Berufsunfähigkeit

Unser Jahr 2021 in der Berufsunfähigkeitsversicherung

*wie auch der Risikolebensversicherung

Es ist fast schon zur Tradition geworden, dass wir Anfang des Jahres auf unser Biometrie Jahr 2021 zurückblicken. Wie hat sich unser “Geschäft” entwickelt? Machen wir neue Trends aus? Gibt es Gesellschaften, welche sich sehr positiv hervortun? Welche Auswirkungen hat Corona eigentlich auf die Berufsunfähigkeitsversicherung? Auf all diese Praxisfragen möchten wir Dir Antworten geben. Unverblümt ohne langes Geschwätz.

Wir selber hatten 2021 wieder ein Rekordjahr an Neuanfragen und somit auch Umsatz in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Da wir dies (Tobias & Patrick) nicht mehr alleine bewerkstelligen konnten, haben wir Manuel Anfang 2021 mit ins Boot der Finanzberatung Bierl geholt. Somit sind wir jetzt zu dritt, ab Frühjahr 2022 bekommen wir weiteren Zuwachs, diesmal dann auch in weiblicher Form. Aber mehr sei noch nicht verraten. Es ehrt uns aber sehr, dass wir so eine große Anzahl an Neuinteressenten haben, welche uns das Vertrauen schenken. Das ist Ansporn, aber Verpflichtung zugleich. 

Harte Zahlen - unser Berufsunfähigkeitsversicherungsjahr 2021

Gegenüber 2020 gab es nochmals eine Steigerung im Jahresdurchschnitt. Die Statistik wird aber etwas verfälscht, da eine mittlere zweistellige an der Sonderaktion der LV 1871 (50 Stück, um genau zu sein) nicht erfasst wurde. Rein von den Stückzahlen liegen wir aber 40 % höher als im Jahr 2020. 

Welche Neuerungen gab es in der Beratung?

  • Wie schon erwähnt, haben wir mit Manuel einen neuen Mitarbeiter bekommen, der uns nun im Bereich der Berufs- wie Risikolebensversicherung, aber immer mehr auch in der Nachversicherungsgarantie unterstützt. Eigentlich wäre er für viele weitere Ideen bei uns im Unternehmen engagiert, aber die Anfragen lassen nicht aus. Eine sehr große Hilfe ist vor allem Patrick - welcher einen Großteil der Anfragen mittlerweile bei uns beantwortet. Vielen Dank an dieser Stelle!
  • Wir achten noch viel auf die Interessenten und lehnen jetzt öfters ab als früher. Auch wenn wir das Gefühl haben, dass es menschlich nicht passt. Klingt vielleicht arrogant, uns ist jedoch das eigene wie auch das Seelenwohl unserer Mitarbeiter wichtiger als unbedingt noch einen Abschluss zu bewerkstelligen. So gab es in diesem Jahr nicht wenige Fälle, wo wir den Beratungsvorgang auch kurz vor einem theoretischen Abschluss abbrechen mussten.
    Auch müssen wir leider öfters den Daumen senken, wenn die Gesundheitshistorie viel zu umfangreich ist bzw. wenn eine “Witz” Technische Ausgestaltung gewünscht wird (Ala BU mit 750 Euro bis 60 Jahre). Da hat jemand die Wichtigkeit nicht erkannt und somit sind wir der falsche Ansprechpartner.
  • Wir legen noch stärker den Wert auf unseren Workflow bzw. haben diesen überarbeitet. Dies erkennt man auch im Artikel “So wirst Du Kunde bei den Bierl´s - unser Workflow zur Erfassung Deiner Daten!” wieder. So helfen uns auch einige Neuerungen in simplr (unserer Kunden Cloud) sehr viel weiter in der täglichen Beratung oder Bewertung von vorhandenen Verträgen. Prinzipiell gibt es auch nur ausnahmslos lobende Worte für diese Art (vielleicht sind die Kritiker aber einfach etwas zu ruhig, aber es kommt echt gut an).

Bei der Risikolebensversicherung sanken unsere eingereichten Zahlen aber etwas, was aber unserer härteren Annahmepolitik geschuldet war, welche Du unter “Sorry, wir können im Moment leider keine Beratung leisten, wenn Du nur eine normale Risikolebensversicherung möchtest.” nachlesen kannst. Dies war aber so beabsichtigt, so dass wir mehr Zeit für unsere Anfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung und allgemein Vollmandate haben.
Wie schon angesprochen, sind die Bierl-Brüder nicht mehr zu zweit, sondern mittlerweile sind wir zu Elft im Unternehmen und stellen uns ähnlich wie ein Ärztehaus auf (verschiedene Berater für verschiedene Sparten). 2022 liegt vor allem in der Sachversicherung klar der Fokus auf Vollmandate, um unser Servicelevel weiterhin aufrechterhalten zu können. Ausnahmen wird es geben, dies betrifft auch weiterhin die Berufsunfähigkeitsversicherung. Wir denken aber, dass die Gedankengänge von uns nachvollziehbar sind.


Ihr seid doch unabhängig - habt Ihr dann auch 40 Gesellschaften vermittelt?

Nein. Wundert auf den ersten Blick, aber wenn man Kenner der Szene ist, wird man merken, dass ein jeder guter Biometrie Makler vor allem mit einer Handvoll Gesellschaften intensiv zusammenarbeitet. Sei es aufgrund der Vertragsbedingungen aber insbesondere auch den kurzen Wegen zu Entscheidern in der Risikoprüfung. Darauf kommen wir aber später nochmals zu sprechen. 

Unsere 2021 vermittelten Gesellschaften bei der Biometrischen Absicherung:

  • Allianz
  • AXA /DBV
  • Alte Leipziger
  • Basler Versicherung
  • Canada Life (Dread Disease)
  • Condor 
  • Continentale
  • DELA (Risikolebensversicherung)
  • Die Bayerische
  • DLVAG (Tochter der Allianz für die Risikolebensversicherung)
  • Delta Direkt (Tochter der LV 1871 für die Risikolebensversicherung))
  • Hannoversche (einmal passte es halt zu gut in der BU...)
  • HDI Versicherung
  • LV 1871
  • Nürnberger
  • Swiss Life
  • Volkswohl Bund
  • Zurich Life (Risikolebensversicherung)

Aufmerksame Leser werden beobachten, dass sich die Anzahl der vermittelten Gesellschaften signifikant steigerte, was aber vor allem Einmaleffekte waren. So gab es Gesellschaften wo wir maximal 1-2 Verträge vermittelten, welche genau in die jeweilige Kundensituation passten (Canada Life als Dread Disease / Continentale, Swiss Life, Hannoversche, / AXA & DBV in der Berufsunfähigkeitsversicherung sowie die Zurich Life / DELA in der Risikolebensversicherung).
Wir geben aber immer wieder einigen Gesellschaften eine Chance mit einer anonymen Risikovoranfrage und dem Votum. Leider bleiben einige Gesellschaften so unflexibel wie ein Stück Brot. Hier eine Ausschlussklausel, dort direkt eine Rückstellung, da noch vier Fragebögen. Auch mit Ablehnungen ist man teilweise extrem schnell.

Die Swiss Life & Continentale (als durchaus bekannte Versicherer) passen bei uns ab und zu im Jahr, da die beiden Gesellschaften insbesondere in Gesundheits- wie Industrieberufen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Da kommt man fast nicht daran vorbei, aber die anonymen Voranfragen sind dort schon im Moment auf grausigem Niveau. Wenn wir das mit den Top-Playern am Markt vergleichen (uns geht's nicht um die Annahme von schwersten Fällen, aber unsere Voranfragen sind eigentlich schon sehr gut aufbereitet).
Wie man auch schon aus den Zeilen lesen kann, wurden wir auch 2021 vor allem durch Anfragen von Akademikern (wie Ingenieure), Studenten, aber auch Eltern für eine Schüler-Berufsunfähigkeitsversicherung überhäuft. Anfragen für “Normale” Berufe haben wir recht wenig. Es ist für uns immer wieder krass zu sehen, dass fast ausschließlich Akademiker den Weg über das Internet zu uns finden. 

In der Risikolebensversicherung versuch(t)en wir, unseren Workflow zu verbessern = sprich, die Konzentration auf wenige Gesellschaften, wo aber die Abläufe, die kurzen Wege und somit das Gesamtpaket passen. Wir schmeißen jetzt keinen Vergleichsrechner an um den “günstigsten” Anbieter zu finden. Wer 1,30 Euro im Monat sparen möchte, kann das machen. Aber nicht bei uns. Unsere Gesellschaften haben ein extrem attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis und auch saubere Gesundheitsfragen - da dürfte für jeden etwas dabei sein.


Was waren Eure Top-Gesellschaften im Jahr 2021 in der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Vorab sei gesagt = es gibt nicht DIE passende Gesellschaft, welche für jegliche Situation immer die beste Lösung parat hält. Da ist die Annahme nach einer anonymen Risikovoranfrage bei einigen Zipperlein noch zu unterschiedlich, natürlich möchten einige Versicherer auch bestimmte Berufe nicht (=Abwehrprämien), welche ein anderer wieder mag. Aber eine kleine Spitzenklasse stellt sich schon heraus und es gab auch etwas Bewegung auf dem Treppchen.
Alle Gesellschaften haben aber eines gemein. Zum einen sind die Wege zu wirklichen Entscheidern sehr gut. Sei es zu den Abteilungsleitern der Risikoprüfung, dem Gesellschaftsarzt, erfahrenen Risikoprüfern oder auch dem Produktmanager der Lebenssparte. So können viele Stolpersteine und Problemfelder auf dem kurzen Wege gelöst werden. Eine Sache, welche wir uns aber wohl auch über Jahre erarbeitet haben. Wir versuchen auch die Versicherer als Partner zu sehen und spielen auch immer mit fairen Kunden. Wir versuchen nichts unter zujubeln, sondern auf Augenhöhe zu agieren. Das erkennen einige Gesellschaften. Andere wiederum nicht, da werden weiterhin eher Strukturvertriebe hausiert, die eben für extreme Umsätze sorgen. Aber das ist eher ein Thema mal für ein Bier am Abend und nicht für die Öffentlichkeit. 

Unsere Top drei Unternehmen waren im Jahr 2021 (Sternchen beachten)

  • LV 1871
  • Basler 
  • Die Bayerische
  • HDI*

Die LV 1871 konnte den ersten Platz mit weitem Abstand verteidigen. Es ist schon richtig gut, was die Münchener uns und unseren Kunden anbieten. Ein wirklich toller Maklerversicherer. Die Risikoprüfung ist auf extrem hohen Niveau (votet aber präzise, leider ab und an zu präzise), die Vertragsbedingungen wie auch die Technische Ausgestaltung lassen praktisch keine Wünsche offen und für viele Lebensphasen (Schüler, Student) bieten die Münchener eine gute Lösung an.
Zudem kommt dazu, dass diese eine tolle Aktion mit vereinfachten Gesundheitsfragen für viele akademische Berufe anbieten (Mediziner, unzählige Technische Berufe) mit sauberer Fragestellung. Auch diese Aktion wird sehr oft benutzt und wir sind dankbar, diese nutzen zu dürfen. 

Die Basler glänzte mit einem umfangreichen Update ihrer Vertragsbedingungen Anfang 2021. Löblich war hier auf jeden Fall, dass diese starken Verbesserungen auch Rückwirkend für das Vertragswerk bis 2018 gelten. Das hat so in der Art nach unserem Kenntnisstand eigentlich noch kein Versicherer gemacht. Bei der Basler sind zudem die kurzen Wege zu Entscheidern erwähnenswert. Die Risikoprüfung arbeitet lösungsorientiert. Bei Unklarheiten wird nachgefragt und nicht sofort ein negatives Votum vergeben. Es wird versucht, eine optimale Lösung für unsere Interessenten zu finden. Von daher Daumen nach oben - die Basler hat derzeit schon eine der besten Risikoprüfungen. Das Versichertenkollektiv dürfte dadurch auch nicht zu sehr belastet werden, da man auf flächendeckende Sonderaktionen (die Aktion für Junge Leute zwischen 10-30 Jahre zählen wir mal nicht dazu) verzichtet und lieber auf die individuelle Betrachtung von jeder Voranfrage abzielt. Mit dem kommenden Update und den umfangreichen Nachversicherungsgarantien Anfang 2022 hat die Basler Berufsunfähigkeitsversicherung nochmals einen Sprung gemacht. Löblich. 

Etwas sehr überraschend positioniert sich die Bayerische als einer unserer Lieblings-Biometrie-Versicherer auf dem Treppchen. Vor Jahren noch freundlich kritisiert, hat sich beim Münchner Traditions Versicherer vieles zum Positiven gewandelt. Die Risikoprüfung war früher - dezent gesagt - noch nicht auf dem gewünschten Niveau. Hier hat man aber einen gehörigen Sprung gemacht und votet nun für uns sehr individuell, gewissenhaft und zügig. Hoffen wir, dass es keine Eintagsfliege ist, aber wenn man die handelnden Personen so beachtet, dann glauben wir nicht daran. Dürfte schon alles Hand und Fuß haben. Im Service hapert es noch etwas, aber auch hier ist man sicherlich erpicht darauf, ein noch besseres Niveau zu erreichen. Gute Mitarbeiter wachsen halt auch nicht auf den Bäumen.
Was die Basler & Bayerische aber gemein haben - die Gesundheitsfragen sind in unseren Augen zu unpräzise und offen gestellt - hier würden wir uns noch einen Sprung wünschen in Richtung Fragestellung der LV 1871, Allianz, HDI oder insbesondere dem Volkswohl Bund.

*Die BU der HDI Versicherung ist so etwas wie ein Dauerbrenner. An den Bedingungen gibt´s nichts zu meckern. Vor allem die stark vereinfachten Gesundheitsfragen für bestimmte Zielgruppen kommen sehr gut an und werden rege nachgefragt. Seit Mai 2021 können Ärzte auch bis zu 2.500 € ohne eine erforderliche Mitgliedschaft absichern. Das ist schon ein Brett. Sehr (...) ausbaufähig ist aber die Dokumentenpflege (= “Bipro”) des Versicherers sowie generell der Servicebereich. Risikoprüfung ist top, Anträge werden auch zügig bearbeitet, aber wehe, es kommt was danach…;). 

Der Volkswohl Bund war früher ein absoluter Dauerbrenner und wäre es wohl immer noch. Die Gesellschaft ist absolut top, unsere gute Meinung haben wir weiterhin. Leider dürfte mal wieder ein kleines Update der Vertragsbedingungen nötig sein (Stichwort Gesundheits- vs. Risikoprüfung) (Ergänzung 19.01.2022 nach Hinweis des Volkswohl Bund mit Bitte um Klarstellung = Man verzichtet weiterhin auf eine erneute Gesundheitsprüfung. Dies beinhaltet aber auch, dass nicht nach demn Rauchverhalten, Hobbys, Auslandsaufenthalte oder dem BMI gefragt wird. Nach dem neuen Beruf wird nur bei früheren Schülern / Studenten gefragt - man möchte das Kollektiv schützen). . Der Hauptgrund liegt aber vor allem in der finanziellen Angemessenheit, welche insbesondere unsere Hauptmandanten ((angehende) Akademiker) betrifft. Der Volkswohl Bund schart hier total aus und lässt unsere Kunden weitaus weniger absichern als eigentlich benötigt (die Abzüge im Leistungsfall sind ja nicht ohne...). Kann sein, dass ein Arzt bei einer 2-Vertragslösung auf 4.000 Euro Absicherung bei anderen Gesellschaften kommt. Nimmt man den Volkswohl Bund mit ins Boot, sind wir schnell nur noch bei 3.300 Euro. Schade, dass immer noch ein Unterschied gemacht wird, ob jemand verheiratet ist und Kinder besitzt oder derzeit noch steuerrechtlich ledig ist. Der Volkswohl Bund nimmt die Angemessenheitsrechnung aufs Nettogehalt vor, nicht aufs Bruttogehalt so wie faktisch alle anderen Gesellschaften am Markt. Würde das der Volkswohl Bund auf die Reihe kriegen (+ 2, 3 kleine Punkte), dann wären die Dortmunder sofort wieder unter den ersten Plätzen bei uns. Die Risikoprüfung ist weiterhin eine der besten am Markt, dass Backoffice / Service ist phänomenal gut (eigentlich auf dem ersten Platz) und auch die Gesundheitsfragen sind in der Berufsunfähigkeitsversicherung eigentlich die fairsten, die es gibt. Nicht umsonst ist Tobias seit 2018 selber beim Volkswohl Bund versichert - schon ein toller Versicherer, welcher aber zwei Hausaufgaben in der BU, in unseren Augen, hat.

In der erweiterten Runde nehmen die Nürnberger, Allianz und die Alte Leipziger Platz. Die Nürnberger könnte eigentlich weiter vorne sein, insbesondere natürlich auch durch das umfangreiche Update Ihrer BU4Future im Juli 2021. Vonseiten der Vertragsbedingungen gibt´s wirklich wenig zum meckern. Etwas Gegenwind kommt aber von der Risikoprüfung, die sicherlich zwei Stufen schlechter ist als bei den oben genannten Gesellschaften. Schon zum Haare raufen. Da wir eine Partnerschaft als Geben und Nehmen interpretieren, kommen “einfache” Fälle dann nicht zur Nürnberger, sondern zu anderen Versicherern, die uns auch mal komplizierte Fälle abnehmen. Schade, denn die Verantwortlichen bei der Nürnberger (fernab der Risikoprüfung) sind eigentlich schon sehr taff und lösungsorientiert.
Die Alte Leipziger darf in der Aufzählung natürlich nicht fehlen, haben aber weiterhin für uns eine unterdurchschnittliche Risikoprüfung und deshalb bei unserer Fokussierung nicht immer vorne dabei. Bedingungsseitig ist man auch nicht mehr das Non-Plus Ultra wie vor fünf bis zehn Jahren, da haben andere Gesellschaften definitiv ihre Hausaufgaben gemacht. Schade, wenn man unser “Geschäft” nicht möchte.
Die Allianz ist solide und irgendwie die Graue Maus, die aber ab und zu hervorkommt. Die Risikoprüfung würfelt gefühlt ab und zu ihre Voten aus und kann daher überraschen. Leider wurde die Aktion für Alltagshelden eingestellt, welche sehr beliebt war. Löblich sind aber die Verbesserungen im Juli 2021, welche verbesserte Gesundheitsfragen & Berufsgruppeneinstufung bieten. 

Rückblick auf die Risikolebensversicherung 2021

Wie Phönix aus der Asche stieg die Dortmunder Risikolebensversicherung (Tochter des Volkswohl Bund). Ein neuer Anbieter in dieser eigentlich sehr stark umkämpften Sparte. Aber die Dortmunder verbindet genau die Punkte, welche wir noch gesucht haben in unserer Beratung zur RLV:

  • Reiner Maklerversicherer
  • Sehr saubere Fragestellung zur Immobilienfinanzierung
  • Sehr saubere Gesundheitsfragen bei Geburt eines Kindes
  • Generell gute Gesundheitsfragen im normalen Antrag
  • Sehr gute Risikoprüfung
  • Kurze und gute Wege im Service
  • Ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis

Man muss dazu wissen, dass insbesondere in der Risikolebensversicherung der Workflow absolut passen muss. Die Beiträge sind günstig, die Bedingungen sind relativ identisch = der Grund des Leistungsfalls ist ja immer der Todesfall (bzw. vorgezogene Leistung bei unheilbarer Krankheit). Deshalb müssen wir unsere Arbeitsweise sehr straffen und die neuen Lösungen der Dortmunder finden Gefallen. Insbesondere auch bei Geburt eines Kindes bietet man vereinfachte Gesundheitsfragen an, analog zur Immobilienfinanzierung. 

Somit agieren wir vor allem mit drei Gesellschaften, mit denen wir jeweils sehr kurze Wege haben in der Todesfallabsicherung:

Sollte gerade eine Immobilienfinanzierung laufen und man ist zu klein für sein Gewicht, kommt die DLVAG / Allianz ins Spiel, welche auch eine saubere Abwicklung liefert. Generell fielen aber unsere eingereichten Stückzahlen in dieser Sparte. Wir bieten eine Beratung nämlich nur noch Vollmandanten an oder Personen, welche über vereinfachte Gesundheitsfragen verfügen können (aber auch hier schieben wir im Moment einen Riegel vor - öffnen diesen aber wohl bald wieder).
Wir merken es auch bei unseren Mitarbeitern, wie wichtig ein sauberer Prozess ist. Tobias ist jetzt über fast ein Jahrzehnt in die Biometrie Absicherung rein gewachsen und träumt teilweise schon Nachts davon und kann somit viel zu Gesellschaften / Tarifen sagen. Für neue Mitarbeiter ist dies hingegen Neuland und deshalb brauchen wir hier eine klare Vorgehensweise. Es macht keinen Sinn, 35 Anbieter bei jeder Anfrage zu vergleichen.


Spielen elektronische Risikotools bei Euch eine Rolle?

Nein, auch weiterhin nicht. Die Ausnahmen bleiben aber bestehen mit Quick Risk.
Wir sehen uns aber weiterhin eindeutig als “BU-Manufaktur” mit sehr individueller Aufbereitung der Gesundheitshistorie. Das beinhaltet weiterhin umfangreiche Eigenerklärungen unserer Interessenten, dem Einholen von ärztlichen Attesten (nicht zu verwechseln mit dem pauschalen Besorgen von Krankenakten) sowie weitmöglichst den Verzicht auf Fragebögen. 

Unsere Interessenten fragen bei uns an, um einen rechtssicheren Vertrag zu bekommen. Aus diesem Grund benötigen wir eine saubere Risikoprüfung wie die Luft zum Atmen und unser Artikel “Warum fragt Ihr für meine BU-Voranfrage nicht bei 10 Gesellschaften an?” hat weiterhin Bestand. Während manche Versicherungsvermittler sich damit weiter brüsten, bei 15 Gesellschaften anzufragen, aber 15 mal nur Schrott Voten zu bekommen, achten wir weiterhin sehr stark auf die Umsetzungsquote, damit unsere Voranfragen weiterhin von Entscheidern bearbeitet werden. Bei einer sogenannten Zwei-Vertragslösung fragen wir i.d.R. maximal drei Versicherer an - somit hat die Gesellschaft eine 66,67 % Wahrscheinlichkeit, zum Zuge zu kommen. So liegen wir weitaus besser als der Marktschnitt von ca. 5-7 Prozent und bekommen bessere Zugangswege. 

Einzig Quick Risk nutzen wir weiterhin gerne in diversen Konstellationen. Für das elektronische Prüfungstool der LV 1871 gab es 2021 auch ein umfangreiches Update, wo nun auch der Beruf mit einfließt. Die Voten sind fallabschließend und können auch so eingereicht werden. Besonders in der Risikolebensversicherung hilft uns Quick Risk durchaus weiter.


Wie teilte sich Euer Biometrie Geschäft 2021 auf?

Nichts neues auf der Baustelle. Der Fokus liegt und lag ganz klar auf der Berufsunfähigkeitsversicherung. Dass die RLV nicht mehr so im Fokus liegt, haben wir schon hinlänglich erläutert.

Die Grundfähigkeitsversicherung soll im Kommen sein - könnt Ihr das bestätigen?

Jein. Bei unseren Anfragen / Stückzahlen definitiv nicht, denn diese sind minimal. Wir haben aber bekanntlich die Besonderheit, dass wir leider sehr wenige Anfragen von Berufen mit körperlichem, handwerklichem oder sozialem Hintergrund haben (wie Krankenschwester, Industriemechaniker, Landschaftsgärtner etc...). Schade, ist aber so. Die Grundfähigkeitsversicherung ist nämlich für die meisten akademischen Berufen relativ genauso teuer wie die BU und deshalb nehmen unsere Interessenten davon wieder Abstand.
Vielleicht sollten wir auch anders beraten, aber die expliziten Wünsche unserer Anfragesteller gehen ausschließlich in Richtung der Berufsunfähigkeitsversicherung, nicht der Grundfähigkeitsversicherung.
Es ist nicht so, dass wir die GFV nicht vorstellen, aber irgendwie ist die Durchdringungsquote sehr gering.
Diese könnte insbesondere auch bei Kinder bis zum zehnten Lebensjahr höher sein, denn hier halten wir die Absicherung für eine sehr interessante Sache, vor allem auch im Hinblick auf die BU-Option. Aber Beiträge von knapp 50 Euro für 1.000 Euro Absicherung ist halt ein Stein im Brett für junge Eltern. 

Es gibt ja auch geschätzte Kollegen, die sehr erfolgreich sind in der Beratung zur Grundfähigkeitsversicherung. Könnten wir vielleicht mal Mäuschen spielen….

Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung spielt weiterhin keine Rolle am Markt. 

Ebenso ist die Nachfrage nach einer Schweren Krankheitenversicherung sehr überschaubar. In vielen Ländern ein absoluter Trendsetter, in Deutschland fast ein bisschen ein Ladenhüter, wenn man es so bezeichnen darf. Glücklicherweise haben wir aber im Land noch eine relativ (!) gute Absicherung im Krankheitsfall mit wenig bis keiner Selbstbeteiligung. Das sieht in den USA, Großbritannien oder Südafrika (wo die Schwere Krankheiten Versicherung entstand) anders aus. Da kostet eine gute Behandlung eines Tumor oder nach einem Schlaganfall schnell mal einen hohen Beitrag, welcher nicht durch die Krankenversicherung gedeckt ist. Zumeist sind in manchen Ländern die privaten Kliniken auf einem viel besseren Niveau als Krankenhäuser / Ärzte, welche nur die Grundversorgung gewährleisten müssen.


Welche Rolle spielen vereinfachte Gesundheitsfragen / Sonderaktionen für Euch?

2021 auch weiterhin eine gehörige. Klar, wir werden weiterhin bei diesen Suchbegriffen stark gefunden. Wer vereinfachte Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung sucht, stößt wahrscheinlich auf unsere Präsenz.
Wobei wir leider auch öfters absagen müssen - wenn das Haus sprichwörtlich schon brennt, gibt es leider keine Absicherungsmöglichkeiten mehr. Wir möchten nicht die Feuerwehr sein, sondern diejenigen, welche eine saubere Fragestellung anbieten möchten für Personen, die immer wieder große Zweifel haben und die Haare in der Suppe suchen.

Anders wie die Jahre zuvor gibt es zwei Dauerbrenner, welche aber praktisch dieselbe Zielgruppe haben:

LV 1871 Aktion für Mediziner & Technische Berufe mit akademischem Hintergrund

Ende 2020 an den Markt gekommen, 2021 voll eingeschlagen. Das die LV 1871 eine der besten Bedingungswerke & generell einen der besten Eindrücke (auch Leistungsfallprüfung, Finanzstärke, kurze Wege) besitzt, hat sich mittlerweile rumgesprochen. Von daher überrascht es nicht, weshalb die LV 1871 Aktion große Beliebtheit verspürt. Die Technische Ausgestaltung mit begrenzter Beitragsdynamik ist zwar nicht optimal, aber zumindest kann die volle Leistungsdynamik sowie die Arbeitsunfähigkeitsklausel eingebaut werden. Die Fragestellung ist zwar fair gestellt, aber der HDI hat hierbei noch vereinfachtere Antragsfragen.

Im Sinne des Kollektivs ist dies aber sicherlich durchaus sinnvoll.
Wie auch bei den meisten HDI Aktionen ist eine Mitgliedschaft im VWI bzw. im BTS-Verband notwendig, welche aber nicht über die komplette Laufzeit bestehen muss. 

HDI Aktion ähnlich wie bei der LV 1871 + Rechtsanwälte und Steuerberater

Ein Dauerbrenner ist hierbei die HDI-Versicherung, welche für viele Berufsgruppen folgende vereinfachte Gesundheitsfragen anbietet:

Die altbekannten Artikel dürften bekannt sein mit:

Es gab aber auch einige Neuerungen beim HDI in diesem Jahr. Es gibt speziell für Ärzte bzw. Studenten ab dem Physikum die selbe Aktion, ohne aber Mitglied zu werden in einem Verband. Steht man schon im Berufsleben, kann man auch 2.500 statt wie bisher 2.000 Euro absichern. Kam gut an.  

Bisher hatte der HDI gemein, dass diese vereinfachten Antragsfragen nicht alle Berufsgruppen machen konnten. Dies wurde aber aufgehoben und nun können Personen mit einer Basisrenten Kombination die Aktion (verlängert bis 30.06.2022) abschließen. Wir sind generell keine großen Freunde von Kopplungsaktionen, aber für bestimmte Zielgruppen wie Selbstständige und Gutverdiener kann dies ggf. eine gute (Teil-) Lösung darstellen. 

Im Artikel “LV 1871 und / oder HDI Berufsunfähigkeitsversicherung Sonderaktion” vergleichen wir übrigens beide Aktionen - auch neu geschrieben und wird immer wieder aktualisiert. 
Nüchtern gesehen haben wir noch nie so viele Sonderaktionen wie in diesem Jahr vermittelt. So werden wir auch immer wieder empfohlen von zufriedenen Kunden, welche ihre Bekannten und Freunde auf diese Aktion hinweisen. 

Weitere Aktionen spielten in besonderen Zusammenhängen eine Rolle, welche noch kurz genannt werden:

  • Bei der Schüler Berufsunfähigkeitsversicherung halten wir die LV 1871 mit ihrer Schüler BU für einen recht guten Anbieter. Dieser beglückt Gymnasiasten mit relativ sauberen Gesundheitsfragen (aber auch Studenten, sowie viele kaufmännische Berufe bis 35 Jahre). Da in jungen Jahren die Gesundheitshistorie oftmals noch blütenweiß ist, kommt die Aktion generell gut zur Geltung.
  • Die Alltagshelden Aktion der Allianz kam gut an, wurde leider im Mai 2021 aber beendet.
    Nicht wirklich eine Sonderaktion, aber pauschal vereinfachte Gesundheitsfragen bieten die...
  • ...Basler, sowie die Nürnberger in ihrer neuen BU4Future, bis 30 Jahre Eintrittsalter an (Maximal 2.000 Euro bei der Basler und 1.500 Euro bei der Nürnberger). Kommt ein Schüler / Student / junger Erwachsener auf uns zu und möchte dort einen Antrag stellen (natürlich nach erfolgter anonymer Voranfrage), sind diese automatisch hinterlegt und von daher sprechen wir eher nicht von einer bewussten Sonderaktion. 

Es gibt zudem noch zwei Aktionen mit extrem starken bzw. fast gar keinen Gesundheitsfragen, diese sind aber nicht für die Öffentlichkeit bestimmt & bieten wir mittlerweile auch nur noch unseren Vollmandanten an. Wir gehen auch immer mehr davon weg, dass man Rosinenpicker bei uns wird.

In der Risikolebensversicherung sind Sonderaktionen überwiegend in der Mehrheit

Bei der Todesfallabsicherung sieht die Sache aber anders aus, ist aber auch unserer Annahme Praxis geschuldet. Eine normale Beratung & Aufbereitung zur Gesundheitshistorie bieten wir in der Risikolebensversicherung nur noch Vollmandanten an, respektive welche es werden möchten (es bekommt also jeder die Chance 😉) .
Im Zuge einer Sonderaktion wg. einer Immobilienfinanzierung oder der Geburt eines Kindes bieten wir im Moment (!) aber eine Solo-Beratung an. Aber auch für Bestandskunden nutzen wir gerne die vereinfachten Gesundheitsfragen, wenn es ein bestimmtes Ereignis gab. Von daher ist die überwiegende Anzahl der Neuanträge im Segment Sonderaktionen einzugliedern. Ob wir das weiter ausbauen oder eher reduzieren möchten, wird sich zeigen. Auch in personeller Natur. Geneigt sind wir schon dazu, unser Know How eigentlich nur noch Personen zu geben, wo wir für alle Versicherungs- wenn nicht sogar Finanzfragen der passende Ansprechpartner sind. Aber warten wir mal ab….
Zumindest sind unsere Prozesse bei der Beratung zur RLV im Zuge einer Immofinanzierung / Geburt eines Kindes mittlerweile sehr effizient (wenn wir uns mal selber auf die Schulter klopfen möchten…).


Was sind die am häufigst versicherten Berufe bei uns?

Gerne würden wir etwas Neues schreiben und erwähnen, dass sich handwerkliche, körperliche oder soziale Berufe bei uns verstärkt melden. Dem ist leider nicht so.
Auch 2021 gab es folgenden, sehr starken Trend:

  • Schüler (hier sind somit die Eltern sehr stark dahinter)
  • Studenten (sehr häufig im Bereich der Humanmedizin, Informatik, naturwissenschaftliche wie technische Studiengänge)
  • Akademiker mit starkem Bezug zu MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik- insbesondere Ingenieure) und Mediziner

Das ist schon auffallend (also im positiven Sinne). Da wir anscheinend sehr gute Arbeit in unserer Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung leisten, werden wir auch sehr stark empfohlen. Da ein Softwareentwickler oftmals mit anderen Softwareentwicklern rumhängt (um es mal recht einfach auszudrücken), bekommen wir automatisch in den Bereichen Mint & Medizin sehr viele Neuanfragen.
Extrem zugenommen haben auch die Anfragen von “Wissenschaftlichen Mitarbeitern” - das fiel uns erst so richtig auf in der letzten Zeit. Aber mit Wohlwollen kann man dies wohl auch in den Bereich MINT stecken. 

Auf Beamte haben wir grundsätzlich in der Einzelberatung keinen verstärken Fokus. Es gibt zwar sehr gute und individuelle Lösungen, aber (angehende) Beamte haben es so an sich, dass sie von vielen anderen Seiten / Versicherern betört werden mit teilweise völlig falschen Informationen (PKV, diverse Versicherer...). Hier haben wir wenig Lust, alle zwei Jahre erklären zu müssen, warum unsere Dienstunfähigkeitsversicherung für Dich die passende Wahl war, obwohl die irgendein Marktteilnehmer madig macht. Zudem sinkt der Absicherungsbedarf auf Dauer für Beamte, deshalb sind auch Nachversicherungsgarantien und Beitragsdynamiken nicht so relevant wie bei akademischen Berufen.
Beamte gerne, vorwiegend aber bitte als Vollmandanten. 

Wir würden uns aber ebenso über die in Ausbildung befindliche Krankenschwester, den Industriemechaniker oder eine normale Bürokauffrau freuen. Aber diese Anfragen sind leider vage, also bleibt weiterhin unser Beratungsfokus auf (angehende) Akademiker und Schüler.


Wie hoch sind die abgesicherten BU-Rentenhöhen im Schnitt?

Haben wir früher noch einen Durchschnittswert ausgerechnet, so machen wir dies nicht mehr. Das Ergebnis wäre zu sehr verfälscht durch Schüler & Studenten, welche ja gewissermaßen einen Deckel auf die finanzielle Angemessenheit haben mit 1.500 respektive 2.000 Euro. Aber auch Berufseinsteiger direkt nach dem Studium & Ausbildung können bekanntlich noch nicht so viel absichern.

Von daher ist eine Zahl wichtiger = Fast jeder Interessent sichert das maximal mögliche ab. Bei Schülern somit 1.500 Euro, bei Studenten sind es 2.000 (in den meisten Fällen als Kombination möglich) und bei im Beruf befindliche Personen, sind es die 60 Prozent des Bruttogehaltes. Dies lässt erst ab einer Absicherungshöhe von 3.500-4.000 Euro etwas nach. In diesem Bereich bewegen sich übrigens nicht wenige Neuabschlüsse bei uns. Aber auch 5.000 Euro an Absicherung ist keine Seltenheit, solange die Angemessenheit gewahrt ist. Den Spitzenreiter mit 7.500 Euro neuer BU-Absicherung schafften wir im Jahr 2021 aber nicht, außer man nimmt vorhandene Verträge mit ins Boot (welche behalten wurden). Aber wenn ein Arzt im Jahr 400k verdient, benötigt man auch eine umfangreiche Absicherung. Da sind dann auch 750 Euro tägliches Krankentagegeld angemessen.
Wie wir mit so hohen Summen umgehen und Stolpersteine für unsere Interessenten vermeiden, kannst Du unter “Fälle aus der Praxis – so sichern wir hohe Renten in der Berufsunfähigkeitsversicherung ab!” nachlesen.

Witzanfragen mit 800 Euro für einen Angestellten bis 55 Jahre lehnen wir übrigens konsequent ab. Das dürfen andere machen. Wer die Wichtigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht erkennt, kann nicht mit uns zusammenarbeiten. Dafür ist uns die Zeit zu schade. 

Die Lage in der Risikolebensversicherung

Diese folgt eigentlich einem interessanten Muster, nämlich den Bau- und Immobilienpreisen. Zumeist wird bei uns eine Risikolebensversicherung in Zusammenhang mit einer Immofinanzierung gemacht. Je höher dass diese ausfällt, desto prägnanter ist natürlich der Absicherungsbedarf. Über die explodierenden Immobilienpreise müssen wir Dir hoffentlich nichts mehr sagen. So sind 500.000 Euro Absicherung mittlerweile keine Seltenheit. Hier muss man jetzt auch diverse Versicherer loben, welche die Grenze zu ärztlichen Untersuchungen oder allgemein in der Sonderaktion Stück für Stück nach oben geschoben haben. Musste teilweise früher schon ab 300k eine Untersuchung beim Arzt erfolgen, befinden wir uns mittlerweile in einem Bereich von 500k und sogar darüber.
Möchte man mehr absichern (auch eine Millionen war keine Seltenheit im Jahr 2021), so teilen wir auch hier wieder brav auf.
Eine Absicherung über mehrere Millionen Euro hatten wir bisher noch nicht in unserer Firmengeschichte, würde uns aber durchaus mal interessieren... Wird sicher auch mal kommen.


Euer Bestand & Neuanträge steigen - wie sieht´s mit Leistungsfällen aus?

In der Risikolebensversicherung wäre dies natürlich immer eine sehr traurige Sache. Hier hatten wir Glück - kein Leistungsfall.
In der Sparte Berufsunfähigkeitsversicherung wird dies naturgemäß über all die Jahre extrem stark zunehmen. Letztendlich gab es einige losen Anfragen ala “Ich bin jetzt 3 Monate krankgeschrieben, wahrscheinlich geht´s mir bald wieder besser, aber ich frage schon mal Vorsichtshalber an, wie es mit einem Leistungsantrag aussehen würde…”.
Als direkten Leistungsfall an sich haben wir derzeit einen aufgrund einer Chemobehandlung (Vertrag vor einem Jahr abgeschlossen). Dieser wurde uns erst Ende 2021 angezeigt, von daher können wir hier noch keinen positiven Vollzug vermelden.

Generell gilt aber = Leistungsfälle bearbeiten wir ausnahmslos niemals selber, sondern wir (und auch Du) profitieren von unserem umfangreichen Netzwerk. Wir geben einen Leistungsfall in der Berufsunfähigkeitsversicherung in vertrauensvolle Hände eines Versicherungsberaters.
Wie schon öfters angesprochen auf unserer Homepage, möchten wir bei uns intern wie ein Ärztehaus funktionieren. Manche Themen deckt dieses Ärztehaus nicht ab, aber es weiß, wo es einen Spezialisten gibt. Das ist eine Win-Win-Situation für alle. Wir sehen einen Versicherungsmakler als völlig falsche Person an, welcher den Leistungsantrag behalten soll. Woher soll ein Versicherungsvermittler auch die Ahnung haben, wenn im Jahr 1-2-3 Leistungsfälle kommen?
Würden wir im Jahr zweimal eine Berufsunfähigkeitsversicherung vermitteln, wären wir fachlich sicherlich auch nicht so auf der Höhe wie jetzt. Deshalb “Schuster bleib bei deinen Leisten” - insbesondere in Bereichen, wo es um mehrere Hunderttausend Euro geht.


Trends, Geschichten aus dem Paulanergarten, Wissenswertes - das gibt es noch zu sagen…

Es ist schwierig, die Vertragsbedingungen noch stärker zu verbessern. Mittlerweile befinden wir uns auf einem extrem hohen Niveau - zumindest bei den guten Anbietern. Fallstricke im Leistungsfall werden immer weniger bis praktisch nicht vorhanden (außer für Theoretiker, aber wir zählen uns zu den Praktikern im Alltagsgeschäft). Die letzten drei großen Veränderungen mit:

  • Arbeitsunfähigkeitsklausel / Gelbe Schein Regelung (wobei es hier eine “gute” und eine “schlechte” Form gibt)
  • Teilzeitklausel (die jüngste Errungenschaft - ob Praxisrelevant, wird sich noch zeigen)
  • Vereinfachte Leistung schon bei schwerer Krankheit 

finden zumindest bei den aktuellen Updates zu den Vertragsbedingungen immer mehr Berücksichtigung.
Wir haben jetzt also die Situation, dass das Kleingedruckte immer besser wird, die Beiträge für akademische und “gerne genommene” Berufe ebenso. Es gibt regelrecht einen Preiskampf. Das drückt zwangsläufig auf die Margen der Versicherer. Zu Beginn ist Neugeschäft noch positiv in der Bilanz, aber lass mal die ersten Leistungsfälle kommen. Besonders auch mit der vereinfachten Leistung bei schwerer Krankheit (oder auch Krebsklausel genannt) oder der AU-Klausel könnten die Margen der Versicherer auf ein Minimum schrumpfen und es kann das Problem kommen, dass die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. Was hätte dies zur Folge?

  1. Bei der einen oder anderen Gesellschaft wird die Kooperation im Leistungsfall dezent gesagt nicht kundenorientiert sein. Man wird abwiegeln oder ablehnen. 
  2. Die Nettobeiträge werden steigen müssen, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. 

Uns geht's auch darum, dass Du ein gewisses Verständnis bekommst, warum wir Dir nicht pauschal den günstigen Anbieter (trotz vermeintlich guter Leistungen) anbieten. Uns ist ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis und die Beständigkeit der Beiträge viel wichtiger. Sonst schlägt sich dies mal vehement in Beitragserhöhungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung nieder. Im Jahr 2021 gab es nach unserer Kenntnis aber keine Erhöhung des Nettobeitrags in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Also so ein Fiasko wie damals bei der WWK Berufsunfähigkeitsversicherung blieb den versicherten Kunden im letzten Jahr erspart. 

Es gibt zwei trügerische Zeichen, wo evtl. die Alarmglocken klingen

  1. Die Überschüsse im Leistungsfall sinken bei den meisten Anbietern. Dies ist eine der Stellschrauben, welche ganz still und heimlich gedreht werden können. Hier bekommen weder die Kunden (außer, man befindet sich im Leistungsfall) noch die meisten Versicherungsvermittler was mit. 2021 gab es schon die Tendenz, welche wir im Artikel “Fallende Überschüsse im Leistungsfall Berufsunfähigkeitsversicherung 2021” niedergeschrieben haben
  2. Immer mehr Gesellschaften suchen das Heil in der Berufsunfähigkeitsversicherung, welche früher die Sparte nur nebenbei betrieben. Aber das Geschäft mit normalen Lebens- wie Rentenversicherungen ist kein Wachstumsmarkt mehr und eher unter Druck - deshalb konzentriert man sich immer mehr auf die Biometrische Absicherung und kommt mit Kampfpreisen an den Markt, aber ohne ausreichendes Versichertenkollektiv. 

Es bleibt auf jeden Fall eine interessante Zeit. Berufsunfähigkeitsversicherung klingt zwar trocken, aber wenn man mittendrin, statt nur dabei ist, kann dies ein verdammt interessantes Thema sein. 

Wird die Berufsunfähigkeitsversicherung grüner & nachhaltiger?

Jein. Erste Bestrebungen gibt es schon, wie man an der neuen BU4Future der Nürnberger Versicherung gesehen hat. Bei Vertragsabschluss wird ein Baum gepflanzt und der Deckungsstock (= wo das Geld der versicherten Kunden angelegt wird) investiert in nachhaltige Anlagen. Das sieht am Beispiel der Nürnberger dann so aus:

Wir legen hierbei noch nicht den wirklichen Wert darauf, da nach unserer Auffassung der Markt und die Regularien dies selber lösen werden. Der Gesetzgeber wird die Gesellschaften auffordern, die Anlagen der Versicherer “ESG konform” anzulegen. Die eine Gesellschaft wird aus Marketinggründen dies noch ausbauen, die anderen machen es einfach. Vielleicht macht dann letztendlich das Pflanzen eines Baumes den Unterschied. Aber schauen wir mal, wo die Reise hingeht. In anderen Versicherungssparten ist man einen Tick weiter. Eine aktuelle Übersicht unserer Empfehlung / Einschätzung bekommst Du unter “Grüne und nachhaltige Versicherungen”. 

Ein Trend nimmt leicht zu - Vorsorge ist besser als Nachsorge

Diesen Umstand finden wir erfreulich. Bisher ist es ja so, dass man ab dem Erhalt der Police bis zu einem theoretischen Leistungsfall von seinem Versicherer relativ wenig mitbekommen hat, wenn man das jährliche Schreiben der Beitragsrechnung mal außen vor nimmt. Jetzt gibt es langsam den Trend, dass man seine Kunden unterstützen möchte mit diversen Programmen, um erst kein Leistungsfall zu werden. Die Idee dahinter ist schlicht “Es ist günstiger, wenn wir vorher etwas finanziell leisten als Vorbeugung, als wenn später ein Leistungsfall kommt”. So bieten manche Gesellschaften wie die Nürnberger (siehe obige Grafik) eine Gesundheitsplattform an mit digitalen Gesundheitskursen sowie die Möglichkeit bis zu 100 Euro an Zuschuss für den Sport & Fitnessverein zu bekommen. Versicherer haben es eben lieber, wenn man am Abend eine Runde Badminton spielt als auf der Couch zu sitzen mit einer Tüte Chips und der zwei Liter Flasche Cola.

Wir denken, dass die Thematik des “Trackings” noch starken Einfluss nehmen wird. Wir könnten uns z.B. vorstellen, dass es 5 % Beitragsrabatt gibt, wenn man an über 200 Tage im Jahr mindestens 10.000 Schritte geht oder vielleicht 200 km im Jahr joggt… Irgendwie so etwas. Wo also bewusste Entscheidung pro Bewegung und evtl. gesundee Ernährung belohnt wird.
Aber das ist ein gesellschaftlicher Trend. Schaun mer mal, würde man in Bayern sagen. 

Unterschiede der Top Gesellschaften gibt es vor Allem noch in der Nachversicherungsgarantie

Wirklich interessant in der alltäglichen Beratung ist bei uns vor allem der Bereich zur Nachversicherungsgarantie in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Insbesondere bei jungen Menschen mit Aussicht auf Karriere und / oder Selbstständigkeit ist dies ein nicht zu unterschätzender Punkt. Die Nachversicherungsmöglichkeiten sind noch zu unterschiedlich und noch nicht wirklich vereinheitlicht (fernab der normalen Gründe wie Heirat, Geburt eines Kindes, Immobilienfinanzierung). 

Ein leidiges Thema wird aber immer besser. Es gibt immer noch Gesellschaften, welche mit einer “Nachversicherungsoption ohne erneute Gesundheitsprüfung” werben. Das ist aber längst überholt. Viel wichtiger ist es doch, dass keine erneute Risikoprüfung stattfindet (das beinhaltet, dass nicht nochmals der Beruf geprüft werden kann oder auch gefährliche Hobbys).
Die Nürnberger hat 2021 mit ihrer neuen BU4Future dies endlich sauber gestellt. Von den “guten” am Markt (in unseren Augen) bleiben somit nur noch der HDI sowie der Volkswohl Bund übrig. 

Noch interessanter ist jedoch die maximale Absicherungshöhe, welche endlich nun nach oben aufgeweicht wird. Bislang lag diese doch i.d.R. bei 2.500 Euro. Viel zu wenig, wenn man die Inflation und den damit verbundenen Kaufkraftverlust über all die Jahre bedenkt. 

Machen wir einen kleinen Überblick über die gängigen Versicherer (Reihenfolge ohne Wertung)

  • Die LV 1871 versichert je nach Beruf bis zu 3.000 Euro nach, durch die Karrieregarantie sogar das Doppelte davon (sprich 6.000 Euro)
  • Die Nürnberger hat von der LV 1871 abgeschrieben und versichert bei guten Berufen auch bis zu 3.000 Euro, nebst der Karrieregarantie. Finden wir nicht dramatisch, gutes Nachmachen ist in Ordnung. 
  • Die Basler verharrte 2021 weiterhin bei 2.500 Euro. Aber ab 01.01.2022 bietet man pauschal bis zu 4.000 Euro an.
  • Beim Volkswohl Bund gab es keine Änderung, weiterhin 2.500 Euro mit Erhöhungsmöglichkeit aufgrund der sogenannten Versorgungsgarantie. Leider ist die finanzielle Angemessenheit bescheiden.
  • Bei der Alten Leipziger muss man die Nachversicherungsgarantien studiert haben. Grundsätzlich gesamt auf 1.000 Euro gedeckelt, durch diverse Ereignisse können diese aber ausgehebelt werden. 
  • Die Nachversicherungsgarantien der Allianz haben den Vorteil, dass die Beitragsdynamiken nicht angerechnet werden, aber dafür können insgesamt nur 1.000 Euro genutzt werden. 
  • Bei der HDI gab es im Zuge des Facelifting 2021 die Erhöhungsmöglichkeit auf 3.000 Euro, zuvor muss aber die freie Phase beendet sein. Auch nicht einfach…
  • Die Bayerische hat eine recht einfache und nachvollziehbare Lösung - Nachversicherung bis 3.000 Euro sind möglich
  • Die Swiss Life verharrt weiterhin auf 2.500 Euro. Macht aber nichts, aufgrund sehr schwacher Risikoprüfung kommen die eh sehr selten bis nie in Frage. 

Besonders für Studenten und Akademiker, die ihre nächsten beruflichen Sprünge wagen möchten, kann es durchaus sinnvoll sein, etwas zu taktieren und nicht Pauschal 50 / 50 seine Berufsunfähigkeitsversicherung bei einer Zwei-Vertragslösung aufzuteilen. Der HDI versichert z.B. direkt nach dem Studium / Berufseinstieg von 500 auf 2.500 Euro. Ein anderes Unternehmen lässt hier wiederum nur 500 Euro zu, aber beim Studium gelten zu Beginn 2.000 Euro (HDI nur 1.500 Euro). Ist jetzt nur ein plakatives Beispiel, aber mit dem wichtigen Werkzeug der Nachversicherungsgarantie kann wirklich eine bedarfsgerechte Absicherung stattfinden. Interessant wird noch sein, inwiefern die Karrieregarantie noch weiteres Gehör finden wird - die Nürnberger hat die tolle Idee der LV 1871 jetzt aufgegriffen.
Je flexibler ein Versicherer, desto besser für den Kunden. Wurde aber auch Zeit, dass die verkrustete Höhe von 2.500 Euro nach gefühlt zwei Jahrzehnten mal erhöht wurden.

Leider ist die Absicherungssumme bei einem Neuabschluss weiterhin bei 2.500 Euro begrenzt (Update = HDI erhöhte 01 / 2022 auf 3.000 Euro), wenn man nicht unbedingt eine ärztliche Untersuchung, erweiterte Antragsfragen sowie die Mitsprache des Rückversicherers möchte. Letztere (=Rückversicherer) sind wohl der ausschlaggebende Punkt, weshalb sich noch kein Unternehmen auf 3.000 Euro steigerte. Schon irgendwie schade, dass hier die Höhe nicht angepasst wird aufgrund der Inflation und den damit verbundenen Preissteigerungen. 

Welche Auswirkungen hat Corona / Covid 19 auf euer Biometriegeschäft?

Bisher sehr geringe bis keine. Wobei man zwei Sachen noch unterscheiden muss:

A: Die Besorgung der Krankenakten und insbesondere Ärztliche Atteste wird schwieriger

Mediziner sind unter Dauerstress und es ist nicht so einfach, einen Termin zu ergattern. Teilweise fehlt auch das Verständnis, wieso wir sehr gerne mit Ärztlichen Attesten in der Berufsunfähigkeitsversicherung arbeiten, denn “die Versicherung soll doch bei uns anfragen”.
Da schlägt dann wieder die Stunde der Sonderaktionen mit vereinfachten Gesundheitsfragen, wo man evtl. das eine oder andere Attest umgehen kann. 

Ärzte sind zwar weniger erreichbar, da aber viele Interessenten (teilweise) im Homeoffice sitzen, klappt die Kommunikation teilweise sogar etwas besser. 

B: Covid-19 Erkrankung als Hindernis für einen Antrag?

Es melden sich natürlich bei uns immer wieder Interessenten, die eine überstandene Covid-Infektion hatten. Bei einem milden Verlauf ist eine Versicherbarkeit (egal ob BU oder RLV) kein Problem. Wirklich schwerwiegende Verläufe haben wir aber noch nicht mitbekommen bzw. diese fragen wahrscheinlich erst gar nicht bei uns an.
In unserem Kundenstamm gibt es aber noch keinen direkten Leistungsfall. Unterhält man sich mit den Gesellschaften, so gibt es aber schon erste Leistungsfälle - Stichwort Long Covid. Diese dürften leider mit der Zeit zunehmen.


Seid Ihr weiterhin fleißig am Schreiben zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung?

Ja, wobei wir mittlerweile zwischen drei Kategorien unterscheiden:

  • Feste Anker- / Menüartikel
  • Blogartikel
  • Schattenartikel (Neu…)

Erklären wir kurz die Unterschiede:

Fester Anker- & Menüartikel

Das sind Beiträge, welche Du über unsere ganz normale Menüführung unter Berufsunfähigkeitsversicherung findest. Das sind sogenannte Evergreens, welche die wichtigsten Punkte zur Berufsunfähigkeitsversicherung erklären. Sei es, wie eine Risikovoranfrage funktioniert, welche die beste Schüler Berufsunfähigkeitsversicherung ist oder warum eine Aufteilung auf zwei Verträge sehr sinnvoll sein kann. Diese Artikel werden nicht nur einmal geschrieben, sondern immer wieder auf dem neuesten Stand gebracht. Kann durchaus sein, dass manche Beiträge im Jahr fünfmal und mehr angepasst werden auf aktuelle Begebenheiten.
Das sind sogenannte Evergreen Artikel, welche vor 7 Jahren genauso ihre Bedeutung hatten, welche aber angepasst werden.
Das verschlingt mittlerweile einen Großteil von Tobias als Schreiber, welcher aber nicht wirklich sichtbar ist. 

Blogartikel

Ein Blog dürfte jedem bekannt sein. Gab es hier früher noch viele Infoartikel, welche vielleicht auch noch in einigen Jahren interessant sein könnten, haben wir diese Vorgehensweise nun leicht geändert. In unserem Blog sollten künftig Begebenheiten stehen, welche einen gewissen Zusammenhang mit aktuellen Ereignissen haben. Man kann es auch als eine Art “Newsbereich” bezeichnen. So wird auch dieser Beitrag in unserem Blog erscheinen. Im Jahr 2026 werden sich wahrscheinlich nur noch wenige für unser Jahr 2021 in der Biometrie interessieren. Mit der Zeit verschwinden die Artikel immer mehr und mehr.

Schattenartikel

Das ist eine neue Kategorie. Schattenartikel sind nicht einfach zu finden. Eine Auffindbarkeit gibt es nur unter:

  • Direktem Link von uns (z.B. in einer Email)
  • Verlinkung im Text
  • Google Suche (natürlich auch über weitere Suchmaschinen)

Das sind Artikel, die nicht soooo wichtig für unsere Menüführung sind, aber eine gewisse Aktualität haben, weshalb der Blog auch nicht mehr der passende Ort ist. So zogen im letzten Jahr viele Blogartikel in einen Schattenartikel über. Eine kleine Auswahl unserer Schattenartikel:

Das sind alles Beiträge, wofür man eigentlich keinen Platz in der normalen Menüführung besitzt (sonst wird´s irgendwann mal unübersichtlich), aber eigentlich nie an Aktualität verlieren (wenn die Artikel regelmäßig angepasst werden).
Somit gibt es die neue Kategorie Schattenartikel. Ein Großteil der neuen Beiträge im Jahr 2021 sind dort entstanden, der geneigte User erkennt dies aber nicht. 

Eigentlich wollte Tobias vor allem Ende 2021 noch viel mehr Beiträge schreiben, aber irgendwie wurden wir jetzt von unserem eigenen Erfolg eingeholt. Zu viele Empfehlungen & Neuanfragen, da blieb keine Zeit um in die Tasten zu hauen. Teilweise haben wir sogar Samstag & Sonntag beraten, ein Mitarbeiter von uns schob sogar Nachtschicht...


Fazit zu unserem BU-Jahr 2021 in der Berufsunfähigkeitsversicherung:

Am besten ist immer, wenn man den Vorausblick aus 2020 nimmt. Hätte man uns gesagt, wie 2021 so verlaufen wäre, dann hätten wir sofort eingeschlagen. Klar, es hat nicht immer alles zu 100 % gepasst, letztendlich sind wir aber sehr zufrieden. Wir sind gespannt, wie 2022 wird - dann nochmals personell aufgestockt. Vielleicht bleibt dann wieder mehr Zeit für Content und neue Inhalte auf unserer Seite. Aber wir meckern im Moment auf sehr hohem Niveau…
Wir freuen uns ebenso auf die Tarifneuheiten, insbesondere zur besseren Technischen Ausgestaltung, welche somit einen wirklichen Mehrwert für alle Interessenten in der Biometrie darstellen. Man mag gar nicht meinen, wie interessant eigentlich die große, weite Welt der Berufsunfähigkeitsversicherung sein kann…


Pressenachklang

13.01.2022 / Das Fachmagazin Pfefferminzia nahm diesen Artikel ebenso auf und berichtete darüber mit "Auch 5.000 Euro an Absicherung ist keine Seltenheit". Überschrift natürlich etwas typisch Journalistisch, aber wir danken natürlich trotzdem für die Erwähnung.