Beitragserhöhung Nettobeitrag / Zahlbeitrag Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein stabiler Netto- / Zahlbeitrag ist für uns einer der wichtigsten Faktoren in unserer täglichen Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Leider ist bei vielen Interessenten und Endverbrauchern nur der aktuelle Blick auf den Beitrag wichtig. Dies kann aber täuschen, wenn die Gesellschaft plötzlich seine Beiträge stark erhöht bzw. die Überschüsse reduziert (um es Korrekt anzugeben), teilweise sogar mehrmals. Da hilft Dir der schönste Anfragsbeitrag nichts. Wer dies in den letzten Jahren gemacht hat, zeigen wir Dir chronologisch auf. Diese Liste wird also laufend ergänzt.

Wichtige Info vorab, damit Du nicht in Panik verfällst: Eine Beitragsdynamik Deiner BU ist keine Beitragserhöhung, sondern auch Deine Absicherung steigt an. Mehrmals im Jahr bekommen wir nämlich die Nachricht “Meine Berufsunfähigkeitsversicherung hat erhöht - können wir hier nicht etwas machen”?”. Das ist wirklich so..:)



Bei welchen Gesellschaften / Tarifen gab es Anpassungen der Zahlbeiträge in der Berufsunfähigkeitsversicherung?

*Die Liste hat kein Anrecht auf Vollständigkeit. Sollte Dir selber eine Beitragsanpassung widerfahren sein, so kannst Du Dich gerne bei uns melden. Wir haben nicht von jeder Versicherungsgesellschaft Verträge in Betreuung. Dank Dir kann diese Seite somit noch umfangreicher werden ;-)


1. Die Mutter aller Beitragserhöhungen - WWK Berufsunfähigkeitsversicherung 2016 & 2018 um bis zu 60 Prozent

Kommen wir mit einem Extrembeispiel gleich zu Beginn. Das von einer Gesellschaft, welche seit Jahren (derzeit immer noch) als der stabilste Lebensversicherer gilt, so einige Magazine. Es gab in den letzten Jahren aber keine Gesellschaft, welche sich soooo verkalkuliert hat in der Berufsunfähigkeitsversicherung wie die WWK: Das gab zudem auch starke mediale Wellen, selbst die ARD berichtete darüber. 

Die erste Beitragserhöhung gab es schon 2016 für viele Berufsgruppen bei der WWK. Wir berichteten damals schon darüber mit “Erhöhung des Nettobeitrages in der Berufsunfähigkeitsversicherung”.
Bei unserem echten Fall lag 2014 der Beitrag bei 85,18 Euro.

Ein Jahr später wurde die Beitragsdynamik von drei Prozent angenommen. Kurz ein paar Monate weiter kam schon die erste Beitragserhöhung ins Haus. Jetzt betrug der neue Beitrag ca. 106 Euro, was eine Beitragserhöhung von über 20 Prozent bedeutete.

Dies war der erste Streiche, der zweite folgt sogleich.

Kurz vor Weihnachten 2017 gab es eine böse Überraschung - massive Erhöhung der WWK Berufsunfähigkeitsversicherung

Bleiben wir jetzt beim selben Vertrag. Wenige Tage vor Weihnachten trudelte die nächste Erhöhung ein. Diesmal wurde auf knapp 140 Euro erhöht von bisher 113 Euro (Beitragsdynamiken wurden in der Berufsunfähigkeitsversicherung  bis dahin alle angenommen).

Dies saß natürlich.

Warum diese starke Erhöhung der WWK Berufsunfähigkeitsversicherung?

Grundsätzlich erst einmal = man hat sich sehr stark verkalkuliert und müsste die Überschüsse reduzieren. Es kann nicht sein, dass wenige Jahre nach dem Vertragsabschluss die Beiträge um bis zu 60 % gestiegen sind. Da kann uns niemand sagen, dass plötzlich die Leistungsfälle sehr stark zunahmen. Klar, die BU war vorher zu günstig kalkuliert. Das dürfte aber eher mittel- statt sehr kurzfristige Auswirkungen haben.
Hinter vorgehaltener Hand meinen nicht wenige Kollegen, dass vor allem die Altersvorsorge Sparte gestürzt werden soll. Seit diesen Erhöhungen spielt die WWK auch keinerlei Rolle mehr in der Biometrischen Absicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung, Risikolebensversicherung,Grundfähigkeitsversicherung) - man schoss sich gewissermaßen selber ab. Zwar werden die Sparten schon noch angeboten, aber das Preis- / Leistungsgefüge ist auf jeden Fall soweit von der Realität entfernt, dass man keine Ernsthaftigkeit attestieren kann. Durch diese Beitragserhöhungen in der BU haben wir viele Neuanfragen bekommen, welche wir teilweise auch bei qualitativ hochwertigen Gesellschaften eindecken konnten. Blöd ist nur, wenn es der Gesundheitszustand nicht mehr zulässt. Dann ist man praktisch gefangen. Die vertraglichen Leistungen sind zwar weiterhin gewährleistet, aber ein ungutes Gefühl bleibt hierbei natürlich.

Unser Artikel “Schöne Bescherung – die WWK erhöht massiv den Nettobeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung & Risikolebensversicherung” trieb ziemliche Wellen und war für einige Tage der meistbesuchteste auf unserer Homepage. Hier erzählen wir von weiteren echten Fallbeispielen und gehen noch weiter in die Tiefe. Ebenso gehen wir auf eine Risikolebensversicherung ein, welche von einem Jahreszahlbeitrag 129 Euro auf 283 Euro erhöhte (!). Lass Dir vor allem die prozentuale Erhöhung mal auf der Zunge zergehen.


2. Die Generali hat ihre Beiträge 2018 ebenso erhöht in der BU!

Die nicht gerade unbekannte Generali hat in ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung 2018 ebenso die Beiträge erhöht. Bei dem Kunden eines befreundeten Maklerkollegen betrug der vorherige Zahlbeitrag 93,06 Euro. Dieser erhöhte sich im Jahr 2018 um ca. acht Prozent auf 100,48 Euro.

Als Begründung wurde damals im Jahr 2018 die Niedrigzinsphase genannt. Also schon vor etlichen Jahren. Im Artikel “Huch, auch die Generali Berufsunfähigkeitsversicherung erhöht die Beiträge!” findet man weitere echte Verträge und Informationen dazu. Das generell die Generali noch auf der Findungsphase (ok, dass ist sehr dezent gesagt) ist, sieht man auch daran, dass man Millionen Verträge nun über eine Auffangplattform verwalten lässt, siehe “Generali verkauft Lebensversicherungssparte”. Vertrauenserweckende Maßnahmen sehen anders aus. Da kann das Bild auch nicht täuschen, dass man nun die Marken Dialog, Cosmos Direkt und die Generali über die DVAG pushen möchte. Aber das ist jetzt wieder ein anderes Thema.
Die Erhöhung der BU um ca. acht Prozent ist jetzt zwar ärgerlich, aber sicherlich verkraftbar. Eher sollte man sich die Frage stellen, ob die Generali langfristig der passende Partner zur Arbeitskraftabsicherung darstellt.


3. Was soll ich machen, wenn die Beiträge in meiner Berufsunfähigkeitsversicherung erhöht wurden?

Der wichtigste Hinweis erstmals gleich zu Beginn:Bitte nichts machen. Dein Vertrag läuft vorerst so weiter und Du hast vollen Versicherungsschutz für den Fall, dass etwas passiert. 

Vier Fragen musst Du Dir nach einer Erhöhung der Beiträge aber generell stellen:

  1. Passt die aktuelle Absicherung überhaupt auf meine Lebenssituation? Wir erleben viel zu oft Verträge mit einer mangelnden Technischen Ausgestaltung. Sei es eine viel zu geringe Absicherungshöhe in der BU, evlt. eine fehlende Leistungsdynamik / garantierte Rentensteigerung im Leistungsfall (falls die maximale Absicherungshöhe nicht ausgeschöpft wurde) oder ein zu geringes Endalter. Die berufliche und familiäre Situation ändert sich ja oft…Zudem - Gibt es Fallstricke in den Vertragsbedingungen? Früher gab es viele Vertragsklauseln, die man heute nüchtern nicht mehr unterschreiben würde. 
  2. Wie wurden damals eigentlich die Gesundheitsfragen beantwortet?  Penibel aufbereitet? Und wie sieht Dein Gesundheitszustand jetzt aus?
  3. Hast Du Vertrauen in die Gesellschaft, welche Dich auch noch in einigen Jahrzehnten gut betreuen soll - Stichwort Leistungsfall und ggf. weitere Erhöhungen? Klar, als vermeintlicher Laie nicht immer klar zu erkennen.
  4. Waren die Beiträge zu Beginn schlichtweg zu günstig und mittlerweile hat man sich einfach dem Markt angeschlossen? Sei bitte immer realistisch. Wenn etwas zu günstig ist, erhöht sich dies früher oder später. Ist aber natürlich auf den ersten Blick auch immer schwer zu erkennen. 

Man kann somit durchaus zum Schluss kommen, dass Du in den sauren Apfel beißen musst. Insbesondere auch, wenn Du aus gesundheitlichen Gründen gar keine neue Berufsunfähigkeitsversicherung mehr bekommen würdest. Beachte bitte auch die Thematik der Vertragsbedingungen. Mittlerweile gibt es ein richtiges “Battle” um die besten Bedingungen am Markt. Besonders ältere Verträge leiden unter einigen Punkten, welche nicht optimal gelöst wurden. 

Folgenden beiden Tatsachen musst Du ebenso ins Auge sehen bei einem Neuantrag zur Berufsunfähigkeitsversicherung:

  1. Bei einem Neuvertrag beginnen die Fristen der Vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung von vorne. Sprich, Du machst Dich wieder angreifbar bei vermeintlichen Falschangaben. Ist Dein bisheriger Vertrag erst 1,5 Jahre alt ist es aber etwas anders als wenn dieser schon 10 Jahre alt ist. 
  2. Bei einem Neuabschluss zählt immer das aktuelle Eintrittsalter. Es kann durchaus sein, dass Dein neuer Vertrag alleine aus diesem Grund vielleicht teurer ist als Deine aktuelle Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Erhöhung.

Für den 27-jährigen gesunden Studenten, wo die BU erst seit 2 Jahren läuft, gibt es sicherliche eine andere Handlungsaufforderung als für den 47-jährigen Familienvater mit gewissen Vorerkrankungen und einen 12 Jahre alten Vertrag. Kann man also nicht wirklich pauschalisieren.

Möchtest Du aufgrund der Beitragserhöhung eine neuen Anbieter suchen, fordern wir folgendes von Dir = viel Fleißarbeit

Unter “Unsere Vorgehensweise zur passenden Berufsunfähigkeitsversicherung” kannst Du Dir ein gutes Bild davon machen, wie die Aufbereitung genau aussieht. Unter “Was kostet eigentlich eine BU – Beratung bei uns & beratet Ihr auch, wenn ich nicht aus Eurer Region bin?” haben wir praktisch eine Art Anforderungskatalog erstellt. Wir sind glücklicherweise in der Lage, unsere Interessenten zur Beratung selber auszusuchen. Uns ist ein Miteinander auf Augenhöhe sehr wichtig, ebenso möchten wir auch noch in einem Jahrzehnt Dein Ansprechpartner sein.
Vielleicht passt aber auch eine der zahlreichen Sonderaktionen in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Aber Vorsicht - manche sehen wir durchaus etwas kritisch bzgl. der Beitragsstabilität. Andere sind wiederum gut durchdacht und können den Bestand auch noch sicherer machen.


4. Wie kann ich einen langfristig stabilen Zahlbeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung erkennen?

Das ist jetzt natürlich die Frage der Fragen.
Wichtig ist erstmals, dass Du von den Preisranglisten und über diverse Vergleichsrechner hinweg siehst. So ist auch unser täglicher Tenor und Beratungsansatz “Wer über den Preis kommt, geht auch wieder über den Preis” und somit sind wir keine Freunde davon, nur immer den günstigsten Anbieter zu vermitteln, welcher bekanntlich eh nur eine Momentaufnahme darstellt. 

Die Beitragsstabilität wird ein immer wichtiger Punkt bzw. gar ein Qualitätsmerkmal in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Sollte ein Tarif schon auf Kante genäht sein, sind die Abschlusskosten extrem hoch (diverse Vertriebe müssen bezahlt werden) oder holt man sich schlechte Risiken ins Haus, dann steht die nächste Beitragserhöhung schon vor der Haustür. 

Grundsätzlich musst Du Dir vorstellen, dass jede Versicherungsgesellschaft eigentlich das selbe Vergleichskollektiv an versicherte Personen bekommt. Dies kann man aber durchaus etwas steuern durch folgende Parameter:

  • Gibt es eine wirklich gute und individuelle Risikoprüfung? Oder gibt es über alle Risikoprüfer eine sehr lasche Annahme, wo man sich die Hände über den Kopf schlägt und sagt “Also dass die XY Versicherung den genommen hat, unglaublich - dass ist sonst eine klare Ablehnung”
  • Eine geringe Stornoquote in den Verträgen (in der BU rechnet sich das für eine Gesellschaft oftmals erst nach 15-20 Jahre)
  • Ganz wichtig = woher kommt das Geschäft? Kauft man sich Marktanteile aggressiv durch Vergleichsportale, massive Werbung (hohe Ausgaben) oder durch die Zusammenarbeit durch Strukturvertriebe ein? 
  • Wie sind die Erfahrungen in der Biometrischen Absicherung? Ist man hier Newcomer und blickt auf keine Erfahrung zurück? Betreibt man die Berufsunfähigkeitsversicherungssparte nur, weil die Altersvorsorgesparte schwächelt?
  • Gibt es vermehrt Sonderaktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen? Wenn ja, sind diese intelligent gesteuert und wer kann diese jeder anbieten?

Besonders die Frage nach der Zusammenarbeit mit dem passenden Vertriebspartner (ja, auch wir sind einer) ist sehr interessant. So gibt es eine Gesellschaft am Markt, welche sagt “Bei uns bekommen alle Vertriebspartner maximal soviel an Provision - egal wie groß man ist”. Somit bekommt man von diversen Drei-Buchstabenvertrieben zwar als Schein viele anonyme Risikovoranfragen, aber niemals Geschäft. Gibt es zuviel Storno´s oder unsauberes Geschäft (ab und zu wird durch eine Arztanfrage aus einem völlig gesunden Antragsteller plötzlich eine halbtote Person), trennt man sich auch von einem Geschäftspartner. Kenner der Szene kennen sicherlich das Unternehmen, welches wir jetzt meinen. Sollte aber nur symptomatisch für andere stehen.

Zu günstige Beiträge versprechen langfristig keine Stabilität in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Wir sehen die Tendenz schon stark, dass sich vor allem um die schönen Risiken (=Berufsgruppen wie Akademiker) ein krasser Preiskampf entwickelt hat, der eigentlich nicht mehr gesund ist. Genügen langfristig die Einnahmen nicht für die Ausgaben, gibt es ein Problem. Die Beitragserhöhung ist ein probates Mittel. Es gibt aber natürlich auch die Möglichkeit, in der Leistungsfallprüfung knausrig zu werden, denn dort entstehen die größten Ausgaben. Es gibt und gab Unternehmen, die erst einen Finger rühren, wenn der BU-Kunde mit einem Anwaltsschreiben kommt (eine dafür bekannte BU-Gesellschaft hat sich glücklicherweise um 180 Grad gedreht). Ist es das, was Du möchtest? Stress im Leistungsfall?
Auch deshalb dürfen Prämien nicht zu günstig kalkuliert sein, denn das geht dann stark nach hinten los. Wundere Dich also bitte nicht, wenn wir Dir in unserer Beratung zur BU Gesellschaften vorstellen, welche vielleicht 15 Prozent über anderen Anbietern liegt, die Du auf Check24 gefunden hast. Wir wissen schon, was wir tun. 

Es gibt durchaus verschiedene Methoden, wie man eine langfristige Beitragsstabilität gewährleistet. Eine Möglichkeit ist, die Beitragsdynamik ab einer gewissen Höhe zu begrenzen bzw. aktuelle Nachweise anzufordern, um die Dynamikobergrenze zu erhöhen. Diesen Weg gehen z.B. die Alte Leipziger und der Volkswohl Bund, wie man dem Artikel “Warum eine gedeckelte BU-Beitragsdynamik sinnvoll sein kann!” entnehmen kann. Übersteigt nämlich die BU-Rente das eigene Gehalt signifikant, erhöhen sich auch die Leistungsfälle viel stärker. Ein Schelm, der böses dabei denkt.
Die LV 1871 beschränkt ihre Beitragsdynamik von vornherein. Sichert man eine gewisse Höhe ab, sind nur drei Prozent möglich. Ebenso, wenn mehr als 50 Prozent des Bruttogehaltes abgesichert werden.
Da gibt es jetzt aber verschiedene Parameter, welche man ziehen kann, um den Bestand gesund zu halten. Auf den ersten Blick sieht es zwar eventuell nach einer Gängelei aus, auf den zweiten Blick schützen sie aber das Gesamtkollektiv und somit auch Dich.


5. Wie wichtig ist der Netto vs. Bruttobeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Für uns weniger wichtig als gedacht. Unsere kompletten Gedankengänge kannst Du unter “Netto (Zahl) vs. Bruttobeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung?” nachlesen. Es geht sehr viel über die Punkte, welche wir im obigen Abschnitt beschrieben haben. Ein hoher Bruttobeitrag ist erstmals komplett neutral zu sehen und kein Negativgrund für eine bestimmte Gesellschaft. 

Es kommt wirklich darauf an, wie sich das Kollektiv zusammensetzt und ob die Beiträge nicht viel zu günstig kalkuliert sind. Ebenso muss natürlich immer darauf geachtet werden, dass die meisten Gesellschaften auch über den Bruttobeitrag erhöhen können, falls nicht auf den Paragraph 163 verzichtet wird. Als Beispiel zeigen wir Dir mal einen Auszug aus den Vertragsbedingungen der HDI Berufsunfähigkeitsversicherung:

Der Trend geht stark dazu über, nur noch wenige wie die Bayerische im Tarif Prestige (der ist aber auch erheblich teuer als die normale Komfort Variante) bieten den Deckel auf den Bruttobeitrag an. Frage musst aber gestellt werden = Was ist, wenn mal eine große Pandemie kommen sollte, welche die Leistungsfälle stark in die Höhe schießen lässt? Insolvenz des Unternehmen? Von daher gibt es Vor- wie auch Nachteile eines Deckels auf den Bruttobeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung.


6. Fazit zu den Beitragserhöhungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Wir möchten Dich zuallererst beruhigen und bitten, dass Du nichts überstürzt. Du hast weiterhin die wichtige Absicherung Deiner Arbeitskraft, falls etwas passieren sollte. Ob Handlungsbedarf besteht, sollte genau überlegt werden. Zum einen solltest Du Deinen aktuellen Gesundheitszustand überprüfen, zum anderen auch die Technische Ausgestaltung sowie die Vertragsbedingungen Deines bisherigen Vertrages. Ebenso natürlich auch die “Zukunftsfähigkeit” des aktuellen Anbieters. Es gibt Gesellschaften, da würden wir eigentlich die Hand ins Feuer legen, dass hier auch auf mehrere Jahrzehnte wenig anbrennen wird (solche Katastrophen wie eine globale Pandemie mit vielen Leistungsfällen) mal ausgenommen. 

Achte bitte zu Beginn auch nicht nur auf den Zahlbeitrag, sondern auf das gesamte Ganze. Werde hellhörig, wenn Dir Dein Versicherungsvermittler die Berufsunfähigkeitsversicherung rein über den Preis verkauft.