Todesfallabsicherung / Risikolebensversicherung ohne & keine Gesundheitsfragen!?

Bei der Risikolebensversicherung & Todesfallabsicherung musst Du generell umfangreiche Gesundheitsfragen beantworten – dies ist nicht anders als wie z.B. bei der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Privaten Krankenversicherung. Der Unterschied ist aber hierbei, dass die Annahmequote höher ist. Ein Zwicken im Rücken oder etwas Lernstress machen zwar oft eine normale Annahme in der Berufsunfähigkeitsversicherung zunichte, aber eine erhöhte Gefahr dadurch zu sterben ergibt sich nicht.

Trotzdem kann man durch gewisse Erkrankungen oder Vorschäden keine Absicherung für den Todesfall mehr bekommen. Uns erreichen immer wieder sehr viele Anfragen von Personen, welche keine Risikolebensversicherung / Todesfallabsicherung mehr bekommen aufgrund größerer Vorerkrankungen. Manchen Personen sind es auch leid, ihre komplette Gesundheitshistorie sauber aufzubereiten. 

Kleiner Tipp am Rande: Wenn Du gerade eine Immobilie finanzierst hast, kommst Du in den Genuss vereinfachter Gesundheitsfragen in der Risikolebensversicherung. Zudem gibt es bei manchen weiteren Faktoren ebenfalls vereinfachte Gesundheitsfragen bei der Todesfallabsicherung. Mit einer größeren Vorerkrankung oder einer sehr langen Krankenakte ist dies aber leider keine Lösung. Trotzdem empfehlen wir Dir den Blick auf unserer Seite "Risikolebensversicherung mit vereinfachten & wenigen Gesundheitsfragen".

Es gibt insgesamt derzeit zwei Aktionen von Versicherern, die wir gut finden bei einer Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen. Hier muss aber beachtet werden, dass dies in einer Kombination mit einer Rentenversicherung ist. Das hat wiederum den (?) kleinen Vorteil, dass Du im Erlebensfall die eingezahlten Beiträge bei einer guten Entwicklung (Du kannst zu 100 % in kostengünstige ETF / Indexfonds bzw. allgemein in Aktienfonds investieren) mehr als herausbekommst. Du kannst es somit auch etwas als Ansparplan sehen. Das Guthaben muss später zudem nicht verrentet werden - Du kannst es natürlich auch komplett entnehmen. 

In den folgenden Sonderaktionen spielen diese Faktoren zur Absicherung des Todesfalls somit KEINE Rolle:

  • Raucherstatus
  • Vorerkrankungen
  • Familienstand
  • (Abgelehnte) Vorversicherungen
  • BMI (Körper & Gewicht)

Die sauberste Lösung hat für uns hierbei die Universa am Markt, da diese auch von der Kostenseite sehr günstig agiert und zudem auch ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit ist (versicherte Kunden sind quasi Mitinhaber des Unternehmens & der Gewinn bleibt im Unternehmen, anders wie bei Aktionärsgesellschaften). Auch hier können kostengünstige ETF´s in der Rentenversicherung ausgewählt werden. Wenn Dir rein die Absicherung des Todesfalls wichtig ist, dann sind die Beiträge bei der Universa und der Ergo absolut identisch, da IMMER maximal 200 % der eingezahlten Beitragssumme abgesichert werden können.

Die Berechnung ist also sehr einfach: Es werden einfach die theoretischen Beiträge vom Versicherungsbeginn bis Versicherungsende genommen und diese kannst Du verdoppeln. Für ältere Interessenten wird dies natürlich sehr teuer, da nur noch "wenig Zeit" bleibt bis zum Versicherungsende. Ein Trick kann aber sein, dass du das Endalter auf maximal mögliche 72 Jahre schiebst. Dies hat den Vorteil, dass Dein monatlicher Beitrag sinkt, aber dafür wird umso mehr Kapital nötig für die Todesfallabsicherung = es wird weniger angelegt. Eine Wartezeit von drei Jahren musst Du bei beiden Gesellschaften aber beachten. Kommen wir aber zu den Eckdaten:

Erste Variante Universa Versicherung Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen

Todesfallabsicherung der Universa bis zu 50.000 Euro

  • Die Todesfallleistung ist auf 50.000 EUR begrenzt
  • Das Renteneintrittsalter muss zwischen 18 und 85 Jahren liegen
  • Es besteht eine Wartezeit von 3 Jahren

Info über den Todesfallschutz:

Hier bekommst Du eine Beispielberechnung einer Person, welche 1990 geboren ist. Wie Du siehst ist die Möglichkeit durchaus gegeben, mit Rentenbeginn viel mehr als seine eingezahlten Beiträge zu bekommen.

Der monatliche Beitrag liegt hier bei 52 Euro, um annähernd an die 50.000 Euro Todesfallabsicherung zu kommen (49.920 Euro um es genau zu nehmen). Gesundheitsfragen werden -wie beschrieben- KEINE gestellt, es gibt lediglich eine Wartezeit von drei Jahren, welche bei einem unfallbedingten Tod aber entfällt. Wenn Du in dieser Zeit verstirbst, wird das bisherige Guthaben an die Erben ausbezahlt.

Kommen wir zu einer Beispielberechnung für einen Todesfallschutz ohne Gesundheitsfragen, für eine Person, welche 1980 geboren ist. 

Hier liegt der monatliche Beitrag für eine Absicherung von knapp 50.000 Euro schon bei 69 Euro. Auch hier gilt eine Wartezeit von drei Jahren, dafür entfallen die Gesundheitsfragen. Bei einer guten Wertentwicklung (es sind sehr gute Investmentfonds & ETF´s zur Auswahl) kann das eingezahlte Kapital wieder in der Rentenphase zur Verfügung stehen. 

Sehen wir uns noch den Beispielfall für eine Person an, welche 1970 geboren ist: 

Je älter der Einstieg in diese Versicherung ohne Gesundheitsfragen, desto erhöhter ist der Beitrag. Für eine am 01.01.1970 geborene Person liegt der monatliche Zahlbeitrag bei 104 Euro, dafür kann diese 49.920 Euro absichern. Ohne Gesundheitsfragen, aber mit drei Jahren Wartezeit. Es ist eigentlich ein einfacher Dreisatz, da immer maximal 200 % abgesichert werden können. Für eine Person, die 1960 geboren ist und noch eine Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen sucht, wird es bei den beiden Gesellschaften Universa & Ergo natürlich sehr, sehr teuer. Eigentlich sind wir dann in einem Bereich, der unbezahlbar ist. Zumindest hat kein älterer Anfragesteller bei uns bisher so eine Police dann abgeschlossen mit diesem hohen Beitrag. Jüngere Personen, die nach 1970 geboren sind, haben bisher aber durchaus die Universa schon öfters über uns vermittelt bekommen. 

Anbei siehst Du eine Kopie einer echten Police - hier wird auch die Todesfallabsicherung nach dreijähriger Wartezeit klar betont (in diesem Fall zahlt unser Kunde, welcher 1972 geboren ist, einen Monatsbeitrag von 80 Euro). 


Zweite Variante Ergo Versicherung ohne Gesundheitsfragen

Todesfallabsicherung der Ergo bis zu 50.000 Euro

Wichtig: Bevor Du Dich für die Ergo Variante interessierst, schließe bitte erst die Universa Versicherung bei uns ab. Die Beiträge sind identisch (da immer 200 % der Beitragssumme zur Geltung genommen werden), aber insgesamt ist das Universa Angebot das bessere & kostengünstigere. 

[Tarif Rente Chance (FFR)]

  • Der Todesfallschutz ist auf 50.000 EUR begrenzt.
  • Es besteht eine Wartezeit von 3 Jahren. 

Hier gibt es das Highlight Blatt der Ergo Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen:


Dritte Variante Württembergische Versicherung ohne Gesundheitsfragen

Todesfallabsicherung der Württembergischen bis zu 120.000 Euro

Diese Variante spielt eigentlich keinerlei Rolle, da bei der Württembergischen maximal 60 % der Beitragssumme abgesichert werden können. Bei den obigen Varianten sind es 200 %. Das gewiefte Mathematikgenie unter Euch erkennt sofort, dass man bei diesem Tarif über dreimal so viel einzahlen müsste wie bei der Universa / Ergo. Kleiner Pluspunkt: Es ist eine Absicherung von 120.000 Euro möglich, aber den monatlichen Beitrag würdest Du nicht wirklich sehen wollen....

Tarif Genius PrivatRente (FRH)

  • Die Todesfall-Leistung ist auf 60% der Beitragssumme und max. 120.000 EUR begrenzt.
  • Das Endalter der Beitragszahlungsdauer darf max. 70 Jahre betragen.
  • Es besteht ebenso eine Wartezeit von 3 Jahren. 

Hier die "Highlights" der Todesfallabsicherung ohne Gesundheitsfragen von der Württembergischen:

Die Berechnungen sind hierbei sehr kompliziert und letztendlich liegen die Beiträge erheblich über dem Niveau der Universa oder der Ergo Versicherung ohne Gesundheitsfragen. Möchtest Du Deinen Fokus auf die Hinterbliebenen-Absicherung legen, so kommt die Württembergische somit eher (bzw. eher auf keinen Fall) nicht in Frage. 

Mehr Infos:


Fazit zur Todesfallabsicherung & Risikolebensversicherung ohne / keine Gesundheitsfragen:

Natürlich muss Dir klar sein, dass bei allen vorgestellten Varianten die indirekten Beiträge zur Todesfallabsicherung höher sind als bei einer reinen Risikolebensversicherung. Dafür gibt es aber keine Gesundheitsfragen - es hat alles seine Vor- und Nachteile ;-). Eine Risikolebensversicherung OHNE Gesundheitsfragen gibt es demnach derzeit nicht und wird es auch NIE geben (so nach unserer Einschätzung). Für Personen mit erheblichen Vorerkrankungen mögen die oben genannten Aktionen aber ein wahrer Segen sein, da hier die Absicherung der Hinterbliebenen oder einer Immobilienfinanzierung (teilweise) gesichert werden kann. Diese Aktionen ohne Gesundheitsfragen sind aber sicherlich auch nicht die eierlegende Wollmilchsau, welche sich auch am monatlichen Zahlbetrag festmacht. 

Sieh es zudem bitte positiv: Tritt der schlimmste Fall nicht ein (Das Ableben...), so hast Du zumindest einen kleinen Teil für Deine Rente angespart, alternativ kannst Du es natürlich Deinen Hinterbliebenen vererben. Dies mag sogar ein durchaus wichtiger Punkt sein. Es muss natürlich im Erlebensfall keine Rentenzahlung erfolgen, Du kannst Dir das Geld natürlich auch jederzeit zu Rentenbeginn steuerbegünstigt auszahlen lassen.