Berufsunfähigkeit Kombination mit Altersvorsorge?

Nicht nur wir raten von einer Kombination aus Berufsunfähigkeitsversicherung und Altersvorsorge ab, auch Verbraucherschützer warnen davor. Leider vertreiben besonders Drei und Vier Buchstabenvertriebe immer wieder gerne eine solche Kombination. Der Interessent wird hier vor allem mit dem „Steuervorteil“ bei der Basisrente geködert. Wenn es um das Steuersparen geht, schaltet regelmäßig der Kopf von uns Bundesbürgern aus. 

Lassen Sie uns erklären, was dagegen spricht, aber auch kurz, was dafür spricht.
(Update Juni 2017 unten - Anfragen aus der Praxis)

Legen Sie Ihre Hauptpriorität erst auf die Absicherung der Arbeitskraft.

Berufsunfähigkeitsversicherung Einzeln oder Kombi?

Wenn Sie kein Geld mehr verdienen, können Sie auch nicht mehr sparen! Die Altersvorsorge sowie die Absicherung der Arbeitskraft sind zwei verschiedene Bausteine. An erster Stelle sollte in jungen Jahren definitiv die Absicherung der Arbeitskraft stehen. Was hilft denn die schönste Altersvorsorge, wenn Sie die Beiträge nicht mehr zahlen können? Wir sehen immer wieder Berufsunfähigkeitsversicherungen (mit und ohne Kopplung an eine Altersvorsorge) mit einer Rentenhöhe von ca. 500 Euro monatlich (vor allem bei jungen Azubi´s), aber Altersvorsorgeverträge mit vielleicht 300 Euro monatlichem Beitrag. Nehmen wir an, Sie werden berufsunfähig und bekommen somit 500 Euro monatliche Rente. Mit diesem geringen Betrag ist ein normales Leben (denken Sie an die Kosten) schon nicht mehr möglich, wie sollte dann erst eine vernünftige Altersvorsorge funktionieren? Bei jungen Studenten ist die vorgeschlagene Absicherungshöhe oftmals (nicht immer!) schon etwas sinnvoller, aber teilweise auch noch zu gering (manche Versicherer lassen aber auch nur eine gewisse Höhe zu - diese bitte beachten). 

Darum sollte der erste Plan auf jeden Fall eine vernünftig Absicherung der eigenen Arbeitskraft sein. D.h. 70-80 % des Nettogehaltes absichern, eine Renten- wie Leistungsdynamik einbauen und die Laufzeit idealerweise bis zum 67. Lebensjahr vereinbaren. Erst dann sollten Sie über die Altersvorsorge nachdenken! Wenn Sie kein Geld mehr verdienen, können Sie auch nichts mehr sparen!

Für eine Kombination spricht, dass Sie nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen und somit quasi auch keine Altersvorsorge aufbauen. Übernimmt das Versicherungsunternehmen nun die Beitragszahlung, so haben Sie hier wenigstens einen kleinen Baustein.
Wichtiger in vielen Fällen ist aber unbedingt eine AUSREICHENDE Absicherungshöhe, gepaart mit einer garantierten Rentensteigerung von zwei bis (besser) drei Prozent. Können Sie nicht mehr arbeiten, so müssen Sie Ihre private Altersvorsorge stark erhöhen. Dies klappt nur mit einer passenden monatlichen Berufsunfähigkeitsrente, welche sich jedes Jahr steigert. Sonst sind Sie ein Fall für die Grundsicherung (=Sozialhilfe).

Der beste BU-Anbieter ist nicht gleich der beste Altersvorsorgeanbieter!

Ein qualitativ guter und günstiger BU-Anbieter hat nicht automatisch die besten Altersvorsorgeprodukte. Versicherung A glänzt vielleicht durch sehr gute Vertragsbedingungen bei der BU, hat aber Schwächen bei der Altersvorsorge. Suchen Sie sich jeweils die beste individuelle Lösung!

Es gibt quasi schon zwei, drei Anbieter, die sowohl in der Berufsunfähigkeitsversicherung wie auch in der Altersvorsorge in der ersten Liga spielen.
Unsere Praxis in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist aber schlichtweg etwas anders gestrickt. Haben Sie in den letzten Jahren einige Erkrankungen und somit Arztbesuche gehabt, so sollten Sie vor Ihrem Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt Ihre Krankenakte einholen. Mit der anschließenden Risikovoranfrage und dem Votum der einzelnen Versicherer würde sich oft eine Konstellation ergeben, wo das Kombimodell des Versicherungsunternehmens uns „Kopfzerbrechen“ bereiten würde. Sind Sie jedoch kerngesund und haben die freie Auswahl, so können Sie natürlich eine Gesellschaft auswählen, die in beiden Bereichen in der ersten Liga spielt.

Bleiben Sie auch im späten Berufsleben flexibel!

Denken Sie an später: Sie sind Mitte 50 und Ihre Chancen auf eine Berufsunfähigkeit sind eher gering. Sie haben zudem schon idealerweise ein kleines Vermögen aufgebaut, die gröbsten Kosten des Lebens haben Sie hinter sich gebracht (Erziehung der Kinder, eigene Immobilie) und stehen gut im Leben. Den monatlichen Beitrag für eine BU sehen Sie als nicht mehr sinnvoll an und möchten diese kündigen. Bei einem reinen BU-Vertrag ist dies ohne Probleme monatlich (bei dieser Zahlweise) möglich. Bei einem Kombiprodukt aus Altersvorsorge mit Berufsunfähigkeit sind Sie leider nicht so flexibel. Möchten Sie den BU-Vertrag kündigen, so löst sich auch der Altersvorsorgevertrag auf. Genau das wäre in diesem Alter ungünstig, denn die meiste Rendite schafft ein Altersvorsorgevertrag vor allem in den letzten Jahren. Bleiben Sie also im Alter flexibel!

Passen Sie Ihren Schutz den Lebensumständen an!

Reduziert sich durch die Unwägbarkeiten des Lebens Ihr monatliches Einkommen (Arbeitslosigkeit, Elternzeit, Jobwechsel, Fortbildung, etc.) und Sie können das Kombiprodukt monatlich nicht mehr bedienen, so verlieren Sie auch Ihre Absicherung gegen die Berufsunfähigkeit. Bei einer Teilung der Verträge können Sie ganz einfach den Vertrag zur Altersvorsorge beitragsfrei stellen und wieder aktivieren, wenn sich Ihre persönliche Situation wieder verbessert hat (wenn Sie hierbei einen qualitativ guten Anbieter mit optimalen Vertragsbedingungen ausgewählt haben – denn nicht alle Gesellschaften bieten in der Rentenversicherung dann wieder die vereinbarten Rechnungsgrundlagen an).

Vorsicht bei Kopplung von BU und Rürup - kritisch hinterfragen!

Es sind zwar bei der staatlich geförderten Altersvorsorge die BU Beiträge ganz oder teilweise steuerabzugsfähig, die BU-Rente muss dann aber versteuert werden. Sie müssen deshalb eine deutlich höhere BU-Rente absichern, um im schlimmsten Fall den gleichen Beitrag zur Verfügung zu haben. Die Basisrente (=Rürup) sehen wir insgesamt eher kritisch. Sie mag in sehr wenigen Fällen passen - erklären wir aber den Interessenten die Vor- und Nachteile dieses Altersvorsorgebereiches, so wird sich i.d.R. immer dagegen entschieden. Leider bekommen viele Interessenten von diversen Vertrieben nicht einen neutralen Überblick über diese Thematik gestellt.

Die staatliche Rüruprente ist oft mit vielen Einschränkungen verbunden, sehr unflexibel und passt sich selten Ihrer persönlichen Lebenssituation an (z.B. keine Kapitalentnahme für eine spätere Immobilie, nicht vererbbar an nicht eheliche Lebenspartner = häufig weniger sinnvoll für Unverheiratete, etc.).

Besonders bei Mitgliedern von Versorgungswerken (Rechtsanwälte, Ärzte, etc.) spricht gegen eine Kombination von Altersvorsorge mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung die Konzentration der Altersvorsorge in eine EINZIGE Altersvorsorgeschicht (die Altersvorsorge ist in drei Schichten aufgeteilt). Schicht Eins zeichnet sich vor allem durch Unflexibilität aus. Diese Renten sind auch später i.d.R. komplett zu versteuern. Der Königsweg ist eigentlich, wenn man die Altersvorsorge über die drei Schichten verteilt um somit eine sinnvolle Streuung der verschiedenen Altersvorsorgeschichten zu bekommen.

Kommen wir kurz zu den Vorteilen der Kombi aus der Basisrente mit BU:

  • Steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge (im Leistungsfall wird natürlich Ihre Berufsunfähigkeitsrente dann aber auch besteuert!)
  • Bei wenigen Anbietern ist der reine BU-Beitrag infolge höherer Überschussverrechnung minimal günstiger
  • Bei einer Berufsunfähigkeit werden die Beiträge für die Altersvorsorge beitragsfrei vom Versicherungsunternehmen weitergezahlt. Haben Sie hier noch eine garantierte Leistungsdynamik im Leistungsfall für den Altersvorsorgevertrag eingeschlossen, so wächst Ihre Altersvorsorge automatisch mit (im Fall der BU müssen Sie ja mehr für Ihren persönlichen Aufbau der Altersvorsorge investieren, da Sie nicht mehr in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen). 

Da jeder Fall individuell ist, können wir hier eigentlich keine pauschale Empfehlung abgeben. Die Lebensumstände und künftige Planungen müssen hierbei exakt betrachtet werden.

Bleiben Sie also kritisch, wenn Ihnen bei einem Kombivertrag aus Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Altersvorsorge nur die Vorteile erklärt werden! Lassen Sie sich beide Seiten der Medaille aufzeigen!


Update Juli 2017 – Tipps aus der Praxis zur BU mit Kombination der Altersvorsorge

Über den Live Chat und auch per Email & Telefon erreichen uns immer wieder dieselben Anfragen, welche wir jetzt etwas zusammenfassen möchten.

I.d.R. ist oder war man Student und wurde von einem Drei oder Vier Buchstabenvertrieb beraten. Zuerst wurde man gelockt mit einigen Annehmlichkeiten wie kostenlosem Girokonto, kostenfreien Seminaren über Steuer oder Unternehmensführung und einigen anderen Vorteilen (zumindest auf den ersten Blick). Je näher das Studienende rückt, desto eher wird man von einem dieser Berater kontaktiert, doch bitte jetzt schnell eine BU zusammen mit einer Altersvorsorge abzuschließen, da man sehr bald viel Geld verdient und man abgesichert sein muss. Oftmals endet das dann in „Schicht 1“, einer Basisrente mit einem gekoppelten BU Vertrag.

Diese Anfragen erhalten wir eigentlich mehrmals wöchentlich.

Unsere erste (praxisorientierte) Frage geht aber in eine komplett andere Richtung. Dies MUSS für Sie aber die erste Frage sein, alles andere kommt später.

Nehmen wir einfach mal ein Beispiel einer Anfrage von Ende Mai 2017 über den Chat. 

Berufsunfähigkeitsversicherung Kombination Altersvorsorge Livechat

Nach vorherigem Austausch kam ich dann zur Frage, wie es mit den Gesundheitsdaten aussieht. Hier stellen wir immer (!!!) wieder (!!!) fest, dass manche bis viele Mitarbeiter der Strukturvertriebe hier sehr unsauber (um es dezent auszudrücken) arbeiten.
Im obigen Beispiel hätten Sie den BU-Schutz in die Tonne treten können, denn im Leistungsfall wäre der Versicherer zurückgetreten aufgrund falscher Angaben im Antrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ob Altersvorsorge in Kombination mit Berufsunfähigkeitsversicherung – diese Frage stellt sich erst später.

Deshalb muss Ihre erste Aufgabe sein: Klären Sie zuerst mit einem versierten Berater ab, welcher BU Versicherer Sie zu welchen Konditionen annimmt. Holen Sie Ihre Patientenakte von allen behandelnden Ärzten in den letzten fünf (ambulant) bzw. zehn Jahren (stationär und ggf. Psyche) ein. Auch, wenn Ihr Berater davon abrät. Klar, es ist keine schöne Arbeit und der vermeintlich gute Berater verdient auch kein Geld mit Ihnen. Aber nur so ist es der absolut passende Weg! Sollte Ihnen der Berater (egal ob Versicherungsmakler, gebundener Vertreter eines drei oder vier Buchstabenvertriebes oder Versicherungsvertreter) weismachen, dass nur chronische Krankheiten anzugeben sind, so schmeißen Sie ihn bitte hochkant aus der Tür und brechen den Kontakt ab. Mit Ihrer Zukunft spielt man nicht!

In ca. 75 % aller Fälle erleben wir dies aber. Der Fokus wurde nicht auf die Gesundheitsfragen gelegt, sondern auf die Präsentation von tollen Unterlagen, wie viel Steuern man eigentlich sparen kann mit dieser Kombination. Klar, das bringt auch Geld und Provision, sogar leicht verdient mit wenig Aufwand. Beim Thema Steuersparen tickt der durchschnittliche Bundesbürger dann oftmals leicht aus und der sonst kühle Kopf wird ausgeschaltet.

Fragen Sie sich: Wer würde Sie überhaupt zu normalen Bedingungen in der BU nehmen?

Klären Sie also zuerst einmal ab, wer Sie zu welchen Konditionen versichern würde! Der tollste Anbieter (oftmals wird die Alte Leipziger empfohlen, welcher durchaus seine Vorzüge hat in bestimmten Situationen - aber nicht immer) hilft Ihnen nichts, wenn Sie wegen einer vor 4 Jahren verschriebenen Krankengymnastik wg. Wirbelsäulenbeschwerden einen Ausschluss für selbige (Wirbelsäule) bekommen. Immerhin sind Wirbelsäulenerkrankungen mit ca. 25 % einer der häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit. Dann nehmen wir doch lieber einen Anbieter, der dieses subjektive Risiko ganz normal versichern würde. Deshalb fordern Sie Ihre Patientenakte an, machen eine Risikovoranfrage und warten auf das Ergebnis von den Versicherern!

Sollte überall eine normale Annahme erfolgen, dann haben Sie die freie Auswahl. Die Praxis sieht aber oftmals anders aus, da selbst schon kleine „Lappalien“ wie „Kopfschmerz“, „Schwindel“ oder „Lernstress“ zu Ausschlüssen, Risikozuschlägen oder gar Ablehnungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung führen. Danach stellt sich die Frage, welche Möglichkeit für Sie am besten ist. Die beste Annahme eines BU-Versicherers ist vielleicht nicht die erste Wahl des passenden Altesvorsorgeanbieters.

Sich nicht vom Steuervorteil hinreißen lassen – kühlen Kopf bewahren!

Generell raten wir in nahezu allen Fällen von der Kombination einer Basisrente (Rürup) mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Den Steuervorteil sehen wir bei der BU nicht als wirklichen Vorteil, da man es im Leistungsfall komplett versteuern muss und somit muss die BU Rente viel höher angesetzt werden. Zudem läuft ein (Berufs) Leben selten geradlinig ab vom Einstieg mit 25 Jahren in einem gut dotierten Job und dem dann wohlverdienten Ruhestand mit 67 (oder bei Ihnen dann eher 70 + X ;-)). Beachten Sie bitte zudem (kommt in jungen Jahren durchaus vor): längere Auslandsreisen & Semester in den (i.d.R.) nächsten 12 Monaten sind angabepflichtig und können ggf. auch zu einer erschwerten Annahme führen. 

Wir erleben in unserer Praxis und bei unseren Interessenten & Kunden eines immer wieder: Altersvorsorgepolicen werden oft nach 5, 10 oder 15 Jahren beitragsfrei gestellt, reduziert oder gar gekündigt. Oftmals haben sich die Lebensumstände geändert. Sei es (geplanter oder ungeplanter) Familiennachwuchs, eine (kurzfristige) Arbeitslosigkeit, längere Auszeit & Umzug in das Ausland (ob beruflich oder einfach nur eine Rucksackreise, um die Welt zu erleben) oder eine anstehende Immobilienfinanzierung, welche Ihnen das Wasser bis zum Hals stehen lässt. Dies kommt eigentlich sogar recht häufig vor. Heutige Verträge oder Sparanlagen erfordern eher eine flexible Anpassung an die aktuellen Lebensumstände.

Mit 25 oder 30 Jahren können Sie dies noch gar nicht überblicken, wie kurvenreich oftmals das Leben verläuft. Deshalb sollten Sie großen Wert auf Flexibilität setzen. Ihre BU sollte deshalb nicht in Schicht 1 in Kombination mit einer Basisrente für Ihre Altersvorsorge abgeschlossen werden. Über Schicht 3 kann man merklich streiten, hier ist ein zweiter Blick schon eher interessant. Auch wenn wir nur zwei bis drei Anbieter dafür fähig halten, die dies auch können.

Möchte Sie trotzdem schon investieren & Geld ansparen?

Schließen Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung aber auch schon während des Studiums ab – die Altersvorsorge sollte erst einmal hintenanstehen (Sie sichern sich Ihren derzeitigen Gesundheitszustand – das ist enorm wichtig!). Möchten Sie wirklich schon etwas auf die Seite legen und mittel- bis langfristig anlegen, so empfehlen wir Ihnen ein kostengünstiges Investmentdepot (idealerweise angereichert mit Small und Mid Caps – zum Artikel „Small und Mid Caps schlagen Large Caps „(auch ETF´s sehen hier alt aus!). Hier haben Sie jederzeit Flexibilität bei sich verändernden Lebensumständen. Von 100 Euro werden dann auch 100 Euro angelegt und es werden nicht erst die Abschlusskosten getilgt. Benötigen Sie in 5,10 oder 15 Jahren anschließend etwas Geld für die langersehnte Weltreise, den Nachwuchs oder für eine Immobilienfinanzierung, so nehmen Sie es einfach aus Ihrem Depot oder legen den Sparplan von heute auf morgen auf Eis. Das ist zwar für den Berater nicht toll, da er an einem Investmentdepot zu Beginn wenig bis nichts verdient, aber hey – sollten wir nicht alle im Kundeninteresse handeln ;-)?

Sollten Sie nach Ihrem Studium und den ersten Berufsjahren wirklich zu den absoluten Gutverdienern gehören, dann können Sie natürlich jederzeit aus steuerlichen Gesichtspunkten eine eigene Basis & Rürup Rente abschließen (aber bitte beachten: gibt auch nur 2-3 gute Anbieter). Aber legen Sie sich doch nicht schon mit 25 Jahren darauf fest, sondern wachsen Sie erst einmal in das Berufsleben und den Alltag hinein. Beachten Sie aber: An das Geld, welches Sie in die Basisrente einbezahlt haben, kommen Sie NIE mehr. Es MUSS eine monatliche Rente folgen. Der eine mag es eher, der andere nicht.
Verschließen Sie sich bitte auch nicht aus steuerlichen oder auch familiären Gründen einer Riesterrente, diese KANN einen Sinn ergeben, MUSS aber nicht. 

Hier empfehlen wir den Artikel von uns: "Teil 2 Riester in der Praxis - der Gutverdiener" (aber auch hier beachten - für uns gibt es auch nur nur zwei, drei nennenswerte Anbieter, wo wir einen Vertrag für das Leben abschließen würden - nix anderes ist aber Riester aufgrund der Einzahlphase und anschließender lebenslanger Rentenzahlung).

So sieht jetzt also unsere praxisorientierte Antwort aus, welche wir auch selber vorleben bei uns im Unternehmen ;-). Was wir für uns selber haben, kann wohl nicht sooo schlecht sein :-). Nach diesen Antworten nehmen viele Anfragesteller dann wieder etwas Abstand von dieser Idee. In manchen Fällen wird auch gleich der „Berater“ mitentsorgt. Dies ist oft die beste Lösung, wenn man sich an die Herangehensweise des Themas „Aufbereitung der eigenen Gesundheitshistorie“ heranwagt.