Zahnzusatzversicherung - werden Sie Privatpatient

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt nur noch die Grundleistungen. So kann es sein, das nur ca. 30 % der Zahnarztrechnung von der GKV übernommen wird - den Rest müssen Sie übernehmen.

Zahnzusatzversicherung

Eine leistungsstarke Versicherung übernimmt eine Vielzahl an Leistungen, nicht nur für Zahnersatz, sondern auch für PZR, Kieferorthopädie, Zahnprophylaxe und -behandlungen.

Angesichts der steigenden Lebenserwartung müssen Zähne länger halten, und diese sollten möglichst fest verankert sein, weil ordentliches Essen die Lebensqualität sehr nachhaltig beeinflusst. Wer nicht von Natur aus Top-Zähne hat, sollte rechtzeitig über eine Zusatzpolice nachdenken.

  • Ebenso ist die Behandlung von der gesetzlichen Krankenversicherung mit dezenten Worten "nicht mehr Zeitgemäß". So kommt diese bei Füllungen nur für Amalgan bzw. Zement auf, aufwändigere und Qualitativ hochwertige Füllungen (Kunststoff oder Keramik) sind keine Kassenleistung. 
  • Auch aufwändige Wurzelbehandlungen sind keine Kassenleistung, obwohl diese den Zahn erhalten können. Diese übernimmt auch nur die Private Kranken(zusatz)Versicherung. 
  • Parodontose sollte möglichst frühzeitig behandelt werden um die Zähne zu erhalten. Die GKV hält eine Behandlung erst ab Taschentiefen von mehr als 3,5 mm für notwendig, eine frühere Behandlung ist i.d.R. nur als Privatleistung möglich.

Folgende Anforderung sollte eine vernünftige Zahnzusatzversicherung erfüllen:

  • Wurzelbehandlung
  • Erstattung auch dann, wenn die GKV nicht leistet
  • Zahnbehandlung sollte zu mindestens 50 % übernommen werden
  • Verzicht des ordentlichen Kündigungsrechts der Versicherung
  • Kunststofffüllungen
  • Eine Summenbegrenzung beim Implantat bzw. bei seiner Anzahl
  • Implantate sollten zu mindestens 50 % übernommen werden
  • Eine professionelle Zahnreinigung ("Prophylaxe) sollte zu min. 75 Euro übernommen werden
  • Die Kieferortopädie sollte Altersunabhängig übernommen werden
  • Vernünftige Summenbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren
  • Zahnersatz sollte zu mindestens 50 % übernommen werden
  • Materialkosten und die Laborkosten sollten nach der "Bundeseinheitlichen Benennungsliste" erfolgen
  • Erstattung über den Höchstsatz der Ärztlichen Gebührenordnung (also 3,5 fach)
  • Idealerweise Bildung von Altersrückstellungen (wobei diese Tarife relativ "teuer" zu Beginn sind. Dafür werden Sie eher Beitragsstabil sein

Empfehlenswerte Zahnzusatztarife sind gar nicht so einfach zu finden.

Hier spielen einerseits vor allem die Versicherungsbedingungen die Rolle, aber auch die bisherigen Erfahrungen mit den verschiedenen Gesellschaften, sowie die einzelnen Kennzahlen der Versicherungsunternehmen. Der Tarif sollte idealerweise auch noch in Zehn Jahren Beitragsstabil sein, zudem sollte die Leistungsabwicklung problemlos funktionieren. Ebenso spielt auch ihr bisheriger Gesundheitszustand eine Rolle, die Gesundheitsfragen sind von Gesellschaft zu Gesellschaft teilweise sehr unterschiedlich. Es gibt auch einzelne Tarife, wo keine Gesundheitsfragen gestellt werden.  

Wir helfen Ihnen gerne, denn für Sie passenden Tarif zu finden (mit/ohne Altersrückstellungen, Beachtung der Gesundheitsfragen, ihre Individuellen Wünsche).