklausel: Nur ein Marketingspruch oder wirklicher Mehrwert, wenn Du mal in Teilzeit wechselst?
- DU-Klausel bei Verbeamtung: Wenn Du über eine Verbeamtung nachdenkst – z. B. als Pharmazierat – kann die Dienstunfähigkeitsklausel interessant sein, auch schon als Pharmaziestudent. In diesem Fall konnte folgender Artikel relevant sein “Kann man als Student eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen?”.
- Nachversicherung trotz Leistungsfall: Bei vielen Versicherern ist damit Schluss nach der ersten BU-Leistung. Könnte das bei Dir eine Rolle spielen?
- Vereinfachtes Prüfverfahren bei schweren Krankheiten: Ein echter Pluspunkt in sehr belastenden Situationen.
- Service im Leistungsfall: Lieber 45 Minuten Warteschleife oder in wenigen Sekunden einen kompetenten Ansprechpartner? Oder Acht Wochen Warten auf eine Antwort?
- Meldepflicht bei gesundheitlicher Verbesserung: Musst Du mitteilen, wenn es Dir im Leistungsfall wieder besser geht?
- Selbstständigkeit geplant? Dann ist der Punkt „Umorganisationsklausel“ besonders wichtig – regelt, was bei beruflicher Umstrukturierung gilt.
- Geplante Auslandsaufenthalte: Wenn Du als Apotheker längere Zeit im Ausland verbringen willst – prüft der Versicherer dort auch? (Keine Sorge – BU-Schutz gilt weltweit.)
- Form der Gesundheitsfragen: Offene Fragen oder lieber klar strukturierte Anträge?
- Verlängerungsoption bei steigendem Rentenalter: Lässt sich Dein BU-Vertrag anpassen, wenn das gesetzliche Rentenalter oder auch beim Versorgungswerk weiter angehoben wird?
- Erfahrungen im Leistungsfall: Wie kundenfreundlich (aber nicht kulant) ist der Versicherer wirklich, wenn es ernst wird?
- Finanzkraft des Anbieters: Wie wichtig ist Dir Stabilität und Verlässlichkeit der Gesellschaft?
- Berufliche Besserstellung: Insbesondere bei Pharmaziestudenten kann eine berufliche Besserstellungsklausel zur Geltung kommen.
- Ausschlussklauseln: Können Einschränkungen später überprüft oder sogar entfernt werden?
- Dynamiklaufzeit: Endet sie schon mit 55 Jahren oder läuft sie – besser – bis 67 Jahre weiter?
- Überschussverwendung: Lieber die Überschüsse in Investmentfonds oder die klassische Sofortverrechnung?
- BU-Rente nach Rückkehr aus dem Leistungsfall: Was passiert mit der Rentenhöhe, wenn Du nach Jahren der Berufsunfähigkeit wieder gesund wirst?
Wie Du siehst: Ganz so simpel ist das mit der Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Apotheker nicht. Wir verstehen den Wunsch nach einer klaren Antwort – bei einer privaten Haftpflicht mag das noch klappen. Bei der BU brauchst Du aber ein durchdachtes Konzept.
Das Mosaik Deiner optimalen BU-Lösung als Apotheker
Es gibt nicht „die eine Klausel“, die alles entscheidet. Vielmehr sind es viele kleine Stellschrauben, die gemeinsam dafür sorgen, dass Deine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich zu Dir passt – als Mensch und als Apotheker.
Das kann bedeuten, dass für Dich ein Anbieter in Frage kommt, der bei der Servicequalität glänzt. Oder einer, der besonders faire Bedingungen bei der Nachversicherung bietet. Vielleicht ist Dir das Thema Selbstständigkeit besonders wichtig – oder Du willst maximale Flexibilität bei Auslandsaufenthalten. Am Ende hängt vieles auch davon ab, wie Dein Gesundheitszustand aussieht und wie die Risikoprüfer Deine Angaben bewerten. Das entscheidet häufig darüber, welche Lösungen für Dich überhaupt realistisch sind.
Du siehst: Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Apotheker ist kein Produkt von der Stange – sie ist ein individueller Schutzschild, der genau auf Dich zugeschnitten sein sollte. Und genau das machen wir. Schritt für Schritt.
9. So setzen sich die Beiträge für Apotheker in der BU-Versicherung zusammen
Wenn Du Dich als Apotheker mit dem Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) beschäftigst, solltest Du den Monatsbeitrag nicht als alleiniges Entscheidungskriterium betrachten. Klar – ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist wichtig. Aber mindestens genauso entscheidend ist es, zu verstehen, wo Du im Marktvergleich stehst – besonders, wenn Du bereits ein Angebot vorliegen hast.
Um Dir ein besseres Gefühl dafür zu geben, wie sich die Beiträge gestalten, zeigen wir Dir gleich zwei typische Beispielrechnungen. Zusatzbausteine wie garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall, eine AU-Klausel oder etwa ein Pflegezusatz sind dabei bewusst ausgeklammert, um den Vergleich nicht zu verfälschen. Wir rechnen durchgehend mit einem Endalter von 67 Jahren und gehen jeweils von einem Nichtraucherstatus aus.
Zwei exemplarische Situationen im Fokus:
- Ein Pharmazie-Student, der sich früh absichern möchte
- Ein selbstständiger Apotheker mit 35 Jahren
So bekommst Du ein realistisches Bild davon, mit welchen BU-Beiträgen Du rechnen kannst – ganz ohne Schnickschnack, aber mit Blick auf das, was zählt.
Beitrag Apotheker (selbstständig) mit 2.500 Euro mtl. Absicherung & 35 Jahren
| Gesellschaft | Tarif | Nettobeitrag | Bruttobeitrag |
|---|---|---|---|
| Universa | SBU Exklusiv | 69,34 Euro | 100,50 |
| Baloise | 73,63 Euro | 98,17 Euro | |
| Canada Life | Berufsunfähigkeitsschutz | 74,69 Euro | 74,69 Euro |
| Volkswohl Bund | SBU | 74,85 Euro | 110,08 Euro |
| HDI | EGO Top HBV26 | 78,41 Euro | 104,55 Euro |
| Hannoversche | SBU Premium | 78,47 Euro | 104,63 Euro |
| Bayerische | BU Protect | 79,91 Euro | 125,53 Euro |
| Stuttgarter | BUV-Plus (Tarif 91) | 82,74 Euro | 118,20 Euro |
| Ergo | Komfort | 83,71 Euro | 126,83 Euro |
| HUK-Coburg | SBU Premium | 85,42 Euro | 142,37 Euro |
| LV 1871 | Golden SBU | 87,88 Euro | 133,15 Euro |
| Condor | C80 basic | 89,07 Euro | 127,24 Euro |
| Swiss Life | SBU (Tarif 120) | 89,70 Euro | 140,15 Euro |
| Dialog | SBU-professional | 92,86 Euro | 138,60 Euro |
| Gothaer | BU25 P Premium | 93,60 Euro | 126,50 Euro |
| Generali | Berufsunfähigkeits-Police | 93,83 Euro | 153,99 Euro |
| Continentale | PremiumBU PBU | 94,11 Euro | 156,85 Euro |
| Nürnberger | BU4Future Komfort | 94,20 Euro | 140,50 Euro |
| Alte Leipziger | SecurAL BV 10 | 98,03 Euro | 125,69 Euro |
| DEVK | N BU | 99,00 Euro | 145,58 Euro |
| Allianz | BU Komfort TBUU | 99,99 Euro | 129,86 Euro |
| Signal Iduna | Comfort SI Worklife Exklusiv-Plus | 100,98 Euro | 155,35 Euro |
| CosmosDirekt | Premium-Schutz | 101,34 Euro | 135,11 Euro |
| Württembergische | BURV | 107,56 Euro | 148.80 Euro |
| Zurich | Schutzbrief | 109,68 Euro | 146,24 Euro |
| Hanse Merkur | Profi Care | 122,26 Euro | 158,78 Euro |
| AXA | ALVSBV | 122,80 Euro | 182,60 Euro |
Pharmaziestudent mit 20 Jahren und dem Wunsch nach 1.000 Euro Absicherung (bzw. idealerweise aufgeteilt ja auf zwei Versicherer mit je 2*1.000 Euro)
| Gesellschaft | Tarif | Nettobeitrag | Bruttobeitrag |
|---|---|---|---|
| Baloise | 24,07 Euro | 32,09 Euro | |
| Bayerische | BU Protect | 25,16 Euro | 39,62 Euro |
| Volkswohl Bund | SBU | 28,03 Euro | 41,22 Euro |
| Swiss Life | SBU 4U | 28,26 Euro | 44,15 Euro |
| LV 1871 | Golden SBU | 28,41 Euro | 43,04 Euro |
| Ergo | Komfort | 29,65 Euro | 44,93 Euro |
| Condor | C80 basic | 30,60 Euro | 43,71 Euro |
| Allianz | Komfort TBUU | 30,95 Euro | 40,19 Euro |
| Continentale | PremiumBU PBU | 31,32 Euro | 52,20 Euro |
| Alte Leipziger | SecurAL BV10 | 32,26 Euro | 41,37 Euro |
| CosmosDirekt | Premium-Schutz | 32,38 Euro | 43,18 Euro |
| Stuttgarter | BUV-Plus (Tarif 91) | 32,88 Euro | 46,97 Euro |
| Hannoversche | SBU Premium | 34,08 Euro | 45,44 Euro |
| Zurich | Schutzbrief | 34,44 Euro | 48,51 Euro |
| Nürnberger | BU4Future Komfort | 34,70 Euro | 51,69 Euro |
| HUK-Coburg | SBU Premium | 35,30 Euro | 58,83 Euro |
| Dialog | SBU-professional | 36,44 Euro | 54,39 Euro |
| Gothaer | BU25 P Premium | 36,90 Euro | 49,90 Euro |
| AXA | ALVSBV | 37,73 Euro | 55,81 Euro |
| Universa | SBU Exklusiv | 38,13 Euro | 55,26 Euro |
| Signal Iduna | Comfort Worklife Exklusiv-Plus | 39,33 Euro | 60,50 Euro |
| Generali | Berufsunfähigkeits-Police (BU) | 53,95 Euro | 83,00 Euro |
| HDI | EGO Top HB26 | 103,95 Euro | 138,61 |
Wie bereits erwähnt: Der Beitrag für Deine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist überall gleich hoch – ganz egal, ob Du den Vertrag über uns, ein Vergleichsporta wie Check24 oder direkt bei der Versicherung abschließt. Es gibt keinen Preisvorteil irgendwo anders. Die Abschlusskosten sind bei allen Vermittlungswegen identisch, bei uns “kaufst” Du Dir aber unser Know-How ein.
Noch warten als Student bis zum Berufseinstieg?
Ganz klare Nachricht an Dich:
- Bitte die BU noch als Student abschließen.
- Eine unschöne Diagnose oder ein falscher Arztbesuch können den besten Plan zunichtemachen.
- Ist das Budget knapp? Dann starte mit kleiner Absicherung, ggf. sogar mit einem Einsteigertarif (auch wenn wir davon keine Freunde sind)
- Weitere Infos unter “BU-Versicherung noch als Student abschließen?”
Was Du als Apotheker zur Beitragsstabilität Deiner Berufsunfähigkeitsversicherung wissen solltest
Ein Punkt, den viele beim Abschluss einer BU-Versicherung übersehen – der aber große Auswirkungen haben kann – betrifft die Entwicklung des Beitrags über die gesamte Laufzeit. Der auf dem Antrag ausgewiesene Nettobeitrag, also der tatsächlich zu zahlende Beitrag, ist nicht garantiert. Dieser kann sich jedes Jahr ändern – und zwar bis zum sogenannten Bruttobeitrag steigen. Der Bruttobeitrag stellt die vertraglich maximale Höhe dar, die der Versicherer verlangen darf.
Eine echte Ausnahme bildet hier aktuell die Canada Life. Dort ist der Zahlbeitrag fix – es gibt keinen Unterschied zwischen Netto und Brutto. Das schafft Sicherheit, hat im Detail aber noch eine Tücke.
Die meisten anderen Versicherer verzichten mittlerweile auf den §163 VVG, der theoretisch sogar Beitragserhöhungen über den Bruttobeitrag hinaus erlauben würde. Einige Anbieter – darunter Swiss Life, Zurich, Dialog (als kostenpflichtiger Baustein)oder Universa – schließen eine Erhöhung über den Bruttobeitrag aber aus.
Einen alternativen Weg geht die Gothaer mit ihrer sogenannten Invest BU. Hier wird Deine Absicherung über einen Fondsmotor kalkuliert – das heißt: Ein Teil Deines Beitrags wird in Investmentfonds angelegt. Je nach Entwicklung können so Beitragssenkungen oder eine stabilere Kalkulation erreicht werden. Für junge Apotheker mit langer Laufzeit durchaus ein spannendes Modell – aber eben mit etwas mehr Schwankungsbreite.
Ein einfacher Spartipp: Jahreszahlung prüfen
Klingt unspektakulär, bringt aber bares Geld: Viele Versicherer gewähren bei jährlicher Zahlweise einen Nachlass von bis zu fünf Prozent. Falls Du also finanziell etwas Spielraum hast, kann sich das langfristig auszahlen.
Beitragsstabilität: Nicht jeder Anbieter ist hier stabil
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Es gab durchaus Versicherer, die mit zu günstigen Tarifen gestartet sind – und dann massive Beitragserhöhungen vornehmen mussten. Ein prominentes Beispiel war die WWK, die 2016 und 2018 empfindlich an der Preisschraube drehte. Vor allem bei akademischen Berufen wie Deinem als Apotheker waren die ursprünglichen Beiträge schlicht zu knapp kalkuliert – und das hat sich später gerächt. Die Folge: Die WWK ist heute nicht mehr wirklich im BU-Geschäft aktiv.
Auch bei großen Namen wie der Generali kam es schon zu Reduzierungen der Überschüsse – mit spürbaren Auswirkungen auf die Beitragshöhe. Die Hanse Merkur hatte in den 2010er Jahren ebenfalls mit Anpassungen zu kämpfen.
Der BU-Markt wird enger – das solltest Du wissen
Die aktuelle Marktsituation ist angespannt: Die Beiträge wirken günstig, doch viele Tarife sind wirtschaftlich extrem knapp kalkuliert. Kein Wunder also, dass es zunehmend Zusammenschlüsse und Kooperationen gibt, um Kosten zu teilen und Risiken abzufedern.
So ist zum Beispiel die Barmenia BU-Versicherung inzwischen Geschichte – der Bestand wurde von der Gothaer übernommen. Gleichzeitig ging der Krankenversicherungsbestand der Gothaer an die Barmenia. Zudem fusionieren ebenso die Helvetia mit der Baloise. Solche Wechsel zeigen: Der Markt ist in Bewegung.
Unser Appell an Dich als Apotheker
Natürlich spielt der Preis eine Rolle – aber nicht als einziges Kriterium. Du würdest vermutlich auch nicht den günstigsten Laptop kaufen, wenn er nach zwei Jahren nicht mehr funktioniert. Genauso solltest Du bei der Wahl Deiner BU vorgehen: Qualität, Stabilität und ein starkes Bedingungswerk sind entscheidend.
Du sicherst schließlich Deine berufliche Existenz als Apotheker ab – und da kommt es auf Verlässlichkeit an. Lieber ein paar Euro mehr im Monat zahlen und dafür ruhiger schlafen. Genau das ist unser Anspruch: Dir eine Absicherung zu empfehlen, die langfristig funktioniert – und nicht nur auf dem Papier gut aussieht.
Zudem fassen wir jetzt die wichtigsten Fragen nochmals zusammen in einem kleinen FAQ:
FAQs für Apotheker in der BU-Versicherung
Ja. Auch angestellte Apotheker haben bei Berufsunfähigkeit keinen ausreichenden Schutz. Eine private BU-Versicherung ergänzt das geringe Niveau der Erwerbsminderungsrente oder des Versorgungswerkes sinnvoll und schützt den gewohnten Lebensstandard.
Die Kosten hängen vom Eintrittsalter, der Gesundheit, der gewünschten BU-Rente und dem Endalter ab. Für junge Apotheker beginnen die Beiträge oft ab ca. 40–70 € monatlich – je nach Tarif und Anbieter.
Eine BU-Rente von ca. 60 % des Bruttoeinkommens gilt als sinnvoll. Apotheker sollten zusätzlich auch an laufende Kosten wie Miete, Kredite und private Lebenshaltung denken, ebenso an das Thema Krankenversicherung sowie späterer Altersvorsorge.
Ja. Pharmaziestudenten profitieren meist von besonders günstigen Konditionen und vereinfachten Gesundheitsfragen. Zudem lässt sich die BU-Rente später flexibel erhöhen.
Ja. Einige Versicherer bieten für Apotheker spezielle Bedingungen, z. B. Verzicht auf konkrete Verweisung oder erleichterte Nachversicherung. Auch die Regelungen zur Umorganisation bei Selbstständigen kann wichtig sein.
Je nach Anbieter kann das Versorgungswerk teilweise auf die BU-Leistung angerechnet werden. Es gibt aber auch Gesellschaften, die auf eine solche Anrechnung bewusst verzichten.
Unvollständige oder falsche Angaben können im Leistungsfall zum Verlust des Versicherungsschutzes führen. Daher ist eine professionelle Aufbereitung der Gesundheitsakte dringend zu empfehlen.
Es gibt keine „beste“ BU für alle Apotheker, da Gesundheitszustand und Berufsausgestaltung individuell sind. Gute Erfahrungen gibt es u. a. mit Baloise, LV 1871, HDI, Nürnberger, Alte Leipziger und Baloise – je nach Ausgangslage.
Eine eigenständige BU-Versicherung ist in der Regel flexibler und transparenter als Kombiprodukte mit Altersvorsorge. Besonders für junge Apotheker ist das ein entscheidender Vorteil.
Ja, mit einer sogenannten Nachversicherungsgarantie. Diese erlaubt es Dir, die BU-Rente bei bestimmten Ereignissen wie Heirat, Gehaltserhöhung oder Praxisübernahme zu erhöhen – ohne erneute Gesundheitsprüfung. Gerade für junge Apotheker ist das ein großer Vorteil.
Über 2.000 Bewertungen zufriedener Kunden, überzeuge Dich selbst!
Jetzt BU-Angebot speziell für Apotheker sichern. Starte mit uns eine anonyme Risikovoranfrage und finde die passende BU-Versicherung, die wirklich zu Dir passt.
✅ Unabhängig, persönlich & kostenlos.
10. Fazit zur BU-Beratung für Apotheker
Wir hoffen, dass Dir unsere Website als praxisnaher Wegweiser dient – mit Informationen, die Du in dieser Tiefe und Klarheit woanders nur schwer findest. Gerade wenn Du noch im Pharmaziestudium steckst oder am Anfang Deiner Laufbahn als approbierter Apotheker stehst, ist eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) besonders wichtig.
Unsere Erfahrung zeigt leider immer wieder: Gerade angehende Akademiker wie Du, die später voraussichtlich überdurchschnittlich verdienen, werden früh von Vertrieben kontaktiert, die lieber auf schnelle Abschlüsse als auf langfristige Qualität setzen.Dabei kommen oft Produkte zum Einsatz, die auf den ersten Blick solide wirken – wie zum Beispiel eine Kombination aus Basisrente und BU-Versicherung. Was im Beratungsgespräch „steuerlich sinnvoll“ klingt, entpuppt sich in der Praxis jedoch oft als wenig flexibel. Besonders bekannt sind solche Lösungen von der Allianz oder auch aus älteren Vertragsgenerationen etwa der Alten Leipziger.
Problematisch wird das spätestens dann, wenn sich Deine Lebensumstände ändern – sei es durch einen geplanten Auslandsaufenthalt, den Wechsel in die Selbstständigkeit oder einfach durch eine Gehaltserhöhung. Dann zeigt sich, ob Deine Absicherung wirklich zu Dir passt – oder ob sie nur ein Schema-F-Vertrag ist.
Eine BU-Versicherung für Apotheker ist kein Produkt von der Stange
Sie muss zu Deiner aktuellen Lebenssituation passen – und gleichzeitig künftige Entwicklungen mitdenken. Genau deshalb nehmen wir uns Zeit für Deine Gesundheitshistorie, Deine Pläne und Deine fachlichen Besonderheiten. Egal ob Du noch studierst, gerade ins Berufsleben startest oder bereits Verantwortung als Filial- oder selbstständiger Apotheker trägst – wir begleiten Dich strategisch, transparent und ohne Verkaufsdruck.Denn eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist keine schnelle Entscheidung – sondern ein zentraler Baustein Deiner finanziellen Lebensplanung.
So kommst Du zur passenden BU-Versicherung bei uns
Folgende Schritte kannst bereits vor dem ersten Kontakt mit uns schon selbständig durchführen:
- Risikovoranfragebogen 📑 - Bitte herunterladen und ausfüllen.
- Gesundheitsdatenbeiblatt 📑 - Bitte herunterladen und ausfüllen.
- Vorab Datenschutzerklärung 📑 - Bitte herunterladen und unterzeichnen.
- Neukundenregistrierung - Registriere Dich in unserem Kundenportal simplr und lade die drei Dokumente aus 1.-3. (& ggf. weitere ärztliche Unterlagen) als PDF hoch. Mehr zur simplr-Registrierung. Bitte keine einzelnen Seiten hochladen und pro Vorgang/Dokument ein PDF mit der korrekten Bezeichnung. Mehr zum Dokumentenupload.
- Schick uns bitte eine kurze Info per Mail oder über unser Kontaktformular, wenn Du Schritt 4. erledigt hast. Wir prüfen Deine Unterlagen (i.d.R. innerhalb von 48 h) und melden uns bei Dir.
Wichtige Hinweise:
- Bitte schicke uns keine Unterlagen per Mail, sondern nur über unser Kundenportal simplr. Hier sind Deine sensiblen Daten zu 100 % geschützt.
- Falls Du größere Zweifel an Deiner "Versicherbarkeit" aufgrund von Vorerkrankungen hast, schreib uns bitte vorher eine kurze Mail oder ruf uns an. Wir können inzwischen sehr gut abschätzen, ob sich die Mühen lohnen.
- Wir sind auf Deine aktive Mitarbeit angewiesen und erwarten auch ein gewisses Maß an Menschlichkeit. Lies Dir bitte unsere Spielregeln zur Beratung in der Berufsunfähigkeitsversicherung durch🙏.
- Eine ausführlichere Beschreibung der Schritte findest Du unter unser Ansatzweg & Vorgehensweise zur passenden BU-Versicherung.
Passen die Bierls für Dich als Apotheker für den BU-Prozess?
Wenn Du überlegst, ob wir die richtigen Ansprechpartner für Deine Berufsunfähigkeitsversicherung als Apotheker sind, dann laden wir Dich herzlich ein, Dir in Ruhe ein Bild von uns zu machen. Stöbere durch unsere Website, schau Dir unsere zahlreichen Fachartikel und Kundenbewertungen an – und prüfe selbst, ob unsere Arbeitsweise zu Dir passt.
Solltest Du auch in anderen Versicherungsbereichen noch keinen festen Ansprechpartner haben, stehen wir Dir als freier Versicherungsmakler natürlich ebenfalls zur Seite. Unser Konzept folgt dem Prinzip eines Ärztehauses: Für jeden Fachbereich gibt es spezialisierte Experten – denn niemand kann in allen Versicherungssparten gleich gut beraten.
Der Autor dieses Artikels (Tobias) konzentriert sich zum Beispiel ausschließlich auf das Thema Berufsunfähigkeitsversicherung – deshalb wirst Du zu anderen Themen bei uns auch keine seitenlangen Blogartikel finden. Für Zahnzusatz, private Haftpflicht oder Wohngebäudeversicherung haben wir im Hintergrund andere Kollegen, die sich darauf fokussieren.
Unsere größte Bekanntheit haben wir ganz bewusst im Bereich der BU-Beratung für Akademiker und Kammerberufe aufgebaut – und das nicht, weil es irgendein Hype ist, sondern weil wir einfach wirklich gerne tief in die Materie einsteigen. Für viele Apotheker ist das ein echter Vorteil: Du bekommst bei uns kein oberflächliches Gespräch oder ein Vergleichsportal mit 20 Klicks, sondern strategische Begleitung und echte Tiefe – von der Gesundheitsaufbereitung bis zur Auswahl der passenden Tarifdetails.
Warum wir gerne mit Apotheker arbeiten
Ganz ehrlich? Wir arbeiten (meistens 😉) wirklich gern mit Apotheker zusammen. Du bist fachlich orientiert, verstehst analytisches Denken und bringst die nötige Ernsthaftigkeit für ein langfristiges Projekt wie die BU mit. Unsere strukturierte Arbeitsweise – mit Gesundheitsanalyse, Risikovoranfragen, sauberem Vergleich und realistischen Einschätzungen – wird von Apotheker meist nicht nur akzeptiert, sondern als sinnvoll und professionell geschätzt.
Wenn Du also bereit bist, aktiv mitzuarbeiten, ein bisschen Geduld mitbringst (für die saubere Aufbereitung) und langfristig eine stabile Lösung suchst, dann bist Du bei uns ziemlich sicher an der richtigen Adresse - mehr dazu auch in unseren Spielregeln zur Berufsunfähigkeitsversicherung.
Melde Dich einfach über unsere üblichen Wege. Wir freuen uns darauf, Dich kennenzulernen – als Mensch und als Fachkraft mit klaren Vorstellungen zur Absicherung Deiner Arbeitskraft.















