Berufsunfähigkeit

Warum derzeit manche Gesellschaften in der Berufsunfähigkeitsversicherung keine Anfragen & Geschäft von uns bekommen!

Als Versicherungsmakler sind wir in der glücklichen Situation, frei und unabhängig zu agieren. Dies schätzen unsere Interessenten & Kunden sehr, ab und zu gibt es aber die Rückfragen, ob wir nicht bei 30 Gesellschaften eine Risikovoranfrage machen können. Diese verneinen wir aufgrund unserer Erfahrungen. Manche Gesellschaften würden wir nicht einmal mit der Kneifzange anfassen. Die Gründe liegen vor allem in den nicht marktüblichen Versicherungsbedingungen oder sonstigen Unternehmenskennzahlen, welche uns an der langfristigen Stabilität zweifeln lassen. Die Berufsunfähigkeitsversicherung läuft nämlich i.d.R. über Jahrzehnte, es sollte also eine gewisse Finanzstärke vorhanden sein.

Warum derzeit eine BU-Gesellschaften kein Geschäft von uns bekommen

Aber es gibt auch Versicherungsgesellschaften, denen wir an sich schon wohlgesonnen wären, wir aber regelmäßig an der Risikoprüfung scheitern. Dies ist teilweise dann schon ernüchternd. Wir bereiten die Gesundheitshistorie sauber auf, schreiben die Gesellschaft / Risikoprüfer persönlich an (bei uns gibt es keine 0815 Massenmails) und bekommen jedes Mal wieder eine ernüchternde Antwort. Das ist frustrierend und deshalb streichen wir manche Versicherungsgesellschaften einfach von unserer Liste. Uns geht es nicht darum, Personen zu versichern, die ihren Kopf schon unter dem Arm tragen. Sondern einfach etwas Weitsicht walten zu lassen. Da uns das BU-Unternehmen bei den eher schwierigen Fällen nicht entgegenkommt, wird es auch keine sauberen Fälle bekommen (außer, es führt in Sachen Preis / Leistung kein Weg daran vorbei. Dies kommt aber so gut wie nie vor). Damit Du uns etwas besser verstehst, möchten wir Dir natürlich wieder direkt Fälle aus der Praxis zeigen.

1. Liebe Continentale, wir würden ja gerne mehr Berufsunfähigkeitsversicherungen vermitteln, aber….

Eure Risikoprüfung ist sehr hart. Anfang des Jahrs 2019 hatten wir aber einen sehr schönen Fall von einem Elektrotechnikmeister. Die Continentale hat bei Handwerklichen / Industrieberufen generell ein sehr attraktives Preis & Leistungsverhältnis. Kommen wir aber wenig dazu, da wir (leider) nicht mit Anfragen für handwerkliche & Industrieberufe überhäuft werden – zu ca. 90 % sind unsere Anfragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung bekanntlich im akademischen Bereich unterwegs bzw.  man studiert gerade bzw. interessiert sich für eine Schüler Berufsunfähigkeitsversicherung. In diesem Fall war es aber ein regionaler Kunde, keine 20 km vom heimischen Kirchenrohrbach entfernt. Gesundheitlich eigentlich sehr gesund, nur im Jahr 2014 gab es leider eine Fraktur (=Bruch) am linken Fuß. Da schrillen natürlich bei uns die Alarmglocken und so baten wir den Interessenten um ein aktuelles ärztliches Attest.

Für uns war dies eigentlich eine klare normale Annahme in der Berufsunfähigkeitsversicherung und so fragten wir erwartungsvoll bei der Continentale an. Das Votum kam innerhalb von 24 h. Hier sah man aber wieder wunderbar, dass schnelle Antworten eigentlich beim versierten Biometrie Versicherungsmakler nicht so bedeutend sind, wie man es meint. Oftmals sagen schnelle Voten nämlich ein schlechtes Ergebnis aus. Wir weisen auch immer unsere Risikoprüfer darauf hin, dass Sorgfalt vor Schnelligkeit geht. Lasst euch lieber 5 Tage Zeit und prüft unsere Fälle sauber anstatt dass ihr überhastet ein Urteil fällt. Jetzt sind wir aber etwas vom Wege abgekommen, auf jeden Fall hat die Continentale ein für uns nicht nachvollziehbares Urteil gefällt.

Eine Ausschlussklausel zwecks der linken Fraktur. So wird das nichts. Anschließend folgte nun die Risikovoranfrage bei einem Unternehmen, welches in der individuellen Risikoprüfung zu den Top drei am Markt gehört mit dem Volkswohl Bund. Hier wurde unser Kunde mit Kusshand genommen.

Schade, liebe Continentale. Ihr wärt hier die erste Wahl gewesen mit einem super attraktiven Preis / Leistungsverhältnis. Aber jetzt zahlt unser Kunde lieber 15 Euro mehr im Monat für 2.000 Euro Absicherung und hat eine vollumfängliche Absicherung anstatt einer Ausschlussklausel trotz klarer Bestätigung des Arztes.

2. Auch die Swiss Life votet in unseren Augen derzeit extrem schlecht in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Unsere Kollegen können hier nur ganz laut „Ja“ sagen. Die Swiss Life wäre grundsätzlich ein sympathischer BU-Versicherer mit einer ordentlichen Leistungsfallbearbeitung und einem Vertragswerk, welches man auch vermitteln kann. Würden wir auch gerne ab und zu, aber leider scheitern wir selbst an den einfachsten Risikovoranfragen. Bei eher schwierigen Fällen ist die Swiss Life schon lange nicht mehr in unserer näheren Auswahl, da es einfach vergebene Lebenszeit wäre eine Voranfrage zu starten. Ähnlich wie die Continentale wäre auch die Swiss Life bei körperlichen, handwerklichen und sozialen Berufen relativ attraktiv vom Gesamtpaket. Das hilft aber nichts, wenn niemand sauber angenommen wird.

Nehmen wir mal das Beispiel einer Studentin, Master of Science. Auszug aus unserem üblichen Formular:

Alles in allem eher undramatisch, nach unserer Einschätzung müsste es hier eine normale Annahme geben. War aber nicht so, die Swiss Life machte uns einen Strich durch die Rechnung.

Wir sollen dem Antrag einen Fragebogen zu Wirbelsäulenerkrankungen beilegen und zudem wird der Hausarzt angefragt. Kurze Frage an die Swiss Life: Was ist an den folgenden Angaben der Interessentin unklar, dass vor über drei Jahren mal für ein paar Tage leichte Rückenschmerzen vorhanden gewesen sind?

Der Volkswohl Bund nahm es wieder lockerer und nahm die junge Studentin normal an, wie der Versicherungsschein verdeutlicht:

Oder einen jungen Consultant. Alles eher undramatisch, wie man am folgenden Gesundheitsdaten Beiblatt sieht:

Zudem taucht die Person noch ab und an in seinem Urlaub und hat in Thailand den Tauchschein gemacht.

Die Swiss Life macht hier gleich ein Drama daraus und fordert insgesamt zwei Fragebögen an in den Bereichen

  • Allergie & Asthma
  • Asthma

Bei drei weiteren Gesellschaften gab es keinerlei Probleme in der Annahme (Nürnberger, Volkswohl Bund, HDI). Dreimal darfst Du Dich nun fragen, ob unser Interessent die drei Fragebögen ausgefüllt hat und lieber gleich die normale Annahme bei einer von diesen drei Gesellschaften auswählte. Die Entscheidung dürfte nicht wirklich schwer sein.

3.  Canada Life – Durchaus vernünftig in der Altersvorsorge, in der BU ausbaufähig….

Die Canada Life wäre durchaus ein interessanter Anbieter im BU Bereich, garantiert die Gesellschaft nämlich stabile Beiträge über die gesamte Laufzeit. Was man aber machen möchte, wenn das Kollektiv aus dem Ruder läuft (=mehr Leistungsfälle als gedacht), darüber konnte man uns noch keine vernünftige Antwort geben. Auch dies ist ein Grund, weshalb wir hier eher vorsichtig sind. Der Hauptgrund ist aber die mangelnde Risikoprüfung. 2018 wollten wir einen Softwareentwickler versichern. Alles in allem nicht wirklich dramatisch, es hat sich aber all die Jahre einiges angehäuft.  Die Canada Life möchte die Voranfrage nicht weiter prüfen und beruft sich auf eine Antragsstellung. Hier sollte man dazu noch zwei Fragebogen zur Psyche & Wirbelsäule einreichen und zudem wird ein hausärztlicher Bericht angefordert.

Das ist natürlich Käse. Wir stellen eine Risikovoranfrage, damit wir gerade KEINEN Antrag stellen müssen.
Die Basler Versicherung hat die ganze Thematik lockerer genommen und stellte eine normale Annahme in Aussicht, welche sich dann auch später bestätigte:

Diese wurde auch wenig später mit der Police bestätigt. Es ist jetzt nur ein symptomatischer Fall, aber so können wir eben nicht wirklich arbeiten – sorry.

4.  Die Universa ist im Krankenbereich eine kleine Perle, im Leben Bereich spielt sie leider eine geringere Rolle…

Die Universa ist ein kleiner, aber feiner Versicherer aus Nürnberg. Die Wege wären hier kurz, unsere Ansprechpartner sehr gut. Aber in der Berufsunfähigkeitsversicherung werden wir leider nicht warm mit der Universa, trotz erheblichen Verbesserungen in den aktuellen Bedingungen und dem Fokus auf körperliche und soziale Berufe. Deshalb fragen wir ab und zu auch mal bei der Universa an. So auch bei einer Interessenten, die eigentlich schon relativ viel hatte, aber alles in allem doch wieder undramatisch im Gesamtergebnis gewesen ist.

Kleiner Auszug aus unserem Gesundheitsdaten Beiblatt:

Dies wurde mit weiteren umfangreichen Eigenerklärungen ergänzt und natürlich gab es auch ein aktuelles Attest der Ärzte.
Das Votum der Universa stand aber schnell fest. Ablehnung.

Die große Allianzversicherung sah es lockerer und nahm unsere Interessentin normal an.

War jetzt kein einfacher Fall, die anderen Gesellschaften gaben eine Ausschlussklausel. Aber zwischen Ausschlussklausel und Ablehnung ist doch noch enorm viel Luft. Warum sollten wir dann der Universa mal einen sehr gesunden Interessenten geben, wenn die Gesellschaft uns bei solchen Fällen nicht so entgegenkommt?

5. Bei der Stuttgarter verhält es sich ähnlich bei der Annahme zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Unter uns versierten (hoffen wir zumindest…) Versicherungsmaklern mit Kernbereich Biometrie hält sich immer wieder ein kleiner Witz. Die Stuttgarter nimmt selbst in der Risikolebensversicherung die Interessenten nicht normal an, obwohl für andere Gesellschaften dasselbe Krankheitsbild in der Berufsunfähigkeitsversicherung kein Problem darstellt. Uns kam zu Ohren, dass der Rückversicherer relativ viel Druck aufbaut, ob es aber stimmt…? Auf jeden Fall ist die Stuttgarter derzeit leider im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht wirklich vermittelbar aufgrund der völlig krassen Annahmequote. Kleines Beispiel gefällig?
Eine Rechtsanwältin hat bei uns angefragt mit einem Absicherungswunsch in angenehmer Höhe. Somit haben wir die Risikovoranfrage etwas breiter aufgestellt und auch der Stuttgarter eine Chance gegeben. Welche sie aber nicht genutzt hat, wie man an folgender Antwort sieht:

Ja, toll. Die Interessentin soll einen Fragebogen ausfüllen und eine Ausschlussklausel unterschreiben, welche in zwei Jahren überprüft werden kann. Wäre ja ein tolles Ergebnis, wenn nicht drei andere Gesellschaften normal annehmen würden. Kleiner Auszug von zwei Gesellschaften:

Volkswohl Bund mit normaler Annahme in der Berufsunfähigkeitsversicherung:

Da fragen wir uns ebenfalls – warum soll man doch noch eine Ausschlussklausel in Kauf nehmen und einen Fragebogen ausfüllen, wenn mindestens zwei Gesellschaften (wir teilen unsere BU-Absicherungen gerne auf, siehe „Warum es sehr sinnvoll sein kann, die Berufsunfähigkeitsversicherung auf zwei Anbieter aufzuteilen!“) die Dame normal annimmt, wo die Vertragsbedingungen eigentlich noch besser sind? Sorry, da fehlen uns die Gründe dafür, auch wenn wir die Aktivitäten der Stuttgarter für den Beruf des freien Versicherungsmaklers sehr positiv sehen. Aber geschäftlich ist die sehr harte Annahmequote für uns nicht vertretbar.

Oder nehmen wir auch das Beispiel eines jungen Assistenzarztes. Die Stuttgarter würde diesen sicher gerne versichern, aber wenn wir so ein Votum bekommen, dann wird es wirklich schwierig:

Die LV 1871 freut sich daraufhin über einen schönen Vertrag, der hoffentlich bis 67 Jahre läuft:

6. Die Dialog ist eigentlich auch ein Versicherer, wo sich Risikovoranfragen nicht lohnen…

Kollegen werden uns beipflichten. Diese Zeit kann man sich sparen, auch wenn die Dialog sehr stark um den Versicherungsmakler buhlt. Da die Muttergesellschaft aber die Generali ist, welche nicht gerade der beste Freund des Versicherungsmaklers scheint, sollte man hier ggf. etwas vorsichtig sein. Die Tarife in der Biometrischen Absicherung sind grundsätzlich nicht schlecht, hauen uns jetzt aber auch nicht vom Hocker. In manchen Berufsgruppen könnte es daher passen und somit fragen wir ab und zu auch mal nach. So auch in diesem Fall bei einer jungen Studentin zur Humanmedizin.

Klare Absage, wenngleich in einer sehr freundlichen Art und Weise. Hilft uns aber leider nichts…

Besser machte es die Nürnberger. Mit umfangreicher Erklärung des Falles, dass eine normale Annahme noch möglich ist:

Klar, dies war jetzt ein eher schwieriger Fall, aber die bescheidene Annahme in der Berufsunfähigkeitsversicherung zieht sich wie ein roter Faden bei der Dialog Versicherung. Kollegen können uns hier nur beipflichten.


Wir sind aber offen, wenn sich etwas ändert, liebe Gesellschaft! Die Nürnberger & Bayerische machen es vor bei uns!

Zwei positive Beispiele gibt es auch. Zum einen die Bayerische, zum anderen die Nürnberger. Bei der letzten haben wir bis vor einem Jahr so gut wie keine einzige Berufsunfähigkeitsversicherung in den letzten Jahren vermittelt. Das lag an Voten, die 1. sehr schlecht gewesen sind und 2. auch ewig lang gedauert haben. Wie oben angesprochen, ist uns zwar die Schnelligkeit nicht wirklich wichtig, aber wenn man sechs Wochen warten muss, dann ist dies indiskutabel.
Die Nürnberger Versicherung hat aber einen Schritt auf die guten & aktiven BU-Makler zugemacht und nun haben wir einen speziellen Kontakt. Seitdem laufen die Risikovoranfragen wie geschnitten Brot, da endlich sauber, intensiv und mit Weitsicht gevotet wird. So hat es die Nürnberger von den Abstiegsplätzen unter unsere top drei geschafft – herzlichen Glückwunsch dafür!

Zum anderen die Bayerische: Früher ein schwerfälliger Versicherer mit einer extrem harten Risikoprüfung. Die Annahmequote ist weiterhin jetzt nicht absolut top, aber man hat sich durchaus verbessert. Zudem hat man auch bei der Bayerischen die Zeichen der Zeit erkannt und wir haben nun spezielle Zugangswege zur Bayerischen Risikoprüfung. Man schätzt unsere Arbeit, da man weiß, dass die Finanzberatung Bierl sauber aufbereitete Risikovoranfragen stellt und auch die Umsetzungsquote passt (in Bezug auf Risikovoranfrage vs. eingereichtes Geschäft). Zudem begründet man im Votum, wenn es keine normale Annahme gab. Dies ist auch für uns wichtig zu wissen und hilft uns auch, die Risikoprüfung der Bayerischen noch besser zu bewerten. 

Ein großer Dank geht aber auch an die weiteren Gesellschaften mit ihrer persönlichen und individuellen Risikoprüfung. Eine namentliche Auflistung erfolgt jetzt nicht, aber die Kenner der Szene wissen natürlich, wen wir meinen und in den oben genannten Praxisfällen kannst Du auch sicherlich zwischen den Zeilen lesen.


Wie kann es aber sein, dass einige Gesellschaften trotzdem oft „Maklers Lieblinge“ sind?

Es gibt immer wieder Umfragen, mit welchen Gesellschaften Versicherungsmakler denn am liebsten zusammenarbeiten. Dies ist auch immer für uns interessant zu sehen, ob wir nicht ggf. einen Trend verpassen oder sich bei einem Unternehmen etwas zum Positiven wandelt. Aber seit Jahren müssen wir eigentlich über manche Platzierungen den Kopf schütteln.

Wie kann dies aber zustande kommen? Vorab: Viele unserer Kollegen machen einen extrem guten und famosen Job und nehmen ihre Aufgaben sehr ernst. Dies bekommen wir nahezu wöchentlich mit. Es gibt aber leider auch Vermittler, welche besonders die Thematik rund um die Gesundheitsfragen in der Berufsunfähigkeitsversicherung nicht so genau nehmen. Kreuzt man alles mit „Nein“ an, ist die Policierung und die zu erwartende Provision natürlich sicher. Kommen einem vor zwei Jahren sechs Massagen wegen Beschwerden an der Wirbelsäule in die Quere, dann bedeutet dies Mehrarbeit und ggf. keinen Abschluss. Nur zu oft kommen Interessenten auf uns zu mit ihrer bisherigen Berufsunfähigkeitsversicherung, wo die beantworteten Antragsfragen einen großen Kontrast zur eigentlichen Gesundheitshistorie aufweisen. Der Vermittler sagt dann gerne mal folgende Aussage mit „Also, wenn Dir nichts mehr fehlt, dann musst du es auch nicht angeben. Bist du derzeit also gesund?? Dann geben wir das nicht an…“-.
Leider erleben wir dies noch zu oft. So kann man dann natürlich auch Geschäft bei Gesellschaften platzieren, welche eine fast unmögliche Risikoprüfung besitzt. Wo nichts angegeben wird, kann nichts abgelehnt oder ausgeschlossen werden. Eigentlich eine einfache Logik….


Fazit zur Thematik, warum wir derzeit manch gute Gesellschaft nicht aktiv anbieten können in der Berufsunfähigkeitsversicherung

Kannst Du es jetzt nachvollziehen, warum unsere tägliche Arbeit als Versicherungsmakler mit Schwerpunkt Biometrie vor allem mit ca. 6-8 Versicherungsgesellschaften vonstattengeht? Warum sollten wir völlig grundlos bei weiteren Unternehmen anfragen, welche unseren Interessenten eh nicht annehmen werden? Das ist doch für beide Seiten eine große Zeitersparnis.

Zudem bekommst Du ein Gefühl dafür, dass es eigentlich keinen Sinn macht, auf eigenen Wegen eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu beantragen. Listen und Vergleiche wie z.B. in Finanztest oder bei Check24 helfen Dir hier relativ wenig, da die Praxis wiederum völlig anders aussieht. Darüber konnte ein Interessent direkt aus der Praxis berichten mitIch hab die ersten BU Anträge gestellt und wohl einen großen Fehler gemacht“ – danke Finanztest!“. Dank einer vernünftigen Risikoprüfung (in diesem Fall die Nürnberger) konnten wir das Dilemma gerade noch ausmerzen.