Versicherungen

Kleinschadenanzeige Interrisk

Eine ordentliche und schnelle Schadensabwicklung im Leistungsfall ist eines der wichtigsten Kriterien für uns bei der Auswahl eines passenden Versicherungsunternehmens. Nichts ist ärgerlicher, als wenn wir & unsere versicherten Kunden wochenlang, wenn nicht monatelang auf eine Entschädigung warten müssen.

Natürlich muss hier auch etwas auf die Schadenshöhe geachtet werden – ein komplizierter Leitungswasserschaden im eigenen Gebäude mit einem Schaden von mehreren 10.000 Euro und der Einschaltung eines Gutachters wird sich tendenziell länger hinziehen als ein Kleinstschaden. Trotzdem muss auch bei diesem ein Sachbearbeiter den Fall ansehen, die Versicherungsbedingungen abgleichen und ggf. Rückfragen stellen. Einige, sehr große und bekannte Versicherungsgesellschaften haben derzeit ca. sechs Wochen Bearbeitungsrückstand – das ist weder für uns als Versicherungsmakler noch für Sie als versicherte Person tragbar.

Einen neuen und effizienten Weg geht hier die Interrisk Versicherung, welche ab dem 01.10.2015 die Höhe der Kleinstschadenanzeigen von 300 Euro auf 500 Euro erhöhte. D.h., dass versicherte Schäden bis zu diesem Betrag innerhalb von 24 h ausbezahlt werden – wenn alle erforderlichen Daten vorliegen.

Sehen Sie hier die Highlights

Die Prozesse zur Schadensbearbeitung werden hier also optimiert, um die Fachkompetenz bei höheren Schäden zu gewährleisten (hoffen wir zumindest ;-) ).

Für folgende Sparten gilt diese Regelung:

  • Private Haftpflichtversicherung -
  • Tierhalter Haftpflichtversicherung
  • Betriebshaftpflicht
  • Hausratversicherung
  • Wohngebäudeversicherung
  • Glasversicherung
  • Elektronikversicherung
  • Geschäftsinhaltversicherung 

Die Interrisk Versicherung kam 2006 aus Österreich in den deutschen Markt und wollte sich in jeder Sparte als das Versicherungsunternehmen mit den besten Versicherungsbedingungen stellen. Dies gelang größtenteils auch – sind die Bedingungen im sogenannten „Kleingedruckten“ teilweise marktführend. Die Interrisk ist kein Billigheimer, sondern eine Versicherung mit einem gesunden Preis & Leistungsverhältnis. Die Österreichische Versicherung hat keinen eigenen Außendienst wie z.B. große Versicherungsgesellschaften ala´ Allianz, Zurich oder die Generali, sondern Sie arbeiten nur mit Versicherungsmakler, Mehrfachagenten und diversen Internetportalen zusammen. 

Nachteil: Erhöhung des Beitrages, wenn es vorher einen Schadenfreiheitsrabatt von 25 % gegeben hat

Einen interessanten Punkt gibt es aber noch zu beachten: War der Versicherungsnehmer in den letzten fünf Jahren schadensfrei (auch bei einer Vorversicherung bei einer anderen Gesellschaft), so gibt es 25 % Rabatt auf den Tarif. Bei einem Schaden erhöht sich der Beitrag wieder für die nächsten fünf Jahre. Für uns ist dies teilweise sogar eher als positiv zu sehen, da der Versicherungsnehmer evtl. mal einen Kleinstschaden überdenkt und sich über die wahre Sinnhaftigkeit einer Versicherung Gedanken macht – nämlich der Absicherung existenzieller Risiken, welche man selber nicht mehr übernehmen kann.

Aufgrund dessen kann man die Kleinstschadenanzeige bei der Interrisk wieder etwas kritischer sehen. Die Bedingungen sind 1A in den XXL Tarifen– das steht außer Frage. Beträgt der jährliche Beitrag für eine Wohngebäudeversicherung 400 Euro (Rabatt schon eingerechnet), so steigt dieser nach einem gemeldeten Schaden auf den ursprünglichen Beitrag von ca. 533 Euro an. Für die nächsten fünf Jahre heißt es also einen Mehrbeitrag von 133 Euro & fünf Jahre zu bezahlen (insgesamt 665 Euro). Bei Versicherungssparten, welche einen sehr hohen Grundpreis haben, lohnt sich also eine Kleinstschadenmeldung eigentlich nicht, wenn ein rabattierter Vertrag vorliegt.

Unser Tipp: Melden Sie sehr geringe Schäden nicht Ihrer Versicherung

Grundsätzlich halten wir aber die Grundidee für richtig, dass Kleinstschäden schnell und unbürokratisch behandelt werden. Es sei aber ganz klar angemerkt, dass wir es aber nicht empfehlen, einen sehr geringen Schaden zu melden. Die Versicherungsmakler unter unseren Lesern werden es bestätigen können – die eigene Schadenquote wird dadurch ruiniert. So kann es durchaus sein, dass nach zwei gemeldeten Schäden die Versicherung zu Ihnen sagt „Sie sind für uns ein zu großes Risiko – gehen wir lieber getrennte Wege“. So können wir es uns gut vorstellen, dass auch die Interrisk penibel genau auf die Schadenquote sieht.

Auch aus diesem Grund plädieren wir bei gewissen Sparten für den Einbau einer Selbstbeteiligung. Die eigentliche Aufgabe der Versicherungsunternehmen liegt darin, Risiken abzudecken, die man selber nicht mehr tragen kann!

Für manche Personen ist es aber erstaunlicherweise sehr wichtig, dass auch Kleinstschäden schnell und unbürokratisch übernommen werden. Hier hat die Interrisk Versicherung eine interessante Möglichkeit gefunden, wie sich Interne Prozesse optimieren lassen. Mal schauen, wann wir das erste Mal in den Genuss von dieser Kleinstschadenanzeige KS1 kommen ;-).

Haben Sie zur Interrisk Versicherung noch weitere Fragen? Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite als Ihr Versicherungsmakler in Regensburg, Cham, Schwandorf und Straubing, welche Sie auch bei der Interrisk Versicherung betreuen!