Das Bierl Jahr 2025 in der Berufsunfähigkeitsversicherung
| Berufsunfähigkeit
Alle Jahre wieder - auch für 2025 gibt es einen kleinen (ok, es werden dann doch wieder tausende Wörter) Rückblick auf unseren größten Bereich im Unternehmen - der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wie immer leben wir auch hier in spannenden Zeiten, es gab 2025 extrem viele Updates und es haben uns auch noch nie sooo viele Menschen ihre Arbeitskraftabsicherung anvertraut. Wahnsinn eigentlich. Aber dafür werden die Leistungsfälle mehr. Auch werden wir in den Medien immer mehr als Experten wahrgenommen und öfter nachgefragt. Aber eines nach dem anderen. Dieser Beitrag wird nun etwas kürzer als die Jahre zuvor ausfallen - Schuld seid Ihr ;). Wir haben gegenüber vor zwölf Monaten nochmals massiv mehr Neuanfragen bekommen und nun ist der Schreiber dieses Artikels wieder mittendrin statt nur dabei - die massiven Überspitzen auffangen. Wir hoffen aber, auch trotzdem einen kleinen Einblick geben zu können.
1. Kurzer Blick in unser Unternehmen
Abseits des Themenschwerpunktes Berufsunfähigkeitsversicherung hat sich aber auch bei uns im Unternehmen einiges geändert. Mittlerweile sind wir ja quasi ein mittelständisches Unternehmen – von den Umsätzen wie auch von den Mitarbeitern her (ca. 25 Personen stehen auf unserer Lohnliste). Um die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen, haben wir die Geschäftsleitung mittlerweile erweitert. Seit Januar 2025 unterstützt uns Herbert Aumer als dritter Geschäftsführer, insbesondere in den Themen Steuern, Finanzen, Personal und als Leiter unserer kleinen Immobilienabteilung. Zudem haben wir Richard Weber mit in die Geschäftsleitung aufgenommen, welcher ja auch schon unsere Investment / Altersvorsorgeabteilung leitet. Als Fittester von uns vier im Hinblick auf Technik / IT bringt er auch hier frischen Wind rein. Wir stellen uns damit professioneller auf. Ansonsten gab es auch die üblichen Wehwehchen eines Mittelständlers. Personelle Abgänge, aber auch Neuzugänge. Unterm Strich aber auch in der gesamten Firma ein absolutes Rekordjahr. Wahnsinn eigentlich, wie sich das Rad dreht. Angefangen symbolisch in der Garage, nun wohl einer der bekanntesten Maklerfirmen in Deutschland. Da muss man sich schon an den Kopf fassen und auch mal kratzen.
Einen guten Sprung haben wir auch bei unserer Homepage gemacht, mit vielen, vielen neuen Artikeln. Die meisten sieht man nicht mal, da dies sogenannte Schattenartikel sind. Sprich, nur auffindbar über Google, Direktlink oder direkte Verlinkung im Fließtext. Der Schreiber von diesem Artikel (also Tobias..) kann sich mittlerweile rein auf die BU-Versicherung konzentrieren, werden die anderen Bereiche mittlerweile von unseren Mitarbeitern & Aaron (unserem Online Marketingmanager) ausgefüllt - einen herzlichen Dank dafür!
In der Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung hat sich grundsätzlich nicht soooo viel geändert, unser Ansatz bleibt gleich. Hier gehen wir ja nach dem Motto “Never change a running system”, es klappt einfach zu gut. Aufbereitung der Gesundheitshistorie, Austausch der Dokumente über simplr, viele Themen werden auf unserer Homepage erklärt, kurze Wege in die Risikoprüfung. Wir fühlen uns weiterhin sehr wohl mit unseren PDF Dokumenten, Freitext sowie Gesundheitsdaten Beiblatt. Könnte man ggf. einen Tick digitaler abbilden, aber sämtliche Beteiligte finden die Lösung im Moment sehr passend, wie uns auch immer nach Rücksprache mitgeteilt wird.
Nun aber zu unserem Jahresrückblick in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Dieser wird diesmal nicht so lange ausfallen, so zumindest mal angedacht. Immerhin befindet sich Tobias jetzt wieder mittendrin in der BU-Beratung, da unsere Kapazitäten erschöpft sind (unsere Mitarbeiter sind mehr als beschäftigt). Es laufen mehrmals wöchentlich neue Bewerbungsgespräche, wir hätten zwei Plätze zu besetzen in diesem wunderbaren Bereich 🙂.
2. 2025 - ein weiteres Rekordjahr bzgl. Neuanträgen in der BU-Versicherung
Anfang des Jahres denken wir ja immer ein bisschen nach, mit was wir eigentlich im nächsten Jahr zufrieden wären. Eigentlich ist der Gedanke “Wahnsinn, das vergangene Jahr war fantastisch, wenn wir das wieder erreichen würden”. Wir waren mit unserem BU-Jahr 2024 ja sehr zufrieden. Wir haben in diesem Jahr nochmals 180 Neuanträge mehr vermittelt, als noch im Jahr zuvor. Das ist in zweierlei Hinsicht mehr als außergewöhnlich:
- Die Mitarbeiterzahl blieb gleich - je Mitarbeiter wurden also mehr Verträge beraten und vermittelt.
- Aufgrund der mittlerweile sehr guten Erhöhungsmöglichkeiten am Markt entscheiden sich einen Tick mehr Personen als die Jahre zuvor für eine Ein-Vertragslösung als eine Aufteilung auf zwei Verträge.
Insbesondere der letzte Punkt verfälscht die Thematik natürlich etwas, da die reine Anzahl an vermittelten Verträgen ja wenig aussagt. Eher vielleicht der eher wenig bekannte Begriff „Bewertungssumme“? Letztendlich aber egal, die Lokomotive läuft und uns wird weiterhin großes Vertrauen geschenkt. Das ehrt uns natürlich.
Die Anfragen sind noch stärker explodiert
Wie wir schon kurz angemerkt haben, befindet sich auch unsere Homepage in einem laufenden Prozess. Ncht nur von neuen Texten, sondern auch von der Benutzerfreundlichkeit. So spielen wir mit immer mehr “Call to Action” Buttons und individuellen Formularen. Wir möchten es dem Homepagebesucher so einfach wie möglich machen, uns zu kontaktieren. Das hat die Folge, dass wir viel mehr Anfragen bekommen, aber teilweise von Personen, die sich vielleicht nicht soooo intensiv mit unserer Homepage auseinandergesetzt haben. So folgen immer wieder kurze Anfragen ala:
Das ist natürlich auf einem anderen Niveau als eine Anfrage wie:
Wir schicken bei der obigen Anfrage mehr oder minder unsere Standardmail raus und fordern erstmal unsere Unterlagen. Das schreckt wohl sicherlich den einen oder anderen ab und so hört man nie mehr etwas. Großartig nachgehen (maximal eine Mail noch) tun wir auch nicht, wir rufen auch niemanden an. Andere in der Finanzbranche werden jetzt denken “Oh Gott, wie einfach schmeißt Ihr eure Anfragen weg”. Ja, da sind wir nicht so richtig professionell, aber wir hätten schon gerne, dass man sich mit uns beschäftigt, mit unserer Denkweise, unseren Prozessen. Aber alles auf hohem Niveau und im Moment können wir es uns erlauben. So ist es ja auch weiterhin so, dass wir Interessenten auch ablehnen. Kann diverse Gründe haben, teilweise machen wir das auch kurz vor dem Abschluss, wenn wir dabei ein ungutes Gefühl haben. Wirtschaftlich Banane, aber wir möchten halt nur mit Interessenten zusammenarbeiten, die uns auf Augenhöhe begegnen. Das ist zu 99 Prozent der Fall, aber halt nicht immer.
Auch treten immer wieder Versicherungsvermittlerkollegen an uns heran, ob wir nicht ihre BU-Anfragen übernehmen könnten. Diese Wertschätzung freut uns natürlich total, aber wie auch die Jahre zuvor müssen wir dies leider ablehnen. Unsere Kapazitäten sind jetzt schon mehr als begrenzt. Aber wir behalten dies natürlich im Hinterkopf und sollten wir personell so aufgestellt sein, erwägen wir vielleicht diese Möglichkeit der Unterstützung.
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3. Welche Gesellschaften habt Ihr in 2025 in der BU & RLV vermittelt?
Nein, es ist kein Qualitätsurteil, wenn Vermittler von “Das Beste aus 50 BU-Versicherer" sprechen. Das ist ja so ähnlich wie das “beste von 400 Banken”, zu 99 % bleibt es aber bei den üblichen Verdächtigen. So ist es auch bei uns. Unsere Zielgruppe bzw. besser gesagt, die Berufsgruppen, welche sich bei uns vor allem melden, haben sich jetzt nicht signifikant geändert. Weiterhin viele Kammerberufler (wie Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten, Steuerberater), MINTler (viel Informatiker, Ingenieure und naturwissenschaftliche Berufe), natürlich viele Studenten sowie natürlich Schüler (hier dann natürlich über die Eltern). Aufgrund der noch besseren Sichtbarkeit bei Google (unsere Seite Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung zieht gut) und Co., sowie generell einiger spezieller Berufsartikel, melden sich nun aber auch verstärkt “normale” Berufe wie Erzieher, einfach normale Bürojobs oder auch Physiotherapeuten. Das freut uns natürlich noch mehr, da für diese Berufe die BU-Versicherung ja praktisch noch wichtiger ist. Grundlegend hat sich die Anzahl an BU-Versicherern, welche wir vermittelt haben, gegenüber den letzten Jahren aber nicht signifikant geändert.
Diese BU-Versicherer haben wir im Jahr 2025 vermittelt
- Allianz
- Alte Leipziger
- AXA / DBV (DBV ist die Tochter der AXA für Beamte)
- Baloise
- Canada Life
- Condor
- Die Bayerische
- Gothaer (oder im Korrekt zu sein - BarmeniaGothaer)
- Hannoversche
- HDI
- LV 1871
- Nürnberger
- Swiss Life
- Volkswohl Bund
Gegenüber dem letzten Jahr fiel die Signal Iduna heraus, dafür kam die Condor herein (ok, ein Vertrag), Canada Life (bekommt einen eigenen Text, haben wir in unsere Liste aufgenommen), AXA / DBV (haben ja ne gute Fragestellung) sowie Swiss Life (ok, auch nur einen Vertrag). Herausgefallen ist die Signal Iduna. Weiterhin keine Rolle spielen die Continentale, leider etwas die Stuttgarter (wir mögen den Laden, aber auf dem Niveau ist die Konkurrenz halt so groß), Zurich (wüssten gar nicht, welche Gründe es dafür gibt), Hanse Merkur (Fokus bei denen weiterhin bei der PKV) oder auch eine Württembergische.
Keine Rolle spielten zudem (trotz einiger guter Updates 2025) die Dialog, Universa sowie die Ergo vs. die Tochter DANV.
Zudem gibt es Versicherer, die nicht mit freien Beratern & Versicherungsmaklern zusammenarbeiten, wie z.B. die HUK-Coburg, Debeka, WGV, LVM, Generali oder CosmosDirekt. Irgendwie verstehen wir die nicht. Die hätten ein Alleinstellungsmerkmal, aber die BU-Tarif von sehr vielen dieser Versicherer sind weitaus schlechter als die Spitzenklasse am Maklermarkt. Man könnte also direkt in ein Segment vorrücken, die ein Versicherungsmakler (selbst mit Expertise zur BU) nicht anbieten kann, aber ne, man behandelt das Thema BU stiefmütterlich, nach dem Motto "Ja, wir haben auch mal eine gemacht...".
Diese Anbieter in der Risikolebensversicherung haben wir 2025 vermittelt:
- Allianz respektive die Tochter DLVAG
- Baloise
- Dortmunder
- Hannoversche
- Ideal (Ein Vertrag, wie das wohl passiert ist…)
- LV 1871 bzw. die Tochter Delta Direkt
Wie erwartet, ist das Feld in der Risikolebensversicherung überschaubarer. Liegt natürlich an diversen Gründen. Zum einen ist die Annahmequote natürlich sehr viel einfacher, zum anderen ist uns bei so einem margenschwachen Produkt der Prozess sehr wichtig und meistens wird die Risikoleben ja immer noch im Zusammenhang mit einer Immobilienfinanzierung oder Geburt eines Kindes nachgefragt. Für beide Gründe gibt es sehr gute, verkürzte Gesundheitsfragen in der Risikolebensversicherung bei den obigen Versicherern.
In beiden Bereichen spielt ja die Dortmunder (übrigens eine Tochter des Volkswohl Bund) ihre Stärken aus. Für uns die fairsten Gesundheitsfragen. Aber auch die LV 1871 mögen wir weiterhin sehr gerne in der Risikoleben im Bereich der Sonderaktionen, aber auch bei einer normalen Aufbereitung. Beide sind nicht immer der günstigste, aber es muss ja auch alles nachhaltig und bezahlbar bleiben, auch in der Risikolebensversicherung gehen wir von Beitragserhöhungen aus (sprich, Reduzierung der Überschüsse). Verständlicherweise haben wir aber bei uns im Unternehmen nicht sooooo den Fokus auf die Risikoleben, hier lehnen wir auch viele Anfragen ab. Annahme gilt eigentlich von unserer Seite nur im Zuge eines Vollmandates (siehe Fokussierung der Bierls) oder wenn eine Sonderaktion ohne größere Probleme geht. Kenner der Szene wissen es ja - rein von der Risikolebensversicherung könnte ein Maklerunternehmen nicht unbedingt leben. Auch deswegen ist uns der Prozess sehr wichtig und es flutscht einfach insbesondere mit der Dortmunder, LV 1871, Baloise und in abgeschwächter Form auch mit der Hannoverschen sowie Allianz / DLVAG (beide bei uns nicht sooo im Fokus, aber gute Anbieter). Wie der Vertrag mit der Ideal zustande kam, wissen wir auch nicht mehr 🙂.
4. Was sind eure Top-Gesellschaften im BU-Bereich?
Das ist immer die Frage der Fragen, auf die so viele Kollegen, aber auch Versicherer warten. Wie schätzen wir die Gesellschaften ein und welche Rolle spielen sie bei uns in der täglichen Beratung? Vorweg sei gesagt, dass es nicht die großen Änderungen gab - alles andere wäre ja auch unseriös, wenn man von einem auf das andere Jahr alles ändert.
Unser Treppchen 2025 in der Berufsunfähigkeitsversicherung:
- LV 1871
- Baloise
- Volkswohl Bund
Weiterhin auf Platz Eins - die LV 1871
Wie auch schon in den letzten Jahren, befindet sich die LV 1871 weiterhin auf Platz Eins der am häufigsten vermittelten BU-Verträge. Auch in diesem Jahr gab es eine enorme Steigerung von einem schon sehr hohen Niveau. Die Gründe über die letzten Jahren bleiben identisch, weiterhin schätzen wir die kurzen Wege zu Entscheidern (immer wieder vielen lieben Dank für die Unterstützung), das allgemeine Unternehmen & Finanzkraft sowie die Risikoprüfung. Klar, die LV 1871 ist nicht immer der günstigste, aber der Nettobeitrag in der Berufsunfähigkeitsversicherung kann natürlich auch immer nur eine Momentaufnahme sein. Das sollte man nicht vergessen. Trotzdem freuen wir uns natürlich über das kleine Update 2026, wo die BU der LV 1871 noch besser wird (in diesem Fall wird an den Annahmerichtlinien & Nachversicherung gearbeitet, ebenso fasst man wieder die Karrieregarantie etwas an). Zudem bleibt man weiterhin mit der Schüler-BU ab sechs Jahren alleine auf weiter Flur, kein anderer Versicherer hat sich bisher getraut.
Die Luft wird aber etwas dünner – die Baloise verringert den Abstand auf Platz Eins
Die Baloise war letztes Jahr schon auf dem zweiten Platz, damals war der Abstand zur LV 1871 noch größer. Dieser wurde nun geringer. An was lag es aber, dass die Baloise bei uns und unseren Kunden so einen Zuspruch bekam?
- Das Baloise Update Anfang 2026 war sicherlich noch ein kleiner Booster, insbesondere für Kammerberufe. Wir hätten es (und auch die Baloise nicht, wenn man die man hinter vorgehaltener Hand fragt) nie gedacht, dass es dieser besonderen Berufsgruppen so wichtig ist, dass das Versorgungswerk nicht angerechnet wird, es ist vielen einfach zu kompliziert. Aber auch die Karrieregarantie für Kammerberufe bis 7.500 Euro überzeugt, neben unzähligen weiteren Features (die Cash+ Option wird aber nicht soooo häufig genommen).
- Neben der LV 1871 ist die Baloise DER Versicherer, mit den kürzesten Wegen. Man kann es auch als sehr unkompliziert nennen. Wir haben ja sehr viele Sonderfälle und Besonderheiten, da ist die Baloise wirklich extrem unkompliziert. Das strahlt dann auch auf unsere Mitarbeiter ab. Diese sind ja frei in der Entscheidung (nach einer gewissen Vorselektion von uns), welche BU-Anbieter Sie anbieten. Baloise finden Sie einfach spitze, da extrem unkompliziert bei Nachfragen sowie immer lösungsorientiert. Das hat neben der Baloise nur die LV 1871 zu bieten. Liebe andere Versicherer, dann wisst Ihr ja jetzt, an was es hakt.. :-).
- Zudem ist die Baloise ein Versicherer, welche von den Kunden teilweise aktiv nachgefragt wird bzw. ein gutes Standing hat (wenngleich natürlich oftmals eine recht einfache Recherche über Check24 und Co. folgt). Das macht die Beratung dann etwas einfacher.
Eigentlich ist die Anzahl unglaublich, wie viele Neuanträge wir für die Baloise gemacht haben. Da muss sich der schnellste Risikoprüfer schon immer sehr strecken für uns 🙂. Angemerkt sei noch, dass wir für das gebotene die Beiträge weiterhin für etwas zu günstig halten. Zudem fusioniert die Baloise nun auch mit der Helvetia, was durchaus Unklarheiten aufwerfen kann. Es sieht aber so aus, dass die BU der Helvetia vom deutschen Markt verschwindet und das könnte generell die Zukunftssicherheit der Baloise BU noch stärken.
- Insbesondere an diese beiden Gesellschaften einen herzlichen Dank - hier wird sich für uns gestreckt, was mehr ist, als normaler Service. Das schafft dann auch Mehrwerte für unsere Interessenten, die Sie so niemals bekommen hätten.
Diesmal alleine auf Bronzekurs - herzlichen Glückwunsch, lieber Volkswohl Bund
Vermittlerkollegen werden jetzt etwas mit der Nase rümpfen, da der Volkswohl Bund nicht bei jedem diese Rolle spielt, wie bei uns. Das hat aber auch etwas mit der Situation des Dortmunder Versicherers zu tun. Es gibt sehr, sehr viel über den Maklerbetreuer und die Bezirksdirektion vor Ort. Diese haben gute Kontakte nach Dortmund, so ist es auch für den Vermittler. Ist der Maklerbetreuer eine Pflaume, kann man keinen Blumentopf gewinnen. Ist er gut, dann entfaltet der Volkswohl Bund seine Stärken aus, denn einige Risikoprüfer wären schon sehr gut und individuell, analog Baloise und LV 1871. Wir finden die Risikoprüfung des Volkswohl Bundes also extrem stark (wenn sie möchte).
Extrem wichtig war aber auch das Update des Volkswohl Bunds Anfang 2025. Dies war auch bitter notwendig und Mitte 2025 kamen auch schon die nächsten Neuerungen. Gab es bis 2025 vor allem “nur” die gute Risikoprüfung und einfach die Marke Volkswohl Bund als BU-Versicherer (guter Service, da arbeiten Menschen), kamen nun endlich auch starke Verbesserungen bei der Nachversicherung, Vertragsbedingungen und generell bei der technischen Ausgestaltung dazu. Endlich wartet man nicht nur drei Jahre auf das nächste Update, sondern passt sich schneller den Marktgegebenheiten an. Hier setzte auch ein Umdenken ein.
5. Die Verfolger & weiterhin vermittelte BU-Verträge
Gab es im letzten Jahr eine Viererplatzierung auf den dritten Platz, so gibt es diesmal einer Dreierplatzierung für den vierten Platz. Hier befindet sich die Gothaer, Bayerische sowie der HDI.
(Barmenia)Gothaer weiterhin sehr untriebig
Bei so gut wie keinem Versicherer merkt man derzeit, wie stark man im Biometriebereich werden möchte. Die Gothaer heißt ja mittlerweile nicht mehr Gothaer, sondern BarmeniaGothaer. So wurde ja auch der Bestand der Barmenia übernommen und es wurde nun ein sehr großer Player daraus. Man ist weiterhin sehr untriebig, im Sommer folgte ein kleines Update, im Herbst dann größere Neuerungen vonseiten der Gothaer. Auch geht man weiterhin den Weg, das man nicht alles neu erfinden muss, sondern einfach schaut, was so funktioniert. Mit dem Herbstupdate wurde nämlich ebenso die Anrechnung des Versorgungswerkes gestrichen, zudem für Kammerberufe sowie auch Ingenieure die Karrieregarantie auf 7.500 Euro erhöht. Nicht vergessen sollte man zudem immer, dass die Beitragsdynamik bis 67 Jahre durchläuft. Ein Novum, was so nur auch noch die Beitragsdynamik der LV 1871 zu bieten hat.
So ehrlich muss man auch sein - die stark verkürzten Antragsfragen spielen bei uns und den Interessenten weiterhin eine große Rolle, so werden ambulante Behandlungen quasi nur drei Jahre nachgefragt (auch Psyche). Das kann sehr gut für den Einzelnen sein, aber für das gesamte Kollektiv kann es sich negativ auswirken. Aber vielleicht wird der Versicherer im BU-Bereich mal so groß, dass dies einfach verwässert.
Bzgl. Nachfragen und Nacharbeiten ist man aber bei weitem komplizierter, als die Spitzenklasse am Markt. Das schreckt auch bei uns den einen oder anderen Mitarbeiter ab. Da hat man den Wert von uns vielleicht noch nicht gesehen. Ähnlich wie bei der Baloise ist die Gothaer nach unserer Wahrnehmung aber auch ein Versicherer mit einem sehr guten Standing bei Interessenten, die gerne Selbstrecherche betreiben. Da ist es ja dann wichtig, dass wir gefunden werden ;).
HDI - weiterhin ein Dauerbrenner
Für manche sogar weiter vorne, bei uns im engeren Verfolgerfeld. Ja, wir geben zu, wir nutzen weiterhin gerne die Sonderaktion mit verkürzten Gesundheitsfragen, die da wären:
- HDI Vereinfachte Gesundheitsfragen Wirtschaftsingenieure & Co
- HDI Vereinfachte Gesundheitsfragen Ärzte, Mediziner, Apotheker
- Vereinfachte Gesundheitsfragen für Anwälte in der Berufsunfähigkeitsversicherung bei der HDI
- Vereinfachte Gesundheitsfragen für Steuerberater in der Berufsunfähigkeitsversicherung beim HDI
- HDI Vereinfachte Gesundheitsfragen für alle Berufe mit Basisrente
- Eine bekannte HDI Sonderaktion für Ärzte in der Berufsunfähigkeitsversicherung in neuem Gewand
- HDI für Notare für bis 3.000 Euro
Aber auch die Schwachpunkte wurden ausgemerzt, durch das Update im Sommer 2025 gibt es nun endlich auch eine gute Form der Arbeitsunfähigkeitsklausel, eine verbesserte berufliche Besserstellung sowie endlich die Einführung der Karrieregarantie. Bedingungsseitig sicherlich einer der Top-Versicherer, immerhin verzichtet man ja auf die konkrete Verweisung, was weiterhin einmalig ist. Zudem gab es mit dem Update noch erhebliche Preissenkungen für unsere Zielgruppen, somit dürfte der HDI automatisch mehr in den Fokus bei Interessenten rücken.
Die Risikoprüfung ist aber weiterhin so lala. Man kann zufrieden sein, an die Spitzenklasse kommt man aber auf keinen Fall ran. Komplexe Fälle sind schwierig zu versichern, aber auf der anderen Seite öffnet man aber mit den gesamten Sonderaktionen Tür und Tor. Grundsätzlich bleibt die HDI Berufsunfähigkeitsversicherung aber ein Dauerbrenner bei uns.
Die Bayerische - irgendwie möchten wir mehr, aber es klappt nicht immer
Eigentlich ein Versicherer, den wir sehr mögen und auch extrem gut passen könnte. Immerhin ist ja in jedem Tarif auch eine Dienstunfähigkeitsklausel mit dabei, was insbesondere für Schüler & Studenten ein Vorteil wäre. So müsste man sich dann nie mehr die Frage stellen “Benötige ich als künftiger Beamter eine Dienstunfähigkeitsklausel?”. Wir wären also an sich positiv gestimmt, aber irgendwie fehlt es am Durchbruch. Die Risikoprüfung ist sehr bemüht und auf Zack, aber kann halt nicht mit den Top drei mithalten. Selbst bei drei normalen Annahmen (bei Angestellten, schon im Berufsleben), wird sich von Kundenseite dann doch für die LV 1871, Baloise oder Gothaer entschieden. Das Update im Herbst 2025 kann hier leicht Abhilfe schaffen, aber irgendwie fehlt der triftige Grund neben der DU-Klausel. Im Tarif Prestige wird zwar auf die konkrete Verweisung verzichtet, das Preisschild von 18 Prozent ist den meisten dann doch zu hoch. Wir sind aber guter Dinge, dass die Bayerische künftig noch eine größere Rolle bei uns spielt - uns gefällt der Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit, man ist sehr bemüht, man hört immer zu und ist an sich eigentlich auch lösungsorientiert. Wird schon ;-).
Das weitere Verfolgerfeld in der BU-Versicherung:
Machen wir es mal grafisch ein bisschen anders (Aufzählung in Reihe der Neuanträge):
| Gesellschaft | Persönliche Anmerkungen |
|---|---|
| Alte Leipziger | Gegenüber 2024 mit einem guten Sprung, was uns sehr freut. Wir wären eigentlich schon große Freunde der Alten Leipziger, mit dem Update Anfang 2025 schaffte man auch einige Kritikpunkte ab. Man spielt absichtlich auch nicht die “immer billiger” Karte in der BU, was uns grundsätzlich gefällt, aber halt nicht immer alle Interessenten überzeugt. So betont die Alte Leipziger sehr, wie wichtig das Kollektiv ist. Die Risikoprüfung ist sehr gut, aber ziemlich genau, teilweise zu genau. Kann man sich bei der Alten Leipziger versichern, ist man aber sicherlich in guten Händen. |
| Allianz | Gegenüber 2024 mit einem kleinen Plus. Die große Allianz BU-Versicherung ist so etwas wie ein Allrounder. Passt in manchen Sonderaktionen, aber in seltenen Fällen auch mal auf dem normalen Wege. Beitragsdynamik endet weiterhin mit 55 Jahren, das finden wir nicht so toll. Risikoprüfung mit enormen Schwankungen, manche würden sogar behaupten, die Allianz würfelt etwas. Kann somit gut gehen oder man kann sich auch total wundern. Wird weiterhin immer wieder eine Rolle spielen, mit etwas Luft nach oben. |
| Canada Life | Der Newcomer 2025. Wir haben beschlossen, die Canada Life nun auch in den erweiterten Kreis der BU-Empfehlungen zu nehmen. Die Gründe sind einfach zu eindeutig.
|
| Hannoversche | Ja, die Hannoversche. Eigentlich auch ein extrem aufstrebender Versicherer, aber irgendwie werden unsere Mitarbeiter auch nicht wirklich damit warm. Manche Prozesse sollten überdacht werden. Auf dem Papier ist vieles gut, aber im täglichen Handling sind einige Versicherer bei weitem unkomplizierter, auch wenn sich unsere Ansprechpartner sehr bemühen. Man weiß in Hannover aber, was fehlt, die Konkurrenz ist aber halt groß in dem Bereich, wo die Hannoversche gut sein möchte. |
| Nürnberger | Eigentlich schade, grundsätzlich finden wir die Nürnberger BU-Versicherung eigentlich gut, auch die Leistungsfälle in diesem Jahr liefen einwandfrei ab. Zudem hat man die mit Abstand schnellste Risikoprüfung (dafür sind die Voten oftmals aber nicht gut). Wir haben das Gefühl, man ist eher mit sich selbst beschäftigt, immerhin schluckt die kleine Interrisk (bzw. die die Muttergesellschaft in Österreich) die große Nürnberger. Überzeugen konnte aber die BU-Aktion zur Nachversicherung, sowie das Update im Sommer 2025. 2019 war die Nürnberger bei uns noch auf Platz Eins, diesmal von unseren Empfehlungen auf dem letzten Platz. Schade. Potential hätte man ja…. |
6. Spielen elektronische Risikotools eine Rolle?
Nein, wie auch die Jahre zuvor nicht. Quickrisk nehmen wir für eine sehr grobe Voreinschätzung vor, das war es aber schon. So etwas wie Versdiagnose nutzen wir nicht. Wir sehen uns weiterhin als BU-Manufaktur, wo jede anonyme Risikovoranfrage absolut individuell ist, praktisch ein künstlerisches Meisterwerk. Das können wir natürlich bei allen Gesellschaften so machen, somit fragen wir aus diesem Grund niemals bei zehn Versicherern in der BU an. Qualität geht auf jeden Fall vor Quantität.
Elektronische Risikotools sind das eine, aber interessanter bleibt die Frage, was macht die KI mal mit der Risikoprüfung? Es ist mehr als naheliegend, dass immer mehr KI-Tools kommen werden und einen menschlichen Risikoprüfer ersetzen bzw. erst einmal die Arbeit ergänzen. Gute Risikoprüfer wachsen nicht auf den Bäumen und sind sehr teuer. Ganz vereinfacht gesagt machen die ja nichts anderes, als große Daten zu lesen und dann ein Urteil zu bilden. Wir werden noch extreme Umwälzungen und Verwerfungen geben. Wir werden uns sicherlich nicht dagegen wehren, sondern versuchen, das Positive herauszuziehen, aber das Persönliche und Individuelle nicht zu vergessen.
Über 7.000 BU-Risikovoranfragen – unsere Erfahrung ist dein Vorteil!
✅ Über 2.000 echte Kundenbewertungen
✅ Profitiere von unserer Expertise für dein optimales BU-Angebot
✅ Unabhängig, persönlich & kostenlos
7. Leistungsfälle - ja, die nehmen zu.
Eine der besten Entscheidungen für uns war, dass wir BU-Leistungsfälle nicht im eigenen Haus bearbeiten, sondern einen starken Partner mit dem BU-Expertenservice an der Seite haben. Der Grund ist ja auch so banal wie einfach - wir sind Experten bei der Aufbereitung & Ausgestaltung eines BU-Neuantrages. Aufgrund der Vielzahl haben wir dafür auch die Prozesse sowie Kontakte zu wichtigen Menschen. Wie viele Leistungsfälle hat man aber im Jahr? Mal einen beim HDI, mal einen bei der Baloise, mal einen da. Es geht hier um so viel Geld, man kann so viel falsch machen. Diese Thematik gehört in Hände, die sich darauf spezialisiert haben. Es geht um die Existenz, da können wir nicht mit halbem Fachwissen unterstützen.
Da die Leistungsfälle zunahmen, haben wir auch mal eine eigene Seite auf unserer Homepage entworfen mit “Echte Leistungsfälle in der Berufsunfähigkeitsversicherung”. Diese wird Stück für Stück immer weiter ergänzt und gibt einen Einblick, dass es jede Berufsgruppe treffen kann und dass es wirklich um verdammt viel Geld geht. Immerhin versichern wir ja auch keine geringen Renten (Ausnahme Schüler und wenige Studenten), sondern hohe BU-Renten.
8. Nachversicherung - immer, immer wichtiger!
Oh ja, im Jahr 2025 nahm die Nachversicherung direkt nochmals enorme Fahrt auf. Was aber auch nicht verwundert, denn wo auf der einen Seite viele BU-Verträge vermittelt werden & wir viele (junge) sowie aufstrebende Kunden haben, tut sich auch enorm viel. So haben wir im Jahr 2025 sicherlich eine dreistellige Anzahl an Erhöhungsmöglichkeiten gezogen, in manchen Monaten über zwanzigmal.
Zudem unterstützen auch drei Aktionen nochmals unsere Bestrebungen mit:
- BU-Aktion der Nürnberger - Nachversicherung als Inflationsausgleich
- Hannoversche für bis zu 250 Euro (kein Blogartikel)
- Misslungene Gothaer BU-Aktion zur Nachversicherung und deren Ablauf
(Der Ablauf der Gothaer Aktion war sehr diskutabel, wurde aber dennoch nach ersten großen Irritationen gut angenommen). Wir würden uns natürlich weiterhin solche Aktionen „out of the box“ wünschen, sind aber weiterhin bestrebt, auch somit immer sämtliche Hinweise für unsere Kunden zu geben. Einige kommen ja über unseren Jahrescheck auf uns zu, viele aber direkt von sich aus. Zudem machen wir uns aber natürlich auch immer Vorlagen, wenn wir das Studienende wissen. Einen kleinen Trend gibt es auch, dass dieser Eintritt ins Berufsleben immer wichtiger wird, hier bieten Versicherer teilweise nochmals verbesserte Erhöhungsmöglichkeiten an. Zu nennen sei hierbei als Beispiel:
- Bei der LV 1871 kann in einem Zug um bis zu 150 Prozent die bisherige BU-Rente angehoben werden.
- Die Canada Life bietet eine Erhöhungsmöglichkeit auf bis zu 3.500 Monatsrente an, auch wenn zu Beginn z.B. nur 750 Euro abgesichert gewesen sind.
- Bedeutungsvoll (sieht man ja auch am Beispiel des Medizinstudenten bei der Alten Leipziger) ist die Erhöhung bei der Alten Leipziger, da man bei Berufseintritt zusätzlich um 18.000 Euro p.a. (also 1.500 Euro im Monat) erhöhen kann.
Zudem ist das Feld der Nachversicherung auch eines der wenigen prägnanten Unterschiede in der großen BU-Welt. Hier ist auch merklich Pfeffer drin, bei fast jedem Update gibt es hier Verbesserungen. Das sehen wir mit großer Freude, denn in unserer Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung spielt das Thema Nachversicherung durchaus eine große Rolle und wird noch immer wichtiger. Denn einmal den Gesundheitszustand eingeloggt (am besten ist die Nachversicherung zudem ohne Risikoprüfung statt nur Gesundheitsprüfung), kann es später hoch hinausgehen, damit eine bedarfsgerechte Absicherung auf Dauer möglich ist.
9. Weiterer Schabernack, Wissenswertes und Co.
Beitragserhöhungen gab es im Jahr 2024 keine in der BU-Versicherung
Für uns ist die BU-Versicherung mittlerweile ein Produkt, welches eigentlich unterfinanziert ist. Das sagen hinter vorgehaltener Hand auch einige Versicherer. Die Kalkulation ist auf Kante genäht, Leistungsfälle treten aber erst in einigen Jahren und Jahrzehnten auf. Das kann dem einen oder anderen Vorstand dann herzlich egal sein. Der Preiskampf ist enorm, auch wir können uns nicht komplett dagegen wehren, wenn ein Interessent an uns herantritt und ihm der Preis sehr wichtig & die Bedingungen ja auch extrem gut (mittlerweile gibt es bei den guten Versicherer ja fast niemanden mehr, der Grütze ist). sind. Die Versicherer stürzen sich derzeit extrem auf das Feld der Berufsunfähigkeitsversicherung, denn die Altersvorsorge über den Versicherungsbereich ist mittlerweile ein schwieriger Bereich. Teilweise auch nachvollziehbar. Jetzt wird das Heil in der Biometrie gesucht, ohne dass der Kuchen an potenziellen Interessenten größer wird. Auch deswegen gibt es ja auch immer mehr Fusionen (siehe Barmenia & Gothaer, SDK mit der Stuttgarter, Helvetia mit der Baloise oder die Übernahmen der Nürnberger). Der Druck im Kessel steigt und wir sind gespannt, wann der erste Dominostein fällt, der erste also die Überschüsse reduziert (was letztendlich ja eine Beitragserhöhung in der BU-Versicherung darstellt).
Grundfähigkeitsversicherung – weiterhin eine Nische
Der Schreiber des Artikels hat es jetzt selber erstaunt. Wir haben im Jahr 2025 keine einzige Grundfähigkeitsversicherung vermittelt (die BU-Option der Alten Leipziger innerhalb der Grundfähigkeitsversicherung für Kinder mal außen vor gelassen, diese kommt gut an, für uns neben der Nürnberger Kindervorsorge weiterhin die beste BU-Option für Kinder). Dass es so wenig (also keine) ist, hat uns dann doch überrascht. Aber unsere Homepage hat halt so eine Strahlkraft für die Berufsunfähigkeitsversicherung, die Grundfähigkeitsversicherung wird gar nicht wahrgenommen. Für uns ist diese Art der Absicherung ja auch keine Alternative oder gar Ersatz zur BU, sondern halt eine andere Art der Absicherung.
Prinzipiell müssten wir unsere Beratung auch ein bisschen mehr öffnen für die Grundfähigkeitsversicherung, aber es fehlt uns schlichtweg an den Kapazitäten. Wir sind jetzt schon quasi Land unter in der großen, weiten Welt der BU-Versicherung. Hat dann jemand explizit Interesse an einer Grundfähigkeitsversicherung, so empfehlen wir lieber mal einen Kollegen. Natürlich haben wir auch Anfragen von Interessenten, welche nicht versicherbar sind in der BU (z.B. durch eine Ablehnungsdiagnose) und dann nach der Grundfähigkeitsversicherung nachfragen. Ehrlich gesagt sind wir da aber gar nicht spezialisiert bzw. schwere und komplizierte Krankheitsbilder sind natürlich auch in der Grundfähigkeitsversicherung versicherbar. Zudem bekommen wir weiterhin sehr wenige bis keine Anfragen von Handwerker & stark körperlichen Berufe, wo eine BU-Versicherung quasi unbezahlbar wäre, und hier ein Blick auf die Grundfähigkeitsversicherung wert wäre.
- Bei der Erwerbsunfähigkeitsversicherung dasselbe Bild, diese spielt keine Rolle. Dread Disease eine Handvoll, aber nicht nennenswert. Die Unfallversicherung spielt natürlich eine große Rolle, aber das ist wiederum ein Bereich für unsere Sachversicherung und tangiert die BU weniger. Wir sind ja weiterhin davon überzeugt, dass eine Unfallversicherung neben einer BU-Versicherung sinnvoll ist, sah man auch an unseren Unfallleistungsfällen (teilweise knapp 300.000 Euro Auszahlung).
Einen leichten Anstieg der Nachfrage & sowie Abschlüsse nehmen wir beim BU-Airbag wahr. Für uns noch immer sehr unterschätzt, bietet es doch Personen mit (erheblichen) Vorerkrankungen und einigen finanziellen Mitteln durchaus eine Teilkaskoabsicherung.
Private Krankenversicherung – noch größere Steigerungen als in der BU
Bei weitem noch größere Steigerungen (prozentual gesehen von der Stückzahl her), nehmen wir in der privaten Krankenversicherung wahr. Dieser Bereich ist nahezu explodiert, was wir auch von unseren Kapazitäten behaupten könnten (so lehnen wir mittlerweile sogar in der PKV Anfragen ab). Noch nie war der Wunsch der Bevölkerung bzw. für die es möglich ist, so hoch in die private Krankenversicherung zu wechseln, wie im Jahr 2025. Wir sprechen hier jetzt auch nicht von den Interessenten, die nur Geld sparen möchten und einfach nen Billigtarif möchten, sondern von Menschen, die eine wirklich hochwertige Absicherung möchten, da ihnen das System der GKV nicht mehr gefällt. Anders als in der BU-Versicherung ist aber die Annahmequote bei weitem schwieriger, da praktisch jeder Arztbesuch ja Kosten für die PKV verursacht.
ChatGPT, Gemini und Co. - eine Gefahr für euer Standing bei Google?
Wissen wir nicht, vielleicht sind wir ja auch ein großer Profiteur. Es ist natürlich so, dass sich das Suchverhalten verändern wird. Beim einen schneller, beim anderen langsamer. Grundsätzlich ist es aber unser Bestreben, den bestmöglichsten Praxisinhalt auf unserer Homepage zu liefern. Das mag die KI und nennt uns oft als Quelle. So verwundert es nicht, dass immer mehr durch ChatGPT, Gemini, Perplexity und Co. auf uns aufmerksam werden – wir können es ja auch einigermaßen tracken, da wir ja danach fragen, wie jemand auf uns kam.
Inwiefern sich das fortsetzt, wissen wir nicht. Aber da es niemand auf der Welt weiß, machen wir einfach mal weiter wie bisher. Guten Content liefern, gute Beratung liefern. Aufgrund unserer Tausenden Kunden werden wir natürlich auch immer mehr empfohlen – Gesetz der großen Zahlen. Und wenn wir Angst haben vor der KI, was sollten dann erst andere Versicherungsvermittler haben? Es ist ja nicht so, dass wir die Füße stillhalten, sondern wir probieren viel aus, ne gewisse Präsenz haben, in der Presse bekannt sind, über 2.000 Kundenbewertungen (davon über 800 auf Google). Eine gute Grundlage haben wir ja, die nicht viele haben dürften. Es geht also immer weiter, nur das Rad dreht sich wohl etwas anders.
Weiterer Schabernack & Nennenswertes
Ohne viel nachzudenken gibt es folgende Kommentare:
- Präventive Maßnahmen versuchen weiterhin einige in der BU-Versicherung, die richtige Durchschlagskraft bekommt aber kein Versicherer.
- BU-Rentenhöhe bei Studenten sind weiterhin bis maximal 2.000 Euro versicherbar, da traute sich noch kein Versicherer hervor, diese Grenze anzuheben.
- Bei Schülern ist die maximale Grenze ebenso 1.500 Euro, aber diese ändert sich im Januar 2026. Hier traut sich der erste Versicherer, Schüler auf der gymnasialen Oberstufe für bis zu 1.800 Euro abzusichern. Irgendwie umso überraschender, dass Studenten weiterhin nur bis 2.000 Euro gehen.
- Die ärztliche Untersuchungsgrenze liegt weiterhin bei 3.000 Euro, mit der Dialog gab es aber ab Sommer 2025 einen kleinen Ausreißer. Versichert diese Ärzte und Apotheker mit den normalen Antragsfragen bis zu 3.500 Euro. Diese Aktion ist aber befristet und wird wohl wieder eingestellt. Aber die erste Duftmarke wurde gesetzt.
- So ganz stimmt es nicht mehr, dass die Canada Life die höchste Nachversicherung am Markt hat. Die Condor hat im Herbstupdate die Nachversicherungsgrenze komplett gestrichen. Klingt super, in der Praxis aber nicht sooo toll, da die finanzielle Angemessenheit bescheiden ist (80 Prozent vom Netto) sowie die Beitragsdynamik bei 5.000 Euro endet.
- Thematik Psyche: Ein Dauerbrenner. Schwieriger Bereich. Wir sehen schon, dass sich Versicherer ein bisschen öffnen für das Thema Psyche, aber eher in dem Bereich „einmalig und anlassbezogen“. Statistik ist ja weiterhin so & auch unsere Leistungsfälle, dass der Großteil der Leistungsfälle psychischer Natur sind. Hier kann man ja auch wenig mit ärztlichen Attesten & Stellungnahmen arbeiten, denn wie sagte ein Risikoprüfer mal “Man kann ja nicht den Kopf aufschneiden, schauen, ob alles in Ordnung ist und dann wieder zuklappen”. Zumindest wird nach unserer Erfahrung immer stärker mit der Ausschlussklausel Psyche gearbeitet, wo es vorher eine Ablehnung gab. Dann schützt die BU zumindest gegen Krebs, Schlaganfall, Multiple Sklerose und unzählige weitere Krankheitsbilder.
- Kleine Neuigkeit von uns: Wir arbeiten mittlerweile mit dem Vergleichsrechner Comparit statt Morgen & Morgen, sprich, der umfangreiche Vergleich für unsere Kunden stammt mittlerweile von Comparit. Die Antragstellung erfolgt weiterhin direkt über den Tarifrechner der Gesellschaft – Handarbeit als BU-Manufaktur.
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10. Fazit zu unserem BU-Jahresrückblick 2025
Wir sind wirklich sehr demütig für das tolle Jahr 2025. Das Vertrauen, was uns geschenkt wurde - immerhin dürfen wir eine der wichtigsten Versicherungen des Lebens begleiten, welche locker einen fünfstelligen Betrag kostet. Auch möchten wir uns explizit bei all unseren Mitarbeitern bedanken, die extrem viel reingepowert haben. Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen.
Einen großen Dank geht natürlich auch an alle Ansprechpartner von den Gesellschaften, welche uns (mal sehr viel, mal weniger) tatkräftig unterstützen. Ebenso natürlich an alle Kollegen, mit denen wir immer einen kollegialen Austausch pflegen und die uns auch gegenseitig helfen. Wir sind gespannt, was das Jahr 2026 so mit sich bringt.






