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„Das Nerven durch ständige Rückgewinnungsversuche“ sind wichtiger als ein sauberer Versicherungsschutz!

Es gibt manchmal Fälle, da müssen wir mehr als nur mit dem Kopf schütteln. Vorab – uns geht es jetzt nicht darum, ob wir einen Kunden bei uns mehr in der Betreuung haben – wir bekommen am Tag mindestens zwei Neuanfragen und wachsen nachhaltig und sehr gesund. Aber trotzdem gibt es Situation, wo wir uns einfach ärgern und es nicht fassen können. In diesem Fall war es bei uns ein regionaler Interessent, welcher bisher bei der Debeka in allen Finanzangelegenheiten betreut wird.

Da kann man schon mal mürrisch schauen

Vor zwei Jahren hatte Tobias die beiden schon in Bezug auf die Risikolebensversicherung beraten und trotz erheblicher Vorerkrankungen eine sehr gute Lösung mit einer Normalen Annahme bei der Basler Risikolebensversicherung erreicht nach erfolgter Aufbereitung der Gesundheitshistorie & inklusive Risikovoranfrage. In den letzten Monaten kam nun die erhellende Erkenntnis, dass insgesamt 12 Verträge bei der Debeka wohl mal überprüft werden sollten. Soweit so gut. Dies dürfte dem versierten Versicherungsmakler bekannt vorkommen, dass es wahrlich passende Lösung geben kann. Das erkennen mittlerweile auch sehr viele Verbraucher. 

Bisherige Vertragsübersicht unseres bisherigen Ein - Vertragskunden:

Die Kenner unter unseren Lesern werden es wissen. Die Debeka ist im Krankenvollversicherungsbereich ganz in Ordnung (wenngleich nicht führend), aber das war es dann schon. Im Rentenversicherungsbereich pochte man ja auch jahrelang auf die Klassische Rente und verhöhnte Gesellschaften und Vermittler, welche schon frühzeitig auf aktive Fonds und kostengünstige ETF Lösungen setzten. 2016 stellte aber die Debeka dann die Klassische Variante ein (siehe Bericht im Versicherungsbote). Krass, dass unser Interessent aber sechs Lebens / Rentenversicherungen bei der Debeka hat. Dies wurde auch im Zuge einer Baufinanzierung, welche ebenfalls über die Debeka stattfand, beliehen. Der versierte Vermittler schlägt jetzt sicherlich die Hände über den Kopf und fühlt sich wieder an die 90er Jahre erinnert, als solche Machenschaften Gang und Gäbe gewesen sind.

Die Beratung begann aber in der Sachversicherung

Hierbei ist Stefan mit seiner „Assistentin“ Marina (vor drei Jahren hätten wir nicht gedacht, dass wir jemals solche Zeilen schreiben werden) im Hause Bierl der richtige Ansprechpartner. Die Optimierung sämtlicher Sachversicherungen sind natürlich eine der Hauptaufgaben eines Versicherungsmaklers und natürlich hat die Sachversicherung auch bei uns einen sehr wichtigen Stellenwert, auch wenn dies über unsere Homepage und der Außendarstellung (hierbei ist ja vor allem die Berufsunfähigkeitsversicherung & Altersvorsorge ein Fixpunkt) nicht immer so rüberkommt. Aber besonders regionale Kunden schätzen die „Rundum Betreuung“ aus einer Hand von uns, wenngleich von unterschiedlichen Ansprechpartnern.

Sehen wir uns einige Vergleiche aber im Detail an. Der versierte Leser und Vermittlerkollege wird aber sicherlich wissen, dass die Debeka im Sachversicherungsbereich nicht wirklich etwas vorzuweisen hat. Wenn wir in einer Liga spielen können mit Gesellschaften wie der Haftpflichtkasse, Auxilia, Interrisk, VHV und geschätzten 10 weiteren Championsleague Teilnehmern, da würde sich die Debeka wahrscheinlich irgendwo auf dem Relegationsplatz der zweiten Liga befinden (wir sind übrigens gegen Relegationsplätze und für den direkten Abstieg wie Aufstieg, aber das nur am Rande ;-) ).

Schauen wir uns einfach mal den Tarifvergleich in der Unfallversicherung an mit Debeka vs. Haftpflichtkasse laut dem Vergleichsprogramm Franke & Bornberg.

Quelle: Vertragscheck Franke & Bornberg

37 % vs. 71 % dürften eine klare Sprache sein. Über die Beiträge und die Mehrleistungen sprechen wir auch mal nicht. Aber wir denken, dass es nachvollziehbar ist, dass ein unabhängiger Versicherungsmakler mehr anbieten kann als ein Vertreter einer Gesellschaft, welcher nur seine eine Gesellschaft vermitteln kann. Vielleicht gibt es ein gutes Produkt. Aber selten bis nie hat die Gesellschaft überall die passende Antwort. So ist es nicht wirklich verwunderlich, dass freie Versicherungsmakler und auch Vergleichsportale wie Check24 (welche nüchtern gesehen auch nur ein Versicherungsmakler laut Vermittlerregister sind) mehr bieten können.

Der Versicherungsmakler wird diskreditiert mit falschen Aussagen

So ist es leider nicht verwunderlich, dass es immer wieder falsche Aussagen von einer bestimmten Vermittlerecke gibt. Wir als Makler benötigen natürlich eine Maklervollmacht, dass wir diese und jene Versicherung für den Interessenten abschließen dürfen. Dies beschreibt somit das Vertragsverhältnis, denn ein Versicherungsmakler ist einzig und allein seinen Kunden gesetzlich verpflichtet. Wir möchten noch kurz an eine der ersten Graphiken auf unserer Homepage erinnern mit:

Wir haben nun also für den Sachversicherungsbereich in folgenden Sparten eine bessere Lösung gefunden in Sachen Preis- & Leistungsverhältnis:

  • Wohngebäude
  • Hausrat
  • Glas (Kundenwunsch)
  • Unfall
  • Rechtsschutz
  • Private Haftpflicht

Die KFZ Versicherung hätte man am Ende des Jahres zur Wechselsaison begleitet. Die ganzen Renten- und Lebensversicherungen wurden noch nicht bewertet oder näher angesehen. Dies wäre ein relativ großer Akt gewesen, da diese auch mit der Finanzierung zusammenhängen. Somit haben wir erst einmal die Finger davon gelassen und grundsätzlich können diese natürlich auch so weiterlaufen. Im schlimmsten Fall hätte unser Interessent eine transparente, kostengünstige und die wohl beste Lösung für den Vermögensaufbau / die Altersvorsorge bekommen. Kann, muss aber nicht. Der Tenor war auf jeden Fall, dass die Leben Verträge (vor allem, wenn Gesundheitsfragen daran hängen) so gelassen werden wie vorher.

Die ersten Versicherungsscheine trudeln ein, ebenso die Kündigungen der Debeka. Zeit vergeht, bis wir folgende Nachricht bekommen haben:

Klar, da meldet man sich jahrelang nicht und als man eine bessere Lösung findet, wird man wieder aktiv. Sehr komisch mutet auch an, dass die Passage mit einer monatlichen Ersparnis rot untermalt wurde. Geht es unserem Interessenten um einen passenden und umfangreichen Versicherungsschutz oder ums Geld sparen?
Ebenso sind es Fake-News, dass sämtlicher Schriftverkehr über uns läuft. Natürlich bekommen wir keinerlei Infos zu den Lebens- wie Rentenversicherungen. Dies können wir erstens gar nicht (da die Debeka nicht mit freien Maklern zusammenarbeitet) und möchten wir auch auf keinen Fall (ist ja nur Mehrarbeit für uns).
Über die von uns abgeschlossenen Sachversicherungen bekommen wir natürlich Informationen. Aber doch nicht über Verträge, die sich nicht in unserer Betreuung befinden. Somit wurde mal wieder mit der Angst und / oder der Unwissenheit eines Kunden gespielt. Schade darum.

Kurz darauf gab es noch ein klärendes Telefonat, wo der Interessent Stefan angerufen hat.

Jetzt kommt aber der Hammer – man sei „gefangen“

Bekanntlich leben wir in Deutschland in einem freien Land. Niemand ist gefangen aufgrund seiner Versicherungen. Meint man. Nach dem gestrigen Telefonat gab es aber folgende Nachricht:

Man bleibt beim „Debekamann“, da man wegen der Hausfinanzierung dort „gefangen sei“ und unser Interessent sich in regelmäßigen Abständen Gewinsel und Rückgewinnungsversuche anhören muss. Dazu hat man aktuell keinen Nerv.

Also fassen wir nochmal zusammen. Man nimmt mit Absicht schlechte Verträge in Kauf wegen

1. Der Hausfinanzierung, da diese über die Gesellschaft läuft

Kurze, direkte Frage: Das Haus ist errichtet, die monatliche Rate läuft. Was hat man dann die nächsten 8-9 Jahre (bis das zehnte Jahr kommt, wo man bekanntlich ein Sonderkündigungsrecht hat) bzw. die nächsten 30 Jahre (wenn die Zinsen wieder stark steigen werden) zu tun? Wir würden ja gerne dazulernen, aber welche Beratung benötigt man noch, wenn die Finanzierung unter Dach und Fach ist?

2. „Wenn ich einen Teil der Verträge umziehe ich mir in regelmäßigen Abständen Gewinsel und Rückgewinnungsversuche anhören muss“

Also man bleibt lieber schlecht versichert, da man die Befürchtung hat, dass man in regelmäßigen Abständen angehauen wird von seinem Vertreter? Äh, kommunzieren wir jetzt mit erwachsenen Menschen mit Mumm und einem Arsch in der Hose? Ist man lieber schlecht versichert und bekommt dafür weniger Gewinsel? Sehr seltsame Ansichten.
Grundsätzlich tun uns manche Versicherungsvertreter aber sicherlich etwas Leid. Viele machen natürlich einen sehr guten Job für ihre Kunden und nehmen es sportlich, wenn sich ein Kunde für ein anderes Angebot entschieden hat, wo seine Gesellschaft nicht mithalten kann. Aber einige holen Horrorgeschichten vor, sprechen den Kunden jedesmal wieder darauf an und fürchten einfach sehr um ihre Lorbeeren…. Ist ja in Ordnung, aber als mündiger Verbraucher sollte man es nüchtern erkennen, wer einen Mehrwert bieten kann für einen selber und sich nicht in solchen Phrasen verstecken, die eigentlich nichtssagend sind.

Und das fiel uns noch ein…es gab ja schon eine Kundenbewertung für uns

Kundenbewertungen sind für uns ein hohes und wichtiges Gut, denn so können Interessenten schon unsere Arbeit vor dem ersten Kontakt gut einschätzen und außerdem wird heutzutage eh alles bewertet bzw. vor dem Kauf auf selbige geachtet (Hotels, Restaurants, Elektroartikel). So hat Stefan unseren Kunden auch nach den Beratungsgesprächen darum gebeten. Dieser hat dies schnell erledigt und folgende Bewertung kam dabei heraus auf dem Portal von Whofinance:

Wir können es uns nur so erklären, dass es eine dermaßen große Gehirnwäsche des bisherigen Vermittlers gab…..Irgendwie schon ein komischer Fall oder was meinst Du?

Fazit zum verlorenen Kunden bei der Finanzberatung Bierl:

Nochmals gesagt – uns geht es jetzt nicht darum, dass sich jemand gegen uns entschieden hat. So ist das Leben. Auf einen EX-Kunden bekommen wir 300 neue Anfragen. Aber wir würden nicht mehr im Herzen Versicherungsmakler sein, wenn uns so ein Vorgang mit fadenscheinigen Aussagen eines Vermittlers und den wankelmütigen Erklärungsversuchen unseres (Ex-Kunden) völlig kalt lassen würden. Wir wachsen gerne nachhaltig und beständig in unserem Familienunternehmen und freuen uns über jede Person, die uns ihr Vertrauen schenkt. Aber so etwas nervt uns. Abgesehen von der vielen Zeit, welche wir investiert haben, sind wir auch menschlich sehr enttäuscht.